Foto: Grad Line+ studio

"Dezeen"-Architekturpreis Wow am Bau

Das Rennen um die begehrten "Dezeen Awards" hat begonnen: Ausgezeichnet wird die spannendste Architektur weltweit - Bahnhöfe, Museen, Häuser. Haben Sie einen Favoriten?
Von Nike Laurenz
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Sieht es fantastisch aus? Ist es originell, zugleich nützlich für den Menschen? Spielte Umweltbewusstsein beim Entstehungsprozess eine Rolle? Diese Fragen gilt es zu beachten, wenn die Jury des Architekturmagazins "Dezeen" zur jährlichen Auszeichnungsrunde ans Werk schreitet. Wir nehmen Sie mit auf eine Reise durch die Welt, vorbei an potenziellen Gewinnern: Hier sehen Sie Hutong Bubble 218 in Peking. Das Architektenbüro MAD will die alten Hutong-Viertel in der Stadt wiederbeleben - und gestaltete ein leer stehendes Hofhaus um. An dieser Stelle sind dort jetzt: Blasen-Gebäudegebilde.

Foto: MAD Architects
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Wir bleiben in China: Boat Rooms soll ein Rückzugsgebiet am Ufer des Fuchun-Flusses in Jiande sein. Das Besondere an diesen Häuschen: Bei der Konstruktion orientierte man sich an den traditionellen Fischerbooten vor Ort. Die etwa 50 Quadratmeter großen Häuser wirken, als würden sie auf dem Wasser schwimmen. Sie sind aus Holz und Glas gebaut, jedes Haus hat ein großes Oberlicht, das die Sicht auf die Bäume freigibt.

Foto: Zheng Shi
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Diese feine und lustige Idee stammt aus dem indonesischen Architektenbüro Shau: Zu sehen ist eine Bibliothek in Semarang, ebenfalls Indonesien, die gleichzeitig als Gemeindezentrum dienen soll. Das Feine: Die Bibliothek ist ausschließlich aus FSC-zertifiziertem Holz gebaut. Das Lustige: Es gibt dort einen Hängemattenboden, auf dem sich wunderbar spielen und lesen lässt.

Foto: SHAU
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Überraschung: Das ist die Bibliothek, die wir Ihnen gerade gezeigt haben - von außen!

Foto: KIE
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Die Jury der "Dezeen Awards" besteht übrigens aus 75 wichtigen Persönlichkeiten aus Architektur und Design. Ob das Tanzhaus in Zürich einen Preis in einer der Kategorien bekommt? In der Schweiz hat das Gebäude jedenfalls schon längst gewonnen: Es ist seit seiner Gründung 1996 eines der wichtigsten Zentren für zeitgenössische Choreografie und Performance.

Foto: Simon Menges
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Nun wird es wieder etwas abstrakter. Und wir haben Sie mitgenommen nach Russland, in die Republik Tatarstan. Dort befindet sich dieser von der niederländischen Architekturgemeinschaft Drom entworfene Platz. Er ist öffentlich, gestaltet für die Menschen in der Stadt Nabereschnyje Tschelny.

Foto:

Evgeny Evgrafov

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Wir befinden uns auf dem Planeten... Kopenhagen! Der Bahnhof Køge Nord, entworfen von Cobe, ist ein Verkehrsknotenpunkt für die gesamte Region, verbindet Schnell- und Nahverkehrszüge und die verkehrsreichste Autobahn Dänemarks. Und wenn Sie schon mal hier sind, schlendern Sie über die 225 Meter lange Fußgängerbrücke und genießen Sie den Panoramablick über alle Verkehrslinien.

Foto: Rasmus Hjortshøj
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Von rund zu kantig: Die Tuñón Arquitectos haben das Museum für Zeitgenössische Kunst in Cáceres, Spanien, renoviert. Das Ergebnis könnte einen Preis bekommen.

Foto: Tuñón Arquitectos
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Zurück nach China. Das Jiunvfeng-Studio steht zwar fest auf einem felsigen Bergrücken über dem Dorf Dongximen im Norden der Republik, aber wahr ist auch: Es ist wolkenähnlich, scheint zu schweben! Ein zartes Skelett aus Stahl, aus den Köpfen der Architekten von Gad Line+.

Foto: Grad Line+ studio
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Na, wenn Sie das nicht inspiriert: Das Geologiemuseum Buhais steht mitten in der Wüste von Sharjah, Vereinigte Arabische Emirate. Die Hopkins Architects entwarfen hier fünf miteinander verbundene Gondeln: die Ausstellungsbereiche, ein Theater und ein Café mit Blick auf den sich darüber erhebenden Jebel-Buhais-Kamm.

Foto: Hopkins Architects
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Abkühlung gibt es in diesem Forschungszentrum für Feuchtgebiete in Shanghai. Gelegen in einem Naturschutzgebiet, schwimmt es auf dem Wasser, umgeben von etwas Schilf. Fünf Gebäude werden durch eine Brücke verbunden.

Foto: ChenHao
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Grün ist die Farbe der Hoffnung, und die geben wir Ihnen mit, zum Abschluss: Das Bild zeigt eine Fahrradbrücke in der Region Belgisch-Limburg. Ein Design-Abenteuer: Auf einer Länge von 700 Metern steigt die Radbrücke im Bosland, dem größten Waldgebiet Flanderns, bis auf zehn Meter Höhe an - inmitten der Baumkronen.

Foto: Visit Limburg

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