Von der Gamedesignerin zur Feintäschnerin »Meine Ausbildung erinnert mich an ein Computerspiel«

Im Studium programmierte Maldine Schöller digitale Welten. Dann wechselte sie in ein jahrhundertealtes Handwerk – das überraschend viele Parallelen zum Gamedesign aufweist.
Aufgezeichnet von Helene Flachsenberg
Auszubildende Schöller (r.) sagt über sich selbst: »Ich bin eine Künstlerin.« In der Taschenwerkstatt kann sie sich ausleben.

Auszubildende Schöller (r.) sagt über sich selbst: »Ich bin eine Künstlerin.« In der Taschenwerkstatt kann sie sich ausleben.

Foto: Moritz Gasche
Und jetzt?
»Ich brenne für Naturwissenschaften und Computer, aber ich bin auch eine Künstlerin.«
»Dieses Handwerk ist sehr selten geworden.«
»Vorher hatte ich immer nur eine Maus hin- und hergeschoben. Jetzt musste ich meinen Körper auf komplett neue Bewegungen konditionieren.«
»Meine Ausbildung erinnert mich an ein Computerspiel, in dem ich stetig Level freischalte.«