Startklar-Newsletter Sollte man sparen, wenn man unter 30 ist?

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Von Benjamin Ansari, Redakteur bei SPIEGEL Start

drei von vier jungen Menschen zwischen 17 und 27 Jahren fürchten laut einer aktuellen Studie Altersarmut. Auch mir ging das lange so. Also versuchte ich vorzusorgen, investierte Geld in Aktien, Kryptowährungen und ETFs.

Das machen viele so: 92 Prozent der 18- bis 24-Jährigen legen fleißig Geld zurück, zeigt eine Umfrage des Zahlungsdienstleisters Klarna. Ist das wirklich nötig? Darüber habe ich mit Bestsellerautor und Vermögensverwalter Gerd Kommer gesprochen. Er sagt: Wer unter 30 ist, soll ruhig erst mal Geld ausgeben, sich ausprobieren, Erfahrungen sammeln, Fehler machen – und danach mit dem Investieren anfangen.

Denn um die Rentenlücke zu schließen, würde das bei den meisten schon reichen. Wenn das schon der »ETF-Papst« sagt! Damit konnte er mir viele Sorgen nehmen – und hoffentlich noch mehr jungen Menschen.

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Benjamin Ansari

»Wer unter 30 ist, muss noch nicht sparen«: Die meisten jungen Menschen legen Geld zurück, zeigt eine aktuelle Umfrage. Dabei könnten sie ruhig erst mal welches ausgeben, sagt Ökonom Gerd Kommer. Zu welcher Sparstrategie er rät – und wieso er vor Immobilien warnt. 


»Ich musste noch nie ein Tier töten«: Katrin Gössl arbeitete als Controllerin in einem Krankenhaus und stieg dann doch in der Metzgerei des Vaters ein. Hier  erzählt die 28-Jährige von eigenen Schinkenkreationen, Muskelkater und wie sie in Schulen um Nachwuchs wirbt.


Ein schräger Blick, ein blöder Witz, ein heimliches Foto: Viele Studierende und Mitarbeitende haben an der Uni sexuelle Belästigung erlebt. Eine Forscherin beschreibt , wie auch vermeintlich harmlose Handlungen Schaden anrichten.


Was der Erfolg macht? »Der fickt einen«: Aus dem jungen Heilbronner Dennis Berger wird quasi über Nacht ein international gefragter Musikproduzent. Seine Geschichte klingt wie ein Hollywoodfilm, zu schön, um wahr zu sein.  Genau das quält ihn manchmal.

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