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01. Januar 2019, 15:52 Uhr

Vierschanzentournee

Markus Eisenbichler wird auch beim Neujahrsspringen Zweiter

Zum zweiten Mal Zweiter: Markus Eisenbichler hat auch beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen überzeugen können. Den Sieg sicherte sich jedoch erneut Ryoyu Kobayashi.

Ryoyu Kobayashi hat auch den zweiten Durchgang der Vierschanzentournee gewonnen. Der Topfavorit auf den Gesamtsieg setzte sich beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen mit 266,6 Punkten gegen den Deutschen Markus Eisenbichler (264,7 Punkte) durch, der bereits in Oberstdorf hinter dem Japaner Zweiter geworden war. Dritter wurde der Pole Dawid Kubacki (256,2 Punkte).

"Ich fühle mich saugut. Es war wieder sehr eng. Ich freue mich, dass es so gut läuft", sagte Eisenbichler in der ARD. Er glaubt, dass Kobayashi an einem guten Tag "auch zu schlagen" sei. "Ich war sehr aufgeregt", sagte der erst 22 Jahre alte Kobayashi nach dem Wettkampf: "Ich habe nur an meinen Sprung gedacht."

Bereits nach dem ersten Durchgang hatte sich angedeutet, dass an diesem Tag Kobayashi und Eisenbichler wohl den Sieg unter sich ausmachen würden. Der Deutsche kam mit seinem Sprung auf 138 Meter auf 129,3 Punkte. Kobayashi kam auf eine Weite von 136,5 Metern, hatte in der Abrechnung allerdings zunächst 0,2 Punkte mehr als Eisenbichler.

Kraft verspielt Chancen auf den Gesamtsieg, Freund fährt nach Hause

Als zweitbester Deutscher landete Stephan Leyhe auf Rang sieben. David Siegel kam auf den geteilten 17. Rang. Richard Freitag, der einen starken ersten Sprung gezeigt hatte, stand am Ende auf dem 24. Platz. Von zwölf deutschen Startern erreichten sechs den zweiten Durchgang und holten damit Weltcup-Punkte.

Den nächsten schweren Rückschlag kassierte Andreas Wellinger, der nach einem Sprung auf 118,5 Meter (100,9 Punkte) als 32. wie bereits in Oberstdorf den zweiten Durchgang verpasste. Auch Ex-Weltmeister Severin Freund scheiterte als 41. mit 119 Metern (87,9 Punkte) erneut im ersten Durchgang, diesmal sogar deutlich.

Für Freund ist mit dem Neujahrsspringen die Vierschanzentournee beendet. "Wir haben viel probiert. Er probiert alles, da müssen wir ein Ersatzprogramm auflegen", sagte Bundestrainer Werner Schuster in der ARD über Freunds Leistungen. Er nominierte Constantin Schmid, der 29. wurde, für die letzten beiden Tourneestationen in Österreich.

Einen verpatzten Jahresbeginn erlebte auch der Österreicher Stefan Kraft, der nach einem schwachen Sprung gegen den Deutschen Constantin Schmid als 48. ausschied. In Oberstdorf war Kraft noch Dritter geworden und hatte Hoffnungen auf den ersten Gesamtsieg seit 2015 (damals: Kraft) in seinem Land hervorgerufen.

bka/sid/dpa

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