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Palliativpflegerin Theresa, 31: Wie sie selbst sterben will und wie sie die Angst vor dem Tod verlor

Das erzählt sie in unserem Job-Podcast "Und was machst du so?"

Dieser Beitrag wurde am 09.06.2020 auf bento.de veröffentlicht.

Der Tod begleitet Theresa seit ihrer Kindheit: Als sie klein war, starben ihre Großeltern, mit 19 verlor sie ihren ersten Freund. Er litt an Diabetes und starb aufgrund einer Unterzuckerung. Damals wusste sie nicht, wie sie mit der Trauer umgehen sollte, Theresa wurde depressiv. In den Jahren danach lernte sie, mit Verlusten umzugehen, ihre Einstellung zum Ende des Lebens änderte sich. Heute will Theresa ihre Erfahrungen weitergeben  und Sterbenden und ihren Angehörigen die Angst vor dem Tod nehmen.

Theresa Donath, 31, ist Palliativpflegerin und ehrenamtliche Notfallseelsorgerin in Dresden.

Wie werde ich Palliativpflegerin oder Palliativpfleger?

Palliativpflegende kümmern sich um unheilbar kranke Menschen. Ziel ist es, ihnen das Leben so angenehm wie möglich zu gestalten, ihre Schmerzen zu lindern und psychosozialen Beistand zu leisten. Um in der Palliativpflege arbeiten zu können, benötigt man zunächst eine Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann. Die neue Ausbildung gibt es seit Januar 2020, sie dauert drei Jahre und vereint die Ausbildungen zur Kinderkranken-, Kranken- und Altenpflege. Der praktische Teil findet im Krankenhaus, Seniorenheim oder ähnlichen Einrichtungen statt, die Theorie in der Berufsschule. Hat man die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen, empfiehlt es sich, zunächst zwei Jahre Berufserfahrung zu sammeln. (ausbildung.de )

Anschließend gibt es die Möglichkeit, sich in der Palliativpflege weiterzubilden. Der Kurs ist berufsbegleitend und erstreckt sich etwa ein Jahr lang über mehrere Wochenunterrichtsblöcke. Absolventinnen und Absolventen erhalten abschließend ein Zertifikat, das sie offiziell zur Palliativfachkraft qualifiziert. (Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin )

Mit einer Weiterbildung erhöhen sich auch die Gehaltsaussichten. Bei einer Anstellung im Öffentlichen Dienst liegt der Verdienst zwischen 3100 und 3500 Euro brutto im Monat. In privaten Einrichtungen sind Gehälter zwischen 2500 und 4000 Euro brutto im Monat möglich. (pflegestudium.de 

Theresa pflegt Menschen, die unheilbar krank sind. Sie lindert ihre Schmerzen und Symptome und bietet ihnen seelischen Beistand. Damit versucht sie, ihren Patientinnen und Patienten ein so angenehmes Leben wie möglich zu bereiten, bevor sie sterben. 

  • Wie geht sie damit um, täglich mit dem Tod konfrontiert zu werden?

  • Was denkt sie über Sterbehilfe?

  • Und wie möchte sie selbst einmal sterben?

Das erzählt Theresa in "Und was machst du so?", dem Job-Podcast von SPIEGEL Start: 

Was mir Angst macht, das schiebe ich nicht weg.

Palliativpflegerin Theresa Donath

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