Skispringen Andreas Wellinger fällt nach Kreuzbandriss für den nächsten Winter aus

Schlechte Nachrichten für die deutschen Skispringer: Beim Training verletzte sich Olympiasieger Andreas Wellinger schwer. Die OP verlief positiv, doch der 23-Jährige wird unter anderem die Vierschanzentournee verpassen.

Andreas Wellinger während der Vierschanzentournee in Innsbruck (Archivbild: Januar 2019)
DPA/Daniel Karmann

Andreas Wellinger während der Vierschanzentournee in Innsbruck (Archivbild: Januar 2019)


Der nächste Skisprung-Winter wird ohne Olympiasieger Andreas Wellinger stattfinden. Der 23-Jährige zog sich beim Training im österreichischen Hinzenbach einen Kreuzbandriss im rechten Knie zu und muss lange pausieren.

Wellinger ist bereits am Donnerstag in einer Münchner Klinik operiert worden, wie der Athlet und der Deutsche Skiverband (DSV) mitteilten. Die OP sei positiv verlaufen, Wellinger werde aber den kommenden Winter ausfallen. "Ich hatte mich bisher sehr gut gefühlt, und die Saisonvorbereitung verlief auch nach Plan, umso ärgerlicher ist die Verletzung jetzt", sagte der.

Bei der kommenden Vierschanzentournee wird Wellinger demnach ebenso fehlen wie bei der Skiflug-WM im slowenischen Planica (19. bis 22. März 2020).

Für den dreimaligen Weltcup-Sieger ist es nicht der erste schwere Rückschlag in seiner Karriere. Bei einem Sturz in Kuusamo 2014 verletzte sich Wellinger. "Ich habe in meiner Karriere schon einige Rückschläge weggesteckt und weiß daher damit umzugehen. Ich werde in den nächsten Monaten konzentriert in der Rehabilitation arbeiten und dann die Heim-WM in Oberstdorf ins Visier nehmen", sagte der dreifache Medaillengewinner von Olympia in Pyeongchang.

ngo/dpa

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