Ski alpin Neureuther überraschend Dritter, Höfl-Riesch bangt

Erfolg für Felix Neureuther: Der deutsche Skirennfahrer belegte beim Slalom im italienischen Alta Badia Platz drei. Unterdessen ist der Start von Maria Höfl-Riesch in Flachau in Gefahr. Die Gesamtweltcupsiegerin laboriert an einer Knorpel- und Knochenprellung am linken Knie.

Skirennfahrer Neureuther: Zehnter Podiumsplatz seiner Karriere
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Skirennfahrer Neureuther: Zehnter Podiumsplatz seiner Karriere


Hamburg - Felix Neureuther hat seinen dritten Weltcupsieg nur knapp verpasst. Beim Weltcup-Slalom im italienischen Alta Badia fuhr der 27-Jährige mit 0,60 Sekunden Rückstand überraschend auf den dritten Rang. Den Sieg feierte Marcel Hirscher aus Österreich in 1:47,16 Minuten vor dem italienischen Olympiasieger Giuliano Razzoli (+0,56 Sekunden).

Fritz Dopfer belegte Rang 14 (+1,88), Stefan Luitz (32.) und Philipp Schmid (40.) verpassten den zweiten Lauf. Für Neureuther war es das zweite Rennen nach langer Verletzungspause, zudem der zehnte Podiumsplatz seiner Karriere. Beim ersten Slalom der Saison im amerikanischen Beaver Creek war er Zehnter geworden.

Vor dem Damen-Slalom am Dienstag im österreichischen Flachau ist der Start von Maria Höfl-Riesch fraglich. Nach Angaben ihres Ehemanns und Managers Marcus Höfl hat sie am Sonntag beim Slalom in Courchevel eine Knorpel- und Knochenprellung am linken Knie erlitten.

"Eine Woche Ruhe wäre für das Knie sicher besser, aber wenn es die Schmerzen zulassen, möchte ich natürlich starten", schrieb die Doppel-Olympiasiegerin am Montag nach einer Untersuchung auf ihrer Internetseite: "Entscheide es morgen nach dem Einfahren." Nachdem sie am Sonntag im ersten Lauf einen Schlag auf das linke Knie bekommen hatte, war sie im Finale auf Rang zwei liegend weggerutscht und ausgeschieden.

max/dpa/sid



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