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Und was machst du? Der Job-Podcast Wie man das Thema Versicherungen in einem halben Tag abhakt

Welche Versicherungen brauchen Berufseinsteiger wirklich? Philipp Opfermann von der Verbraucherzentrale NRW weiß es. Im Podcast erzählt er, wie man günstige Policen findet – und warum er Versicherungen spannend findet.
Ein Podcast von Verena Töpper

Mit dem ersten Gehalt kommt eine triste Pflicht: die Auseinandersetzung mit Versicherungen. Aber welche braucht man wirklich? Und was dürfen sie kosten?

2619 Euro zahlt jede:r Deutsche im Schnitt pro Jahr für Versicherungen – eine Summe, die für die meisten Berufseinsteiger:innen wohl utopisch klingt. Die gute Nachricht: Wer am Anfang seiner Karriere steht, braucht gar nicht so viel Geld zu investieren, um sich gegen einen möglichen Ruin abzusichern. Und schon ein Nachmittag reicht, um das vermeintlich lästige Thema abzuhaken, sagt Philipp Opfermann von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Zwei Versicherungen nennt er – neben der Krankenversicherung – als existenziell für Berufseinsteiger:innen: eine private Haftpflicht- und eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Wem eine davon fehle, dem drohe im schlimmsten Fall der finanzielle Ruin. Alle weiteren Policen – etwa eine Hausratversicherung – könnten nützlich sein, zwingend erforderlich seien sie nicht, sagt Opfermann.

Eine Haftpflichtversicherung übernimmt die Kosten für Schäden, die man anderen Menschen und deren Eigentum zufügt. Sie ersetzt zum Beispiel den Laptop der Kollegin, wenn der nach dem Drüberkippen einer Tasse Kaffee nicht mehr funktioniert. Oder sie zahlt für die Reparatur des Parketts in der Mietwohnung, wenn das eine Schramme abbekommen hat. Was aber noch wichtiger ist: Eine Haftpflichtversicherung trägt auch die Kosten, wenn eine andere Person durch einen Unfall zu Schaden kommt, den man verursacht hat.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung sorgt für den Unterhalt, falls Berufstätige so schwer erkranken, dass sie nicht mehr arbeiten können – ob nach einem Unfall, wegen einer körperlichen oder einer psychischen Erkrankung.

Für beide Versicherungen gilt: Berufseinsteiger:innen sollten sie so früh wie möglich abschließen. Die Berufsunfähigkeitsversicherung am besten noch während der Schulzeit, rät Experte Opfermann. Wer später einen als risikoreich geltenden Beruf ergreife, zum Beispiel Schornsteinfegerin oder Gerüstbauer, könne so die hohen Beiträge umgehen, die sonst für diese Branchen angesetzt werden.

Im Podcast erzählt Philipp Opfermann, warum er selbst das Thema Versicherungen gar nicht öde, sondern sogar spannend findet – und woran man erkennt, ob es ein Versicherungsvertreter gut mit einem meint.

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