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Startklar-Newsletter Im Studium die Richtung ändern – so geht’s

Liebe Leser:innen,

Von Sophia Schirmer, Leiterin von SPIEGEL Start

ich weiß noch genau, wie ich gegen Ende meines Bachelors Stunden vor dem Laptop verbrachte, um einen passenden Master zu finden. Ich wollte irgendwas mit Politikwissenschaft studieren, weitere Anforderungen hatte ich nicht. Und trotzdem war die Suche alles andere als einfach. Das Problem: Im Bachelor hatte ich PoWi nur im Nebenfach belegt, für viele Studiengänge reichten meine ECTS-Punkte nicht aus.

Fündig wurde ich schließlich in England. Dort gibt es – so zumindest mein Eindruck damals – mehr »nicht konsekutive« Masterstudiengänge. Solche also, für die man keinen bestimmten Bachelorabschluss nachweisen muss. In meinem Jahrgang waren auch junge Erwachsene, die zuvor Physik oder Jura studiert und überhaupt keine PoWi-Seminare belegt hatten. Rückblickend würde ich sagen: Genau das machte den Reiz des Masters aus.

Wie man auch in Deutschland solche Studiengänge findet, hat meine Kollegin Anne Baum in unserem Text der Woche zusammengefasst. Ich wünschte, ich hätte ihn schon vor meiner Suche damals gelesen – das hätte mir eine Menge Bildschirmzeit erspart.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Sophia Schirmer

Anderer Master, kein Desaster: Spät die eigene Leidenschaft entdeckt? Kein Grund, zu verzweifeln oder den Bachelor abzubrechen. Für einige Masterstudiengänge braucht es nämlich keinen bestimmten Studienabschluss – Lust auf Neues reicht. 


Mein Ziel für 2023? Kein Ziel für 2023: Normalerweise setzt sich Start-Kolumnistin Jeannine Budelmann ambitionierte berufliche Ziele für das kommende Jahr. Dieses Mal verzichtet sie darauf. Angesichts der Weltlage sei das der beste Vorsatz, schreibt sie in ihrem Text. 


Bloß kein alter weißer Mann werden: Im September 2021 zog Lena Werner überraschend in den Bundestag ein. Dort wollte die 28-Jährige vieles anders machen – jünger, moderner. Geht das überhaupt? SPIEGEL Start hat sie durch ihr erstes Jahr in der Politik begleitet. 


»Für mich war es ein Lernprozess, bei mir zu bleiben«: Die wichtigste Entscheidung im Leben von Autorin Tupoka Ogette war eine, die ihre Mutter getroffen hat. Im Interview erzählt sie davon – und sagt, warum man manchmal auch zwei Nächte drüber schlafen sollte.

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