Ski-Weltcup-Finale Hautamäkis magischer Flug

Während Sven Hannawald beim Skifliegen in Planica auf die Qualifikation verzichtete, präsentierten sich die anderen Sieganwärter in überragender Form. Zunächst stellte Adam Malysz den alten Weltrekord von 225 Metern ein. Danach flog Matti Hautamäki allen davon.


Matti Hautamäki (Archivbild) sprang in Planica Weltrekord
DPA

Matti Hautamäki (Archivbild) sprang in Planica Weltrekord

Planica - Der Finne Hautamäki gewann in Planica mit dem neuen Skiflug-Weltrekord von 227,5 Metern die Qualifikation für das Weltcup-Finale in Planica. Für den Traumflug erhielt der Finne 223,0 Punkte. "Ich kann das noch gar nicht begreifen, es war ein magischer Flug", sagte Hautamäki. Der Pole Malysz hatte gut zwei Stunden zuvor mit 225 Metern den alten Weltrekord des Österreichers Andreas Goldberger eingestellt. In der Qualifikation blieb ihm mit einem Flug auf 222,5 Metern nur Platz zwei (219,5 Punkte) vor dem Österreicher Andreas Thurnbichler (224 Meter/218,8 Punkte). Der gesetzte Hannawald verzichtete auf die Qualifikation für das Teamspringen am Freitag und die beiden Einzelfliegen am Wochenende.

Bester Deutscher war Michael Uhrmann als Fünfter. Für einen 209-Meter-Flug bekam er 204,3 Punkte. Christof Duffner flog mit 200,5 Metern ebenfalls über die am Donnerstag insgesamt 35-mal überbotene 200-Meter-Marke. Bundestrainer Reinhard Heß nominierte neben Hannawald, Uhrmann und Duffner auch Georg Späth (191,5 Meter) für das Teamfliegen. Zudem qualifizierten sich Alexander Herr (187,5) und Michael Möllinger (167) für das Einzelfliegen am Samstag. Vor den beiden letzten Einzel-Wettbewerben führt Malysz mit 122 Punkten vor Hannawald, pro Sieg gibt es 100 Punkte.



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