Tsunami in Japan Eiskunstlauf-Weltverband verschiebt WM in Tokio

Folgen des verheerenden Erdbebens in Japan: Die Internationale Eislauf-Union hat die Weltmeisterschaft, die vom 21. bis 27. März in Tokio geplant war, verschoben. Wo und wann nun die Titelkämpfe stattfinden, ist noch offen.

Eiskunstläufer Elsener und Roost: WM vorerst verschoben
dpa

Eiskunstläufer Elsener und Roost: WM vorerst verschoben


Hamburg - Wegen des schweren Erdbebens in Japan und der bedrohlichen Probleme in drei Atomkraftwerken hat die Internationale Eislauf-Union (Isu) die Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Tokio vom 21. bis 27. März verschoben. Dies teilte der Verband am Montag mit. In einigen Wochen sollen die Titelkämpfe an einem anderen Ort stattfinden.

"Angesichts der katastrophalen Ereignisse in Japan haben wir in Absprache mit den japanischen Behörden und dem japanischen Verband festgestellt, dass eine planmäßige Durchführung der WM in Tokio derzeit nicht möglich ist", heißt es in dem von Isu-Präsident Ottavio Cinquanta unterzeichneten Statement.

Während die Isu am Wochenende noch mit einer Absage oder Verschiebung gezögert hatte, untersagte der deutsche Verband Deu am Sonntag seinen Sportlern schon wegen der Reisewarnung des Auswärtigen Amtes den Flug.

Die Isu steht in Kontakt mit den japanischen Behörden, geht aber davon aus, dass auch die Team-Trophy vom 14. bis 17. April in Yokohama nicht stattfinden kann.

jar/dpa/sid



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Airkraft 14.03.2011
1. Atomare Verseuchung
Der wahre Grund für die Absage scheint mir eher die Angst vor einer atomaren Verseuchung zu sein.
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