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Schleppende Visavergabe Weniger Studierende aus dem Ausland – Regierung fürchtet Fachkräftemangel

Im vergangenen Jahr haben deutlich weniger internationale Studierende Visaanträge gestellt, um deutsche Hochschulen besuchen zu können. Die Grünen geben der Großen Koalition die Schuld dafür.
aus DER SPIEGEL 11/2021
In der Coronapandemie bleiben die Hörsäle leer (Symbolbild)

In der Coronapandemie bleiben die Hörsäle leer (Symbolbild)

Foto: Sebastian Gollnow / picture alliance / dpa

Die Bundesregierung fürchtet wegen der sinkenden Zahl Studierender aus dem Ausland einen Schaden für die deutsche Wirtschaft. Man gehe davon aus, »dass die Einschränkungen bei der Visa-Vergabe und der Gewinnung internationaler Fachkräfte infolge der Coronapandemie negative Auswirkungen auf die Fachkräftesicherung der deutschen Unternehmen und damit negative wirtschaftliche Effekte haben«, heißt es in der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen.

Weniger Visaanträge als im Vorjahr

Hintergrund ist die sinkende Zahl von Visaanträgen, die internationale Studierende und Forschende in Deutschland stellen. 2020 waren es im Vergleich zum Vorjahr fast 40 Prozent weniger. Stellten Studierende aus dem Ausland 2019 noch 78.985 Anträge bei den deutschen Vertretungen, waren es 2020 nur 49.073.

Aus: DER SPIEGEL 11/2021

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Ein Grund ist, dass nur ein Teil der Visastellen derzeit die Papiere vergibt. Die Grünen werfen Union und SPD vor, die Bürokratie in deutschen Vertretungen nicht in den Griff zu bekommen. »Dass die Bundesregierung den Austausch der Nachwuchstalente und SpitzenforscherInnen derart hat einbrechen lassen, schwächt unser Land wissenschaftlich und wirtschaftlich«, kritisiert ihr forschungspolitischer Sprecher Kai Gehring.

eku
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