Vierschanzentournee Sieben Deutsche qualifizieren sich fürs Neujahrsspringen

Sieben von 13 deutschen Skispringern sind beim Neujahrsspringen der 63. Vierschanzentournee in Garmisch-Partenkirchen dabei. Beim Sieg von Anders Jacobson zeigte Richard Freitag die beste Leistung der DSV-Adler.

Skispringer Freund: Zweitbeste deutsche Weite in der Qualifikation
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Skispringer Freund: Zweitbeste deutsche Weite in der Qualifikation


Hamburg - Richard Freitag und Severin Freund haben mit einer guten Vorstellung in der Qualifikation zum Neujahrsspringen der Vierschanzentournee Hoffnungen auf einen gelungenen Start ins neue Jahr geweckt. Freitag belegte mit 129,5 Metern den fünften Platz, Freund wurde mit 134 Metern Sechster.

Die stärkste Vorstellung bot am Silvestertag überraschend der ehemalige Tourneesieger Anders Jacobsen (139,5 Meter), der den Schanzenrekord um vier Meter verpasste. Rang zwei belegte der Japaner Noriaki Kasai (130,8) vor dem Slowenen Peter Prevc (126,9).

"Das war ganz in Ordnung, aber nicht supergeil. Da sollten wir ansetzen. Es muss morgen noch ein bisschen weitergehen, dann schauen wir mal", sagte Freitag: "Ich muss jetzt über längere Zeit die Form und die gute Laune beibehalten." Freund ergänzte: "Es ist heute von Sprung zu Sprung besser geworden. Daher gehe ich mit einem guten Gefühl aus dem Tag. Der letzte Sprung hilft dabei."

Von den DSV-Athleten erreichten auch Michael Neumayer, Marinus Kraus, Daniel Wenig, Andreas Wank und Stephan Leyhe den Wettbewerb am Donnerstag (14 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE; TV: ARD). Eine Enttäuschung erlebte Markus Eisenbichler, der als 51. knapp ausschied, auch Karl Geiger, Sebastian Bradatsch, Paul Winter, Martin Hamann und Tim Fuchs sind am 1. Januar nicht dabei.

Nach dem Durchgang auf der Olympiaschanze haben die Springer am Freitag den letzten freien Tag, ehe die Tournee am Samstag mit der Qualifikation für das Bergiselspringen in Innsbruck fortgesetzt wird. Anschließend geht es innerhalb Österreichs weiter zur letzten Station nach Bischofshofen (6. Januar).

Die deutschen Duelle im Überblick:
Richard Freitag - Ronan Lamy Chappuis
Severin Freund - Jarkko Määttä
Michael Neumayer - Lauri Asikainen
Stephan Leyhe - Matjaz Pungertar
Daniel Wenig - Jan Matura
Marinus Kraus - Kento Sakuyama
Andreas Wank - Dawid Kubacki

psk/sid/dpa

insgesamt 5 Beiträge
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Seite 1
theodorzaloschnik 31.12.2014
1.
Und morgen dann derselbe Mist wie schon in Oberstdorf. Pünktlich zum Auftakt der Vierschanzentournee knicken die deutschen Springer und ihre gute Form ein.
swandue 31.12.2014
2. Alles wird. Vielleicht sogar gut.
Zitat von theodorzaloschnikUnd morgen dann derselbe Mist wie schon in Oberstdorf. Pünktlich zum Auftakt der Vierschanzentournee knicken die deutschen Springer und ihre gute Form ein.
Jetzt spricht keiner mehr vom Tourneesieg, der Druck ist weg. Gute Sprünge machen und Schritt für Schritt nach vorne kommen!
insomnium 31.12.2014
3.
Bei den Gegnern sollten sie zumindest größtenteils gute Chancen aufs Weiterkommen haben. Grundsätzlich dürfte es dem deutschen Team aber gut tun, vor der Tournee den Ball flach zu halten, denn die hohen Erwartungen, an denen insbesondere Freund regelmäßig scheitert, werden ihnen ja nicht nur von außen aufgedrängt, die formulieren sie schon auch und vor allem selber.
kritischer-spiegelleser 31.12.2014
4. Unverschämter Umgang der Medien
mit unseren Springern. Da werden die Erwartungen zu hoch geredet und wenn die Springer die Erwartungen nicht erfüllen können sind sie dummen bis unverschämten Fragen ausgesetzt. Ich würde an Stelle der Springer überhaupt keine Interviews geben!
soschautsaus2014 01.01.2015
5. Angabe des TV-Senders
Lob an den Redakteur, dass ausnahmsweise nicht der übertragende TV-Sender aus der Agenturmeldung entfernt wurde! Bitte öfter so machen!
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