Amerika im Treibsand Der Irak-Krieg

Folge 1: Der Diktator und die Bush-Krieger
Noch stand sie: Die Statue des ehemaligen irakischen Staatspräsidenten Saddam Hussein im April 2003 vor dem brennenden Öl-Ministerium in Bagdad

Noch stand sie: Die Statue des ehemaligen irakischen Staatspräsidenten Saddam Hussein im April 2003 vor dem brennenden Öl-Ministerium in Bagdad

Foto: KARIM SAHIB/ AFP

"Mission accomplished!" verkündet US-Präsident George W. Bush selbstbewusst im Mai 2002. Der Feldzug gegen Diktator Saddam Hussein gilt als siegreich beendet. Doch bald wird klar: Die amerikanische Vision eines demokratischen Modellstaats im Nahen Osten wird auf absehbare Zeit Wunschtraum bleiben. Mit seiner Irak-Invasion hat Amerika das Volk von einem Tyrannen befreit, aber das Recht gebrochen, zehntausende Menschenleben zerstört und seine Autorität als moralische Supermacht verspielt. Doch wie konnte es zu diesem fatalen "Feldzug gegen das Böse" kommen? Und warum galt der Despot vom Tigris Washington noch in den 80er Jahren als Verbündeter? Wie lebten die Menschen im "Saddam-Staat"? Die historischen Hintergründe eines dramatischen Krieges.

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