Vierschanzentournee Kobayashi siegt auch in Innsbruck

Ryoyu Kobayashi hat auch das dritte Springen der Vierschanzentournee gewonnen. Der Japaner steht damit kurz vor einem großen Triumph. Markus Eisenbichler enttäuschte.

Ryoyu Kobayashi
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Ryoyu Kobayashi


Nach Siegen in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen hat Ryoyu Kobayashi auch das dritte Springen der Vierschanzentournee in Innsbruck gewonnen. Hinter dem Japaner landeten Stefan Kraft aus Österreich und Andreas Stjernen aus Norwegen. Markus Eisenbichler kam nur auf den 13. Rang. Kobayashi könnte bei einem weiteren Triumph als dritter Springer nach Sven Hannawald (2001/2002) und Kamil Stoch (2017/2018) alle vier Springen der Tournee gewinnen.

Eisenbichler bleibt als aussichtsreichster deutscher Springer Zweiter der Gesamtwertung, sein Rückstand wuchs jedoch von 2,3 auf nun 45,5 Punkte an - umgerechnet gut 25 Meter. "Heute war mehr drin. Aber ich bin nicht unglücklich. Heute hatte ich nicht das Selbstvertrauen. Und der Kobayashi ist halt einfach brutal", sagte Eisenbichler in der ARD.

Stephan Leyhe kam als bester deutscher Springer auf Platz vier, Richard Freitag, der 2015 in Innsbruck gewonnen hatte und dort vor einem Jahr gestürzt war, landete auf dem achten Rang. Andreas Wellinger schaffte es als 20. erstmals bei der Tournee in den zweiten Durchgang, Karl Geiger belegte Platz 24.

Das letzte Springen findet am Sonntag (17 Uhr/TV: ZDF und Eurosport) in Bischofshofen statt, am Samstag steht die Qualifikation an.

tip/sid



insgesamt 6 Beiträge
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Nachtheinigte 04.01.2019
1. Abschneiden Eisenbichlers
Es war zu erwarten, der junge Mann wurde derart hochgejubelt (erstmssls seit vielen Jahren greifen wir wieder zum Gesamtsieg. etc.). Die Journalie und andere hatten ihn deartig überbewertet, wohl aus Gründen der Einschaltquote oder de Absatzes), dass er den Druck nicht so standhalten konnte. Aber das ist ja nichts Neues, deutsch-nationales Getöse, wie im Fussball und anderswo!
ein-berliner 04.01.2019
2. Pech gehabt
Zitat von NachtheinigteEs war zu erwarten, der junge Mann wurde derart hochgejubelt (erstmssls seit vielen Jahren greifen wir wieder zum Gesamtsieg. etc.). Die Journalie und andere hatten ihn deartig überbewertet, wohl aus Gründen der Einschaltquote oder de Absatzes), dass er den Druck nicht so standhalten konnte. Aber das ist ja nichts Neues, deutsch-nationales Getöse, wie im Fussball und anderswo!
Die Jubelperser bringen es einfach nicht, hauptsache die Presse hat etwas zu schreiben.
Stäffelesrutscher 04.01.2019
3.
Was heißt eigentlich »enttäuschte«? Wo hatte man den jungen Mann denn vor der Tournee erwartet? Etwa vier Mal auf dem Podest?
hansa54 04.01.2019
4. Hoffentlich holen
sich die Österreicher unseren Trainer! Darauf warte ich schon mindestens 5 Jahre, daß sich bei uns etwas ändert und zwar beim Trainer!
Vanished 04.01.2019
5. Das eigentlich enttäuschende finde ich...
...dass man in den letzten Jahren durch die Gier nach großen Weiten so viel an den Schanzen herumgebastelt hat, das sie nahezu uniform geworden sind. Jahrzehnte schien es unmöglich, dass aufgrund der unterschiedlichen Charakteristiken der Schanzen ein Springer alle vier in kurzer Abfolge stattfindenden Springen gewinnen könnte. Nunmehr hat fast in jedem Jahr ein Springer die Möglichkeit dazu. Schade.
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