Alex Pullin Australischer Snowboard-Weltmeister kommt beim Speerfischen ums Leben

Bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele 2014 trug er die Flagge der australischen Mannschaft, 2011 und 2013 wurde er Weltmeister. Nun ist der Snowboarder Alex Pullin mit nur 32 Jahren gestorben.
Alex Pullin bei den Winterspielen in Sotschi 2014

Alex Pullin bei den Winterspielen in Sotschi 2014

Foto: PAUL MILLER/EPA-EFE/Shutterstock

Der australische Snowboarder Alex Pullin ist tot. Der frühere Weltmeister in der Cross-Disziplin kam bei einem Unfall beim Speerfischen nahe Palm Beach (Queensland) im Alter von 32 Jahren ums Leben. Das bestätigte der australische Verband auf seiner Internetseite. "Unser tiefstes Mitgefühl gilt Alex' Familie sowie seinen Teamkollegen und Unterstützern", schrieb Snow Australia.

Zahlreiche internationale Medien berichteten über den Todesfall. Der britische "Guardian" schrieb, Pullin sei nach Angaben der Polizei am Mittwochmorgen (Ortszeit) von einem Schnorchler bewusstlos in der Nähe eines Riffs entdeckt und dann von Rettungsschwimmern aus dem Wasser gezogen worden. Sofortige Wiederbelebungsmaßnahmen seien eingeleitet worden, aber auch nach über 45 Minuten noch wirkungslos geblieben.

Lokalen Medienberichten zufolge  war Pullin mit einem Gewicht-Gürtel, wie er beim Speerfischen verwendet wird, unter Wasser entdeckt worden. Auch entsprechende Ausrüstung habe sich in der Nähe befunden. Zu den genauen Todesumständen ermittele demzufolge nun die Polizei.

Pullin hatte im Snowboardcross in den Jahren 2011 und 2013 WM-Gold und 2017 dazu WM-Bronze gewonnen. Bei den Winter X Games 2016 gewann er ebenfalls im Snowboardcross zudem Silber.

Bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2014 im russischen Sotschi trug Pullin die Flagge der australischen Mannschaft, auch an den Spielen 2010 in Vancouver und 2018 in Pyeongchang hatte er teilgenommen. "Wir sind traurig und schockiert. Alex war ein geliebtes Mitglied unserer Gemeinschaft und wird sehr vermisst werden", schrieb der Verband Snow Australia.

"Ein unglaublicher Sportler, ein geliebtes Teammitglied und großes Vorbild. Du wirst schmerzlich vermisst werden", schrieb das Australische Olympia-Team, dem Pullin drei Mal angehörte. Ian Chesterman, Australiens Chef de Mission bei den Winterspielen, sprach von einem "unglaublich traurigen Tag für uns alle." Auch andere Sportler und Kommentatoren kondolierten.

ara/dpa