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Schwerer Sturz beim Super-G in Wengen Weltmeister Pinturault muss mit dem Hubschrauber abtransportiert werden

Vor gerade einmal sechs Tagen ist Alexis Pinturault Vater einer Tochter geworden. Beim ersten Rennwochenende nach dem freudigen Ereignis verunglückte der Franzose schwer. Es ist nicht der erste kapitale Sturz dieses Winters.
Alexis Pinturault wird von den Rettungskräften betreut

Alexis Pinturault wird von den Rettungskräften betreut

Foto: Leonhard Foeger / REUTERS

Dieser alpine Weltcupwinter wird von zahlreichen schweren Stürzen von Topfahrern überschattet. Nach Marco Schwarz und Christof Innerhofer hat es nun auch Alexis Pinturault erwischt. Der Franzose stürzte beim Super-G in Wengen schwer und musste mit dem Hubschrauber in eine Klinik nach Bern gebracht werden. Ersten Informationen zufolge sollen das linke Knie und das Handgelenk in Mitleidenschaft gezogen worden sein.

Pinturault beim Sturz

Pinturault beim Sturz

Foto: Leonhard Foeger / REUTERS

Beim Silberhornsprung hob der mehrmalige Weltmeister (unter anderem amtierender Titelträger in der Kombination) und dreimalige Medaillengewinner bei Olympischen Winterspielen in Rücklage ab und landete unglücklich im Flachstück. Das Rennen wurde für längere Zeit unterbrochen. Der sichtlich unter Schmerzen leidende 32-Jährige musste mit der Seilwinde geborgen werden, weil der Helikopter an dieser Stelle der Strecke nicht landen konnte.

Erst in der vergangenen Woche waren Pinturault und seine Frau zum ersten Mal Eltern geworden.

Bereits am Vormittag hatte es beim Super-G der Frauen in Zauchensee ebenfalls einen schweren Sturz gegeben: Die österreichische Skirennfahrerin Nadine Fest fädelte bei einem Tor ein, kam zu Fall und prallte heftig auf die Piste. Auch sie musste mit dem Helikopter abtransportiert werden.

mfu