Wintersport Wolf und Angermüller auf Platz drei, Jugend-Winterspiele beendet

Starkes Comeback: Eisschnellläuferin Jenny Wolf ist im zweiten 500-Meter-Rennen beim Weltcup in Salt Lake City Dritte geworden. Auch Monique Angermüller lief über 1000 Meter auf Rang drei. In Innsbruck gingen die ersten Olympischen Jugend-Winterspiele zu Ende.

Eisschnellläuferin Wolf: Dritte in Salt Lake City
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Eisschnellläuferin Wolf: Dritte in Salt Lake City


Hamburg - Jenny Wolf ist im zweiten 500-Meter-Rennen beim Eisschnelllauf-Weltcup in Salt Lake City auf Platz drei gelandet. In 37,62 Sekunden lief sie auf dem schnellen Eis des Utah Olympic Oval immerhin 0,23 Sekunden schneller als am Vortag, als sie nur enttäuschende Elfte geworden war.

Ihr Weltrekord aus dem Jahr 2009 wurde erneut nicht gebrochen. Selbst Doppel-Siegerin Lee Sang-Hwa aus Südkorea verfehlte die 37er-Marke um 0,28 Sekunden, lief aber die bisher schnellste Zeit dieses Winters. Im Gesamtklassement ist Olympiasiegerin Lee nach ihrem dritten Saisonerfolg mit 650 Punkten kaum noch von der Spitzenposition zu verdrängen. Der siebte Gesamtweltcup in Serie ist für die insgesamt zweitplatzierte Jenny Wolf (514 Punkte) nach zwei Dritteln der Saison kaum noch möglich.

Ebenfalls Dritte wurde Monique Angermüller über 1000 Meter. Angermüller lief 1:14,83 Minuten und war 0,23 Sekunden schneller als am Vortag. Es war die beste Platzierung auf dieser Strecke seit ihrem einzigen Weltcup-Sieg am 7. März 2010 in Erfurt. Der Sieg ging in Abwesenheit von Seriensiegerin und Weltmeisterin Christine Nesbitt aus Kanada an die Niederländerin Laurien van Riessen, die in 1:14,21 vor ihrer Teamgefährtin Marrit Leenstra (1:14,40) gewann. Judith Hesse wurde Zehnte.

Samuel Schwarz verbesserte sich über 1000 Meter in 1:08,45 Minuten von Platz neun am Vortag auf Rang sieben. Erneut war Olympiasieger Shani Davis aus den USA nicht zu schlagen und setzte sich in 1:07,69 Minuten vor dem Niederländer Stefan Groothuis durch.

Nach zehn Tagen sind die ersten Olympischen Jugend-Winterspiele in Innsbruck mit der Abschlussfeier auf der Medals Plaza zu Ende gegangen. Als um 19.55 Uhr die Olympische Flamme verloschen war, erhellte ein Feuerwerk den Himmel der Tiroler Hauptstadt. Zuvor hatte Jacques Rogge lobende Worte für die nach 1964 und 1976 dritten Olympischen Spiele in Innsbruck gefunden. "Die ersten Olympischen Jugend-Winterspiele haben in jeder Hinsicht die Erwartungen übertroffen und ein starkes Fundament für künftige Jugendspiele geschaffen", sagte der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees IOC.

Die deutsche Fahne bei der Zeremonie trug Franziska Preuß. Die Biathletin war mit drei Goldmedaillen und einem zweiten Platz die erfolgreichste Athletin in Innsbruck. Die nächsten Jugend-Winterspiele finden 2016 in Lillehammer (Norwegen) statt.

jar/dpa/sid



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