Foto: DER SPIEGEL

Startklar-Newsletter Kann man sich Verpeiltheit abtrainieren?

Liebe Leser:innen,

als ich neulich im Supermarkt stand, fiel mir einfach nicht ein, was ich dort wollte. Erst zu Hause merkte ich: Es waren Zitronen. Solche Situationen kennt auch meine Kollegin Katharina Kunert gut. Mit dem Psychologieprofessor Sebastian Markett sprach sie deshalb darüber, was gegen diese Verpeiltheit hilft. Und woher sie eigentlich kommt.

So lernte ich: Menschen, die sich schnell Sorgen machen, sind eher schusselig – aber auch Menschen, die besonders begeisterungsfähig sind. Eine Eigenschaft, die ich an mir mag. Außerdem ist Schusseligkeit genetisch bedingt – sogar zu etwa 50 Prozent.

SPIEGEL START 2/2023

Der Wohnraum in Städten ist knapp, die Mieten sind hoch: In der neuen Ausgabe von SPIEGEL START zeigen sechs junge Erwachsene, wie sie der Wohnungsnot trotzen – und warum es um viel mehr geht als darum, ein Dach über dem Kopf zu haben. Außerdem im Heft: Wie arbeitet Deutschlands jüngster Europaabgeordneter? Ein Streifzug durch den Alltag von Malte Gallée.

Zur Ausgabe

Mittlerweile habe ich gelernt, häufige Fehler zu vermeiden: Termine trage ich sofort in den Kalender ein, meine To-dos ordne ich in Apps, Pushnachrichten erinnern mich an Geburtstage. Und wenn ich mich trotzdem nach einem langen Tag ratlos im Supermarkt wiederfinde, werde ich mich künftig mit einem Satz von Forscher Markett trösten: Wir können nicht immer voll aufmerksam sein.

Viel Freude beim Lesen wünscht

Tanya Falenczyk, Redakteurin SPIEGEL Start

»Sich 90 Minuten am Stück perfekt zu konzentrieren, schafft man nur auf Drogen«: E-Mail ohne Anhang verschickt, Frist vergessen: Wie verpeilt Menschen sind, lässt sich messen. Warum manche stärker betroffen sind  und wie man Tagträume zügelt, erforscht Psychologieprofessor Sebastian Markett.


»Kinder schulden ihren Eltern erst einmal nichts«: Müssen sich Kinder im Alter um Mutter oder Vater kümmern? Sollten sie die Eltern gar bei allen Lebensentscheidungen mitdenken? Der Philosoph Michael Bordt erklärt , wer kein schlechtes Gewissen zu haben braucht.


»Am Anfang habe ich mich komplett unterbezahlen lassen«: Lohnt es sich, schon während des Studiums zu gründen oder freiberuflich zu arbeiten? Wie viel darf man nebenher verdienen, um weiter Bafög zu bekommen? Und wo bekommt man Hilfe? Das Wichtigste im Überblick.


Das miese Geschäft mit der Hoffnung: Manche Jobs nehmen Menschen nur an, weil sie hoffen, dass es sich irgendwann auszahlt. Das können sich aber nur wenige leisten – und gerade die sollten es nicht tun, schreibt Kolumnistin Sara Weber .

Die Wiedergabe wurde unterbrochen.
Playlist
Speichern Sie Audioinhalte in Ihrer Playlist, um sie später zu hören oder offline abzuspielen. Zusätzlich können Sie Ihre Playlist über alle Geräte mit der SPIEGEL-App synchronisieren, auf denen Sie mit Ihrem Konto angemeldet sind.
Jetzt anmelden
Sie haben noch kein SPIEGEL-Konto? Jetzt registrieren
Merkliste
Speichern Sie Ihre Lieblingsartikel in der persönlichen Merkliste, um sie später zu lesen und einfach wiederzufinden.
Jetzt anmelden
Sie haben noch kein SPIEGEL-Konto? Jetzt registrieren
Mehrfachnutzung erkannt
Bitte beachten Sie: Die zeitgleiche Nutzung von SPIEGEL+-Inhalten ist auf ein Gerät beschränkt. Wir behalten uns vor, die Mehrfachnutzung zukünftig technisch zu unterbinden.
Sie möchten SPIEGEL+ auf mehreren Geräten zeitgleich nutzen? Zu unseren Angeboten