Ski alpin Weltmeisterin Worley bangt um Olympia

Schock-Moment für Tessa Worley: Die Riesenslalom-Weltmeisterin ist beim Weltcup in Courchevel schwer gestürzt und hat sich am Knie verletzt. Der Olympia-Start der Französin scheint gefährdet. Auch die Riesch-Schwestern hatten nicht ihren Glückstag.

Ski-Weltmeisterin Worley: Beim Sturz am Knie verletzt
AFP

Ski-Weltmeisterin Worley: Beim Sturz am Knie verletzt


Hamburg - Tessa Worley aus Frankreich muss um ihren Start bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi (7. bis 23. Februar 2014) bangen. Die diesjährige Weltmeisterin im Riesenslalom verletzte sich beim Slalom-Weltcup im französischen Courchevel anscheinend schwer am rechten Knie. Worley wurde nach einem Sturz mit einer Trage vom Hang gefahren und sollte umgehend in ein Krankenhaus in Lyon gebracht werden. Dort ist für den Nachmittag eine Computertomographie geplant.

Pech anderer Art hatte Maria Höfl-Riesch: Der deutsche Ski-Star schied bereits im ersten Durchgang des Wettbewerbs aus - ebenso wie ihre Schwester Susanne, Christina Geiger und Marlene Schmotz. Höfl-Riesch fühlte sich von einem herrenlosen Handy irritiert, das auf der Strecke lag.

"Die haben es in der Jury dann diskutiert und auf Video nochmal angeschaut und sind zu dem Schluss gekommen, dass das nicht der Grund für den Ausfall war", so die 29-Jährige: "Das finde ich jetzt nicht ganz in Ordnung, aber da kann man nichts machen."

Der Ausfall sei mit Blick auf den Gesamtweltcup "riesengroßes Pech und ärgerlich". Nachdem Höfl-Riesch eingefädelt hatte, rutschte auch Geiger kurz nach der zweiten Zwischenzeit weg.

Susanne Riesch verlor nach acht Sekunden Fahrt ihren linken Ski und schien nach dem folgenden Sturz Schmerzen zu haben. Ein Trainer des Deutschen Skiverbands sagte, ein Kreuzbandriss sei wohl auszuschließen, aber der Meniskus oder das Außenband könnten betroffen sein.

Von Rieschs Management hieß es, sie habe zwar keine Schmerzen, könne aber nicht auftreten. Am Abend sollte sie mit Hilfe einer Kernspintomographie in Murnau genauer untersucht werden. Riesch war bei einer Operation vor vier Wochen ein Teil des linken Außenmeniskus entfernt worden.

Es hab aber auch Läuferinnen, die an diesem Tag von Courchevel strahlen konnten. Marlis Schild aus Österreich zum Beispiel. Sie gewann den Slalom. Es war ihr 34. Weltcup-Slalom-Erfolg. Sie war am Dienstag 0,33 Sekunden schneller als Frida Hansdotter aus Schweden. Schilds jüngere Schwester Bernadette kam auf Rang drei.

aha/sid/dpa



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