Nordische Ski-WM Johaug gewinnt sechste Goldmedaille für Norwegen

Die Favoritin musste kämpfen, bei frühlingshaften Temperaturen reichte es für Langläuferin Therese Johaug aber doch zum zweiten WM-Titel in Seefeld. Zu überzeugen wussten die deutschen Starterinnen.

Therese Johaug
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Therese Johaug


Bei der Nordischen Ski-WM im österreichischen Seefeld hat Skilangläuferin Therese Johaug das Klassikrennen über 10 Kilometer und damit ihre zweite Goldmedaille gewonnen. Die Norwegerin lag bei der letzten Zwischenzeit nur knapp vor Frida Karlsson, legte dann aber zu und sicherte sich den WM-Titel mit einem Vorsprung von 12,2 Sekunden vor der Schwedin. Bronze ging an Johaugs Teamkollegin Ingvild Flugstad Østberg.

Bei Temperaturen von zehn Grad Celsius kämpften die Athletinnen mit schwierigen Bedingungen wegen des nassen Schnees. Johaug ging mit der Startnummer 60 ins Rennen und profitierte auf der letzten Runde von der tiefer stehenden Sonne und der deshalb wieder kälter werdenden Spur. Am vergangenen Samstag hatte Johaug bereits Gold im Skiathlon gewonnen, Norwegen führt den Medaillenspiegel mit sechs WM-Titeln vor Deutschland (4) an.

Mit ihrer insgesamt neunten WM-Goldmedaille rückte die 30-Jährige in der Liste der erfolgreichsten WM-Teilnehmer auf Platz sieben vor. Es führt weiterhin ihre Landsfrau Marit Bjørgen mit 18 Goldmedaillen vor Jelena Välbe (Russland/14) und Petter Northug (Norwegen/13).

Die deutschen Läuferinnen kamen mit den Bedingungen in Seefeld gut zurecht. Katharina Hennig verpasste die Top Ten als Elfte, Laura Gimmler und Pia Fink landeten als 13. und 15. nur dahinter. Sandra Ringwald belegte Platz 27.

krä/sid



insgesamt 3 Beiträge
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-su- 26.02.2019
1.
Was in diesem Artikel fehlt ist, dass Frau Johaug überführte Doping Betrügerin ist. Sie hat eine 18 monatige Doping-Strafe hinter sich. Dabei sollte auch nicht vergessen werden, dass der norwegische Verband, die Strafe deutlich kürzer machen wollte und zu dieser Lägne gezwungen wurde.
Playmaker 26.02.2019
2.
... dass der norwegische Verband, die Strafe deutlich kürzer machen wollte und zu dieser Lägne gezwungen wurde. --- Sehe ich auch so. Wer zur Lägne gezwungen wird, muss auch die Knäcke haben, kommentierende Blubbs nach 18 Monaten zu ignorieren.
-su- 27.02.2019
3.
Zitat von Playmaker... dass der norwegische Verband, die Strafe deutlich kürzer machen wollte und zu dieser Lägne gezwungen wurde. --- Sehe ich auch so. Wer zur Lägne gezwungen wird, muss auch die Knäcke haben, kommentierende Blubbs nach 18 Monaten zu ignorieren.
Naja, der norwegische Verband wollte eine Strafe von max. 13 Monate, damit Frau Johaug an den olympischen Spielen teilnehmen kann. Das wurde glücklicherweise verhindert und über den CAS wurde die Strafe auf 18 Monate festgesetzt. Die Ausrede, wie es zu dieser positiven Dopingprobe kam, ist lächerlich. Das Frau Johaug nun wieder so dominant ist, ist für mich mehr als verdächtig. Ich hoffe, dass der norwegische Verband seine Verpflichtungen im Kampf gegen Doping nachkommt und bei Frau Johaug korrekt Dopingproben nimmt.
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