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Startklar-Newsletter Wie eröffne ich eine eigene Bar?

Liebe Leser:innen,

ich erinnere mich noch gut an ein Seminar zum Thema Unternehmensgründung an der Fachhochschule. Unsere Aufgabe war es, einen eigenen Businessplan zu erstellen. Etwa jede und jeder Zweite entschied sich für ein Café oder eine Bar, obwohl der Professor davon abriet. Das würde sich nie rechnen.

Aber anscheinend hatten wir den Drang nach erfolgreichem Unternehmertum noch nicht verinnerlicht. Vielmehr verbanden wir einfach die Pflicht mit dem privaten Vergnügen. Und in manchen schlummerte wirklich der Traum vom eigenen Café.

Beim Lesen des Textes unserer Autorin Antonia Fischer fühlte ich mich an das Seminar erinnert. Sie schreibt von zwei Frauen, die solch einen Traum in die Tat umgesetzt haben. Paula Jacobsen und Paulina Kruse waren erst Kolleginnen, dann Freundinnen und betreiben jetzt eine Bar. Wie das funktioniert, wie viel Spaß sie dabei haben und wie viel sie verdienen, erzählen sie hier.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Katharina Hölter, Redakteurin bei SPIEGEL Start

»Ginge unsere Freundschaft kaputt, wäre das schlimmer, als den Laden zu verlieren«: Sie waren erst Kolleginnen, dann Freundinnen, jetzt betreiben sie eine Bar: Paula Jacobsen und Paulina Kruse erzählen, warum ihre enge Beziehung der Zusammenarbeit guttut . Und wie viel Geld für sie selbst übrigbleibt.


Und jetzt abschalten, bitte: Arbeiten mache viele Menschen kaputt, kritisiert die Journalistin und Digitalstrategin Sara Weber in einem neuen Sachbuch. Mehr noch: Die Arbeitswelt selbst sei kaputt. Wie lässt sie sich reparieren? 


Was ich als Erstsemester gern über Kunstgeschichte gewusst hätte: Den Goldenen Schnitt suchen und alte Kirchen begutachten? Eine Studentin beschreibt, warum Kunstgeschichte auch für politische Diskurse nützt, wie oft es ins Museum geht und wie man hinterher doch einen Job findet.


Ganz private »Pink Pasta« – für 1,20 Euro pro Portion: Angesichts der aktuellen Weltlage möchte sich Hobbykoch Sebastian Maas am liebsten verkriechen. Da aber selbst Essen politisch ist, gibt es heute Nudeln in rot-grün-gelber Soße – die ist wenigstens hübsch anzusehen.

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