Startklar-Newsletter Wie Memes durchs Studium helfen

Liebe Leser:innen,

Von Tanya Falenczyk, Redakteurin bei SPIEGEL Start

viele Hochschulen haben inzwischen Satire-Accounts bei Instagram. Dahinter stecken in der Regel anonym auftretende Studierende, die sich in Memes über fehlende Toilettentüren, das Bafög-Amt oder den Stress in der Prüfungsphase lustig machen. Solche Accounts gab es zu meiner Studienzeit vor ein paar Jahren leider noch nicht (soweit ich weiß zumindest).

Dabei hätte es viel Material gegeben: die Mensa ohne Tageslicht, das Lossystem bei Seminaranmeldungen oder die Tageslichtprojektoren in manchen Vorlesungssälen. Das alles war oft frustrierend, über vieles davon habe ich trotzdem mit meinen Kommiliton:innen gelacht. Darum geht es ja am Ende: Die Eigenarten der Uni und des Studienlebens zu feiern. Und sich mit dem Frust nicht allein zu fühlen.

Meiner Kollegin Anne Baum haben sechs Satire-Accounts im Text der Woche ihre Lieblingsmemes gezeigt. Dabei habe ich gelernt: Manchmal schaffen sie durch ihre Reichweite sogar noch etwas anderes, nämlich, die Missstände tatsächlich zu ändern. Manchmal lachen am Ende aber auch nur alle über einen Wels, der eine Schildkröte verspeist hat.

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Tanya Falenczyk

»Es gibt da einen Fisch, der uns entzweit«: Viele Hochschulen haben inzwischen Satire-Accounts. Dahinter stecken meist Studierende, die damit die Eigenarten ihrer Uni feiern – oder Frust ablassen. Hier zeigen sechs ihre Lieblingsmemes.


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