Foto "Mensch und Meer" von David Martin Huamani Bedoya
Foto "Mensch und Meer" von David Martin Huamani Bedoya
Foto:

David Martin Huamani Bedoya/ CIOB

Preisgekrönte Architekturfotografie Stillleben mit Gebäuden

Fotografinnen und Fotografen aus 100 Ländern suchten das schönste Architekturfoto. Sie fanden Warmes, Kaltes, Menschliches. Das sind ihre Bilder.
1 / 12

Fotografinnen und Fotografen aus 100 Ländern machten mit beim Architekturfotowettbewerb des Chartered Institute of Building. Zwölf wurden Finalisten und nur zwei am Ende Sieger.

Dieses "Kunststück" ist der Russin Olya Pegowa in ihrer Heimat gelungen. Zu dem Foto eines verkleideten Bauwerks schreibt sie: "Früher waren falsche Fassaden seltene und vorübergehende Eingriffe in urbane Räume, heute aber sind sie Teile des Stadtbildes, die nur von Zeit zu Zeit geändert werden."

Foto: Pegova Olga/ CIOB
2 / 12

Von Josse Pessoa Neto aus Portugal stammt das Bild "Eiffel Brücke" mit den Schatten der Zuschauer einer Prozession an Mariä Himmelfahrt: "Die Leute warteten auf das Straßenfest 'Senhora da Agonia', eines der größten in Portugal. Von der Straße sah ich diese Harmonie zwischen den schönen Silhouetten, der Brücke, den grünen Kreuzen und dem Gebäude dahinter."

Foto: Jose Pessoa Neto/ CIOB
3 / 12

Die "Bunte Mischung" im Hamburger Gängeviertel entdeckte Volker Sander, der meint: "Das Bild zeigt die friedliche Koexistenz von alter und neuer Architektur. Die Gebäude passen nicht zueinander, aber sie kämpfen auch nicht gegeneinander. Sie zeigen die kreative Entwicklung im Stadtzentrum."

Foto: Volker Sander/ CIOB
4 / 12

"Als ich La Muralla Roja fotografierte, fühlte ich mich wie in einem Gemälde De Chiricos, wegen der traumhaften Atmosphäre des Ortes. Für mich beinhaltet dieses Bild das Gefühl von Licht und Farben, das ich am meisten an der Fotografie mag und das wichtig ist für meine Arbeit. Der blaue Rahmen bietet einen cineastischen Blick wie beim Eintritt in eine neue Dimension und das weiche Morgenlicht drückt die Ruhe und Gelassenheit des Gebäudes aus", schreibt die Londonerin Agnes Sanvito über ihr Foto "Muralla Roja" aus Calpe in Spanien. Der Apartmentkomplex ist eines der bekanntesten Bauwerke des Architekten Ricardo Bofill.

Foto: Agnese Sanvito/ CIOB
5 / 12

"Bank" entstand in London, wo auch der Fotograf lebt. Jonathan Walland sagt über seine Arbeit: "Ich nutze Minimalismus, um Klarheit zu schaffen. Meine Arbeitsweise eliminiert Ablenkungen und fokussiert den Betrachter auf die grundlegenden Elemente der Fotografie: Form, Licht, Oberfläche und wie diese Bestandteile verschmelzen."

Foto: Jonathan Walland/ CIOB
6 / 12

Auch wenn auf dem Bild keine Menschen zu sehen sind, der Titel lautet: "Meer und Mensch". David Martin Huamani Bedoya, ein Peruaner, erklärt das so: "Der Eingriff des Menschen in die Natur ist nicht immer schlecht. Das Foto zeigt die Ruhe der Natur und einen Punkt, von dem die Menschen sie besser schätzen können."

Foto:

David Martin Huamani Bedoya/ CIOB

7 / 12

Eine "Metrostation" in Moskau, aufgenommen von einem Russen. Alexandr Bormotins Kommentar: "Die neue Moskauer U-Bahn-Station hat einen futuristischen Stil." Stil und Foto gefielen mehr als einem Drittel der Teilnehmer an der Abstimmung für den Publikumspreis im Fotowettbewerb des Chartered Institute of Building  (CIOB). Kein anderer Beitrag bekam mehr Stimmen - und Bormotin deshalb 1.500 Pfund Sterling Preisgeld.

Foto: Alexandr Bormotin/ CIOB
8 / 12

Mit einer Drohne machte der Pole Grzegorz Tatar diese Aufnahme des Eingangs zum Nationalen Forum für Musik in Breslau, Polen. Er schreibt: "Dies ist ein ausgezeichnetes Beispiel für Axonometrie in der Architektur." Daher auch der Name "Axonometrie" (eine Art, räumliche Objekte in einer Zeichenebene abzubilden).

Foto: Grzegorz Tatar/ CIOB
9 / 12

Dieser "Fisch" liegt im spanischen Valencia und ist eigentlich die Ciutat de les Arts i les Ciències (Stadt der Künste und der Wissenschaften). Die Architektur stammt von Santiago Calatrava und Félix Candela. Das Foto hat der Spanier Pedro Luis Ajuriaguerra Saiz gemacht. Er schreibt: "Wegen der nächtlichen Spiegelung auf dem Wasser zeigt uns die Architektur des Gebäudes einen Fisch, womöglich prähistorisch und noch mit einem schlagenden Herzen." Für diese Entdeckung erhielt der professionelle Fotograf den Jurypreis im Architekturfotowettbewerb des Chartered Institute of Building  (CIOB) sowie 1.500 Pfund Sterling Preisgeld.

Foto: Pedro Luis Ajuriaguerra Saiz/ CIOB
10 / 12

Die Fotografin ist aus Indien, das Foto aus der Tschechischen Republik. Debdatta Chakraborty schreibt über "Himmelwärts": "Das Haus zur Schwarzen Muttergottes ist ein kubistisches Gebäude in der Prager Altstadt. Entworfen und errichtet wurde es von 1911 bis 1912. Josef Gocár baute es als das erste Beispiel kubistischer Architektur in Prag - und wahrscheinlich das bis heute am meisten gefeierte."

Foto: Debdatta Chakraborty/ CIOB
11 / 12

"Bei der Arbeit" fotografierte der Deutsche Volker Sander diese Menschen in Abu Dhabi. Für ihn ist das Foto "ein Beispiel für die notwendige Beziehung zwischen Menschen und Gebäuden: Ohne die tüchtigen Reinigungskräfte für die Glaskuppel sähe der Turm ziemlich hässlich aus."

Foto: Volker Sander/ CIOB
12 / 12

"Das ist eine elegante und ansprechende Lösung für ein banales Problem", so der britische Fotograf Adam Regan über diesen "Unterstand an der Strandpromenade in Bexhill" in Südengland.

Foto: Adam Regan/ CIOB
löw
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.