Kämpfen für Buddha Julians harter Weg zum Shaolin-Mönch

Acht Stunden Training täglich, kein Alkohol, keine Mädchen, eine karge Unterkunft - es herrschen strenge Regeln im Shaolinkloster in Kaiserlautern
Kämpfen für Buddha: Julians harter Weg zum Shaolin-Mönch

Kämpfen für Buddha: Julians harter Weg zum Shaolin-Mönch

Foto: SPIEGEL TV

Julian träumt davon, Kung-Fu in Perfektion zu lernen und bewirbt sich 2006 bei Europas einziger Ausbildungsstätte für Kampfmönche. Kaum ein Anwärter übersteht die erste Probewoche. Das Sportprogramm gleicht einer Tortur. Auch Julian kommt an seine physischen und psychischen Grenzen. Doch der 17-Jährige ist fest entschlossen und schafft das schier Unmögliche: die offizielle Ordination zum Novizen.

Julians Eltern geben ihren Sohn nur schweren Herzens in die Obhut des Ordens. Er bekommt einen neuen Namen: Shi Xiao Fang. Drei Jahre findet das Kloster keinen zweiten Novizen. Zahlreiche Anwärter scheitern kläglich, auf Shi Xiao Fang ruhen alle Hoffnungen.

2009 zieht der Shaolin Tempel um, aus Kaiserlautern raus aufs Land. Die neuen Räumlichkeiten bieten Ruhe und mehr Platz. Was fehlt ist fähiger Nachwuchs. Drei blutige Anfänger wagen das Abenteuer und versuchen eine Woche lang mit den Mönchen und Meistern mitzuhalten. Darunter der 13-jährige Philip aus Berlin. Sein größter Wunsch: Shi Xiao Fang alias Julian nachzueifern.

Für die Langzeitdokumentation begleitet SPIEGEL TV Special Julian seit drei Jahren bei der Ausbildung zum Kampfmönch und zeigt seinen Alltag im Shaolinkloster.

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