Ski alpin Svindal gewinnt Super-G in Gröden

Zweiter Erfolg im dritten Super-G-Rennen der Saison: Aksel Lund Svindal siegte in Abwesenheit seines schärfsten Konkurrenten. In der Kombination der Frauen wurde die führende Lindsey Vonn im Slalom noch hauchdünn abgefangen.

Ski-Star Svindal: Ließ die Konkurrenz hinter sich
REUTERS

Ski-Star Svindal: Ließ die Konkurrenz hinter sich


Aksel Lund Svindal hat den Super-G in Gröden gewonnen. Der 33-Jährige verwies in 1:28,12 Minuten seine Landsmänner Kjetil Jansrud (0,34 Sekunden Rückstand) und Aleksander Aamod Kilde (+0,44 Sekunden) auf die Plätze zwei und drei. Damit gelang dem Trio in dieser Disziplin der erste norwegische Dreifach-Erfolg in der Weltcup-Geschichte.

Svindal, der zuletzt wegen eines Infekts auf die Rennen in Beaver Creek und Val d'Isère verzichtet hatte, feierte im dritten Super-G der Saison seinen zweiten Sieg und seinen 29. Weltcup-Erfolg insgesamt. Den letzten norwegischen Dreifacherfolg im Weltcup hatte es 1998 in einem Slalom gegeben.

Als bester Deutscher landete Andreas Sander auf dem 14. Platz, drei Ränge vor Josef Ferstl. Beiden DSV-Fahrern gelang damit ihr bestes Super-G-Ergebnis der Karriere.

Der österreichische Gesamtweltcupsieger Marcel Hirscher, der vor zwei Wochen überraschend den Super-G in Breaver Creek für sich entschieden hatte, fährt nur ausgewählte Speed-Rennen und verzichtete auf einen Start.

Unterdessen hat Lara Gut die alpine Super-Kombination der Frauen in Val d'Isère gewonnen. Die Schweizer Skirennfahrerin triumphierte mit einer Hundertstelsekunde Vorsprung vor Lindsey Vonn (USA) und Michaela Kirchgasser aus Österreich (+0,91 Sekunden). Die 24-Jährige bejubelte in Frankreich ihren 14. Weltcupsieg.

Vonn konnte ihren Vorsprung auf Gut aus der Abfahrt im Slalom nicht verteidigen und verpasste ihren 72. Erfolg im Weltcup. Dennoch baute sie ihren Vorsprung in der Gesamtwertung vor der neuen Zweitplatzierten Gut aus. Nach dem Saison-Aus der verletzten Mikaela Shiffrin ist Vonn die einzige noch verbliebene Top-Favoritin auf die große Kristallkugel.

Aus dem deutschen Team schaffte es Patrizia Dorsch in Frankreich in die Punkte: Sie fuhr auf den 18. Platz und verbesserte sich damit nach der Abfahrt um zehn Plätze. Ann Katrin Magg fuhr auf den 31. Rang.

lst/sid



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