Unterwegs mit einem deutschen Hochseefischer In rauer See

Kapitän Manfred und seine siebenköpfige Crew sind sturmerprobt. Auf dem 30 Meter langen Kutter "Susanne" stellen sie dem Seelachs nach. Die "Susanne" ist einer der letzten Fischkutter unter deutscher Flagge, die von Cuxhaven in Richtung Nordsee ausfahren.

Etwa zehn Tage dauert eine Fangreise. Die Seemänner arbeiten im Schichtbetrieb, Abwechslung oder Unterhaltung an Bord gibt es kaum. Fischfang auf hoher See ist ein knochenharter Job, doch er wird gut bezahlt. Manchmal riskieren die Männer ihr Leben, wenn sie selbst bei tobender See versuchen, den kostbaren Fang an Bord zu hieven.

Weil die Besatzungsmitglieder finanziell am Fang beteiligt sind, wird erst dann Kurs auf die Heimat genommen, wenn der Bauch des Schiffes mit 120 Tonnen Frischfisch beladen ist.

SPIEGEL TV Extra begeleitet Schiff und Mannschaft in rauer See. Zehn Tage lang war ein Kamerateam an Bord, um den harten Alltag der Seemänner zu dokumentieren.

Foto: SPIEGEL TV
"Alles in einer Hand" bedeutet bei "Kutterfisch": Selbst fangen, liefern und verkaufen

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Foto: Kutterfisch
Auf dem Kutter muss jeder Handgriff sitzen: Ein gut eingespieltes Team ist gerade bei schlechten Wetterbedingungen Gold wert

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Foto: SPIEGEL TV
Nach einer Fangtour sind die Hochseefischer selten in Stimmung für Hafenromantik - der Job kostet Kraft

Nach einer Fangtour sind die Hochseefischer selten in Stimmung für Hafenromantik - der Job kostet Kraft

Foto: Kutterfisch
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