Ski alpin Dreßen wird Dritter im Nebelrennen von Gröden

Wieder ein Podiumsplatz für Thomas Dreßen: Der deutsche Skirennprofi ist beim Super-G in Gröden Dritter geworden. Dabei sorgte die Witterung in Südtirol für lange Pausen.
Thomas Dreßen

Thomas Dreßen

Foto: Francis Bompard/Getty Images

Thomas Dreßen hat seinen zweiten Podestplatz der Weltcup-Saison eingefahren. Beim Super-G im italienischen Gröden belegte er überraschend den dritten Platz.

Für den 26-Jährigen ist es nach seinem Sieg in der Abfahrt von Lake Louise vor drei Wochen das zweite Erfolgserlebnis in seiner Comeback-Saison. Den vergangenen Winter hatte er wegen einer schweren Knieverletzung nahezu komplett verpasst.

"Man hat ja gesehen, wie ich mich gefreut habe", sagte er zu seiner Reaktion im Ziel, "damit habe ich nicht gerechnet, das sage ich ganz ehrlich, aber ich nehme es natürlich trotzdem gerne mit."

In Südtirol war Dreßen am Freitag 0,22 Sekunden langsamer als Sieger Vincent Kriechmayr aus Österreich. Zweiter wurde der Norweger Kjetil Jansrud. Wegen Nebels wurde das Rennen zweimal unterbrochen, insgesamt fast zwei Stunden lang. Am Ende durften nur 48 der 64 Fahrer starten. Das reichte jedoch, um das Ergebnis offiziell werten zu können.

Andreas Sander wurde auf Rang zwölf gewertet, Josef Ferstl belegte zwei Jahre nach seinem Sieg in Gröden Platz 27. Auch für Dominik Schwaiger gab es als 29. noch Weltcup-Punkte. Romed Baumann und Simon Jocher konnten nicht mehr antreten. Sie hoffen nun auf die Abfahrt am Samstag (11.45 Uhr, TV: ZDF und Eurosport).

bka/dpa
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