Special Evolution - die Geschichte des Lebens, Teil 2

Alles Leben auf der Erde entwickelt sich aus einem einzigen kleinen Organismus. Die Evolutionstheorie von Charles Darwin ist heute zwar anerkannt, vor 140 Jahren jedoch erschütterte sie die Welt, indem sie die etablierten Ideen zur Entstehung des Lebens ins Wanken brachte.

Mitte des 19. Jahrhunderts begründete der britische Naturforscher Charles Darwin seine revolutionäre Evolutionstheorie. Heute steht sein umfangreiches Werk zur Entwicklung des Lebens noch immer im Mittelpunkt der biologischen Wissenschaften. Das "Survival of the fittest", das Überleben des Stärkeren als Motor der Evolution, gehört zu Darwins Kernthesen und führte seiner Meinung nach zum Wandel der Arten und zu natürlicher Auslese. Aber ist die Entwicklung der Arten nur von Konkurrenz und Kampf bestimmt oder gibt es auch intensive Kooperation?

Heute gehen Naturwissenschaftler davon aus, dass das Zusammenspiel zwischen den Arten die stärkste evolutionäre Kraft ist. Diese Erkenntnis könnte der Schlüssel für das Überleben der Menschheit sein, ebenso wie die Sexualität. Von Seiten der Evolution aus betrachtet, ist Sex für die Menschheit wichtiger als das individuelle Leben. Sex treibt den evolutionären Wandel an, indem der Genpool gemischt und angereichert wird. Der Trieb, unsere Gene weiterzugeben, hat unser Leben geprägt. Ist also die menschliche Kultur in erster Linie das Ergebnis unseres Sexualtriebs?

SPIEGEL TV Special mit einer herausragenden Dokumentation über die Geschichte des Lebens.


FORTPFLANZUNG

Forscher suchen den Sinn des Sex

Viele Tier- und Pflanzenarten erzeugen Nachkommen ganz ohne Sex. Wozu also der ganze Aufwand? Bei der Untersuchung von Hefekulturen sind Biologen jetzt auf eine Antwort gestoßen. mehr...


REPRODUKTIONSMEDIZIN

Zeugung ohne Männer

Fortpflanzungsmediziner entwickeln eine neue spektakuläre Technik: die künstliche Schaffung menschlicher Keimzellen. Nach diesem Durchbruch könnten sogar schwule, aber auch lesbische Paare eigene Nachfahren bekommen - und der Mann wäre für die Fortpflanzung überflüssig. mehr...






EVOLUTIONÄRE KOOPERATION


Das Gift von Jägern und Gejagten


Die Drüsen des nordamerikanischen Wassermolchs scheiden ein Sekret aus, das in der Lage ist, tausende von kleinen Säugetieren und sogar Menschen zu töten. Doch weshalb produziert der Salamander eine so grotesk große Menge an hoch wirksamem Gift? mehr...




RUSSLAND

Rückkehr der "weißen Pest"

Mindestens drei Millionen Russen sind an Tuberkulose erkrankt, Hunderttausende in den letzten Jahren daran gestorben. In manchen Gefängnissen sind über 80 Prozent der Insassen infiziert, die Behandlung der Kranken ist völlig unzureichend. Experten befürchten, dass Russlanddeutsche die galoppierende Schwindsucht nach Deutschland einschleppen. mehr...







DAS PUBLIC HEALTH RESEARCH INSTITUTE IN NEW YORK

Alex Goldfarb forscht am 1992 gegründeten Tuberkulosezentrum des Instituts für Gesundheitsforschung in New Jersey (PHRI). Die Arbeit der privaten Initiative konzentriert sich auf den Kampf gegen die Verbreitung des "Mycobacterium tuberculosis" und dessen multiresistenter Virenstämme. Seit seiner Gründung hat das Zentrum über 10.000 Tuberkulosefälle aus Ländern wie Russland, Indien, Chile oder Südafrika dokumentiert und die Erreger genetisch analysiert. Dabei entwickelten die Wissenschaftler genetische Marker, um die molekulare Evolution des Bakteriums zu untersuchen. Das PHRI verfügt über eine umfangreiche DNS-Datenbank und arbeitet eng mit den New Yorker Gesundheitsbehörden sowie dem Zentrum für Krankheitskontrolle und -prävention (CDC) in Atlanta zusammen. Alex Goldfarb ist Leiter einer Anti-Tuberkulose-Inititative in Russland, die vor allem Therapie- und Aufklärungsprogramme in den von der "Schwindsucht" stark betroffenen GUS-Staaten fördert.


The Public Health Research Institute
International Center for Public Health
225 Warren Street
Newark, NJ 07103-3535
Tel.: 973 854 3100
Homepage des Tuberkulose-Zentrums: www.phri.org/tb 
Kontakt: Ansprechpartner im Institut 





BETAGTER VIRUS

Was ist FIV?


Evolutionsforscher gehen davon aus, dass der Erreger des so genannten Katzenaids bis zu eine Million Jahre alt ist. Zwar wurden immer mehr Raubkatzen im Laufe der Jahrhunderte resistent gegen das Feline Immunodeficiency Virus (FIV). Eine Impfstoff für erkrankte Hauskatzen ist jedoch noch nicht Sicht. mehr...


Forschung zum Thema Raubkatzen und FIV:


Stephen J. O'Brien, Ph.D.
Office of the Chief
NCI-Frederick
Building 560, Room 11-82
Frederick, Maryland 21702-1201


E-Mail: obrien@ncifcrf.gov 
Website: Laboratory of Genomic Diversity, Frederick, MD 
National Cancer Institute in Frederick: Das Katzen-Genom-Project 
Publikationen: "Nonpathogenic lion and puma lentiviruses impart resistance to superinfection by virulent feline immunodeficiency virus" (2002) 





GEWALTVIDEOS

Affen fühlen wie Menschen


Beängstigende Szenen auf dem Bildschirm lassen nicht nur empfindsame Menschen zusammenzucken. Nach einer neuen Studie zeigen auch Schimpansen beim Fernsehen Gefühle. mehr...

Die Wiedergabe wurde unterbrochen.