Der Kreuzzug der Ursula von der Leyen für Kinder, Kirche und Karriere Ich bin Deutschland

Kinder, Kirche und Karriere: Mit frommem Eifer kämpft die Familienministerin für ihr Ideal von einem besseren Deutschland. Ursula von der Leyen im Gespräch über den Kulturkampf um die Familie.

Sendetermin: Montag, 24.04.2006, 23.35 - 00.20 Uhr, XXP

Sie galt als Geheimwaffe der Konservativen, aber mit ihren Alleingängen hat sie auch das eigene Lager irritiert. Eifernd propagiert Ursula von der Leyen die Erziehung nach christlichen Werten, mit staatlichem Elterngeld will sie zudem die Geburtenrate erhöhen und Väter an die Wiege locken.

Bündnispartner Sterzinsky, von der Leyen, Käßmann: Berliner Bibelstunde
DPA

Bündnispartner Sterzinsky, von der Leyen, Käßmann: Berliner Bibelstunde

Bei Helmut Kohl und Gerhard Schröder rangierte das Familienministerium unter ferner liefen. Die neue Amtschefin hingegen drängelte sich nach vorn wie keine zuvor. Sie sieht ihr Ressort als „Querschnittsministerium“ und leitet daraus das Recht ab, die Gesundheits- und Sozialpolitik ebenso aufzumischen wie die Finanz- und Bildungspolitik.

Im Kanzleramt ist ihr politischer Mut gleichermaßen gefürchtet wie bewundert. „Es gibt Minister, die gehen keinen Meter ohne Rückendeckung“, sagt ein Merkel-Berater, „Ursula von der Leyen aber marschiert auf eigene Rechnung los.“

Das gemeinsame Fundament der Kritiker lässt sich in einem Satz von großer Schlichtheit zusammenfassen: Diese Frau nervt. Unklar ist nur, was mehr irritiert – ihr Programm oder ihr Ton.

Im XXP-Studio diskutiert Gabor Steingart (DER SPIEGEL) mit der CDU-Familienministerin Ursula von der Leyen.

Gast im Studio:

Ursula von der Leyen, CDU Familienministerin

Außerdem im Studio:

Moderation: Gabor Steingart, DER SPIEGEL



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