Ski alpin Höfl-Riesch verpasst Sieg-Hattrick in Lake Louise

Ein Fahrfehler hat Maria Höfl-Riesch die Chance auf eine Top-Platzierung im Super G in Lake Louise gekostet. Grund zur Freude hatte dagegen Felix Neureuther, der sich im Riesenslalom in Beaver Creek für die Olympischen Winterspiele qualifizierte. 

Ski-Rennläuferin Höfl-Riesch: Platz 19 im Super G
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Ski-Rennläuferin Höfl-Riesch: Platz 19 im Super G


Hamburg - Ski-Rennläuferin Maria Höfl-Riesch hat den Hattrick beim Weltcup im kanadischen Lake Louise nach zuvor zwei Abfahrtssiegen deutlich verpasst. Die 29-Jährige kam beim vierten Saisonsieg der Schweizerin Lara Gut im Super-G nur auf Platz 19.

Dabei lag Höfl-Riesch lange auf Bestzeit-Kurs. Doch ein Patzer beim letzten Übergang kurz vor der Einfahrt in den Zielhang kostete sie die Chance auf eine Top-Platzierung. Höfl-Riesch fiel weit zurück und hatte letztlich 1,70 Sekunden Rückstand auf Gut.

"Mir wurde hochgefunkt, dass das Tor kein Problem ist, dass ich da mit maximalem Speed ranfahren kann", sagte Höfl-Riesch nach dem Rennen frustriert: "Das sollte ein Trainer bei Startnummer 19 schon wissen, dass er sowas nicht funken darf."

Viktoria Rebensburg überzeugte zwei Ränge hinter Rückkehrerin Lindsey Vonn aus den USA mit Platz sieben, 1,01 Sekunden hinter Gut. Diese feierte ihren insgesamt siebten Erfolg im Weltcup. Auf Rang zwei kam Tina Weirather aus Liechtenstein (+0,03 Sekunden), Dritte wurde Anna Fenninger aus Österreich (+0,33).

Neureuther schafft Olympia-Norm

Bei den Männern hat sich Felix Neureuther bei seinem dritten Saison-Start als erster deutscher Ski-Rennläufer für die Olympischen Winterspiele in Sotschi qualifiziert. Der 29-Jährige belegte beim Weltcup-Riesenslalom in Beaver Creek in den USA Platz sieben (+3,05 Sekunden) und erfüllte damit die Norm des Deutschen Skiverbandes (DSV).

Stefan Luitz auf Platz neun mit der "halben" Norm und Fritz Dopfer mit Rang 16 komplettierten ein starkes deutsches Mannschaftsergebnis. Der Tagessieg ging wie beim ersten Riesenslalom des Winters an Weltmeister Ted Ligety. Der Amerikaner lag bei seinem 19. Erfolg im Weltcup 1,32 Sekunden vor seinem Teamkollegen Bode Miller. Dritter wurde Slalom-Weltmeister Marcel Hirscher aus Österreich (+1,82 Sekunden).

mib/sid/dpa



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