Lichtwecker, Fenstersauger und Co. Wenn der Roboter die Fenster putzt...

Natürlich kann man im Haushalt alles von Hand machen. Aber für viele Arbeiten gibt es heute elektronische Gadgets. Zum Beispiel Lichtwecker und Fenstersauger. Unser Autor gibt Tipps für vier besonders nützliche Helfer.

iStockphoto/ Getty Images

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Klare Sache: Fenstersauger von Sichler

Ich bin bestimmt nicht der einzige Mensch, der meint: Fensterputzen nervt! Aber spätestens, wenn die tief stehende Frühherbstsonne gnadenlos die Reinigungsversäumnisse eines langen, heißen Sommers offenlegt, kann ich mich nicht länger drücken. Seit diesem Herbst bin ich Fan des Fenstersauger von Sichler: Wasser rein, Reinigungsmittel rein, Stecker rein, auf die Scheibe setzen und los geht es. Das Gerät saugt sich fest und vibriert die Scheibe entlang. In meiner Altbauwohnung mit immerhin 15 teils recht kleinen Fenstern hat er binnen zwei Stunden alles buchstäblich glasklar bekommen, innen wie außen. Besonders schnell ist er nicht, aber das Ergebnis ist überzeugend. Allerdings: Mit richtig verdreckten Scheiben kommt so ein Gerät nicht zurecht, da es sich an der Schmutzschicht einfach nicht halten kann. Also: Eine gewisse Regelmäßigkeit in der Anwendung muss sein. Ganz hartnäckige Scheibenreinigungsverweigerer könnte stören, dass die Fensterecken immer noch manuell nachbearbeitet werden müssen, denn da kommt das Gerät nicht richtig rein.

Geeignet für: alle, die Scheibenwienern mit der Hand nervt

Preisabfragezeitpunkt:
16.10.2019, 11:06 Uhr
Ohne Gewähr

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Und die Sonne geht auf: Lichtwecker von Philips

Seit einigen Jahren bekommt der altmodische Wecker auf meinem Nachttisch immer im Oktober einen Kameraden zugeteilt: Der Philips HF 3510/01, ein Lichtwecker mit recht futuristischem Design, weckt mich in der dunklen Jahreszeit statt mit Piepsen mit Licht, das im Laufe einer halben Stunde ganz langsam heller wird. Wie hell, das lässt sich in 20 Stufen individuell einstellen. Der Effekt ist beeindruckend: Ich erwache wie zur Sommerzeit quasi von selbst und fühle mich frisch. Die Augen sind durch den künstlichen Sonnenaufgang schon an die Helligkeit gewöhnt und ich muss sie nicht zukneifen beim Einschalten der Küchenlampe fürs Kaffeekochen.

Zum Autor
  • privat
    "Seit das mit dem Internet losging", also irgendwann Mitte der Neunziger, ist der Hamburger Andreas Brohme für verschiedene Zeitschriften als Korrespondent in Digitalien unterwegs. Es ist eine Hassliebe: Er kann stundenlang über die Vorzüge der digitalen Fotografie und Musikproduktion schwärmen und bezeichnet sich selbst als Youtube-Junkie, zeigt den anderen sozialen Medien aber die kalte Schulter. Als analogen Gegenpol zum binären Berufsalltag beschäftigt sich Brohme mit dem Schrauben, Schmirgeln und Löten an alten Gitarren, Koch- und Brau-Experimenten und dem Sammeln von Badesee-Geheimtipps in Norddeutschland.

Die Bedienung des Weckers erfolgt mit ungewöhnlich vielen Knöpfen, teils mit weißen Symbolen auf weißen Tasten in einem weißen Gehäuse, das sollte Philips noch optimieren. Wer zum Aufwachen zusätzlich Vogelzwitschern, Klavierklänge oder UKW-Radio in Geht-so-Klangqualität haben möchte, kann diese anwählen - ich lasse sie immer ausgeschaltet. Der Wecker lässt sich als angenehmes Leselicht nutzen und kann auch einen Sonnenuntergang simulieren. Meinen herkömmlichen Wecker habe ich übrigens nur für den Notfall weiter in Betrieb, da der Philips am Stromnetz hängt - man weiß ja nie.

Geeignet für: Menschen, die morgens im Dunkeln schlecht aus dem Bett kommen

Preisabfragezeitpunkt:
16.10.2019, 10:28 Uhr
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Gegen trockene Luft: Aroma Diffusor mit Sprachsteuerung

In meinem Home Office herrscht oft trockene Luft. Statt eines unansehnlichen Keramikbehälters voller Wasser, den man an den Heizkörper hängt, habe ich mal etwas Elektronisches ausprobiert: Der Maxcio Smart Alexa Diffusor in Vasenform sieht nett aus, kann Wasser und Duftöle verdunsten, hat einstellbare Lichteffekte, die sich per App regulieren lassen. Er funktioniert wie erwartet und bringt noch ein Gimmick mit: Er lässt sich per Sprachbefehl ein- und ausschalten: "Alexa, starte den Diffusor". Ups, jetzt weiß Amazon, wann bei mir trockene Luft herrscht...

Geeignet für: Menschen, die einfach alles mit Sprachbefehl steuern möchten

Preisabfragezeitpunkt:
16.10.2019, 10:38 Uhr
Ohne Gewähr

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Wo ist der Hund schon wieder? Der GPS-Tracker von Tractive weiß es

Freunde von mir, die aus der Stadt in den Speckgürtel gezogen sind, mussten die Erfahrung machen, dass ihr geliebter, leinengewohnter Wuffi auf dem Land ruckzuck zum wilden Streuner wurde. Die überraschenderweise davon überraschten Ex-Städter fragten einen technikaffinen Freund - also mich - ob es da nicht ein Gadget gibt, mit dem man das Tier überwachen kann. Gibt es: den GPS-Tracker der US-Firma Tractive. Das kleine Gerät wird am Halsband befestigt und sendet die Ortsdaten über eine Mobilfunkverbindung (die SIM-Karte ist integriert) ins Internet. Frauchen und Herrchen haben es sich angeschafft und können seitdem in einer App stets sehen, wo das liebe Tier ist. Ergebnis: Sie sind merklich beruhigter.

Besonders gut kommt bei meinen Bekannten die Funktion an, einen "virtuellen Zaun" errichten zu können. Man legt in der App auf einer Kartenansicht einen bestimmten Bereich an. Überschreitet das Tier diese Zone, gibt die App Alarm. Die Zusatzfunktionen (Aktivitätstracker und Vergleich mit anderen Hunden) finden meine Bekannten allerdings übertrieben und nutzen sie nicht. Zu beachten ist noch, dass für das Gerät eine monatliche Servicegebühr fällig wird und es laut Hersteller in 150 Ländern der Welt funktioniert.

Geeignet für: Besitzer von Hunden mit beunruhigendem Freiheitsdrang (Tractive ist neuerdings auch für Katzen erhältlich)

Preisabfragezeitpunkt:
16.10.2019, 11:10 Uhr
Ohne Gewähr

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insgesamt 32 Beiträge
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Seite 1
jankleinmann 20.10.2019
1. Fensterputzrobi
Zwei Stunden lang sich mit Fensterputzen aufhalten, immer wieder präsent sein müssen, um den Roboter manuell neu anzusetzen (außen / innen / Fensterwechsel), dann noch die Ecken selbst reinigen? Da lasse ich es doch lieber weiter meine Putzfrau machen.
sgrettche 20.10.2019
2. Fensterputzer
Also für knapp 500€ kann ich mir jahrelang ein-/zweimal im Jahr einen menschlichen Fensterputzer bestellen. Der putzt dann auch die Ecken und Rahmen. Und verbraucht keinen Strom.
Gruesseaushessen 20.10.2019
3. Gute Idee mit dem Tracker
Wir geben dem Grundschulkind dass morgens mit dem Bus zur Schule fährt immer ein altes iPhone mit. Da könnte man das Tracking Device für den Köter natürlich auch verwenden. Natürlich nicht am Hals sondern im Ranzen.
dasfred 20.10.2019
4. Der GPS Tracker ist sinnvoll
Kann man auf dem Land auch den Kindern an die Jacke nähen, wenn sie besonders gern rumstromern. Der Fensterputzroboter ist nur was für Menschen mit Zeit und Technikfreude. die Scheibe selbst ist mit einem guten Schwamm und Abziehst in Sekundenschnelle sauber. Der Rahmen, bei mir weißer Kunststoff, muss trotzdem noch gereinigt werden. Zum elektrischen Luftbefeuchter sag ich lieber gar nichts. Höchstens vielleicht, Sondermüll.
derbo73 20.10.2019
5. Alles Sondermüll
So eine undifferenzierte Sichtweise bei soviel Lebenserfahrung ist schon merkwürdig. Zeitersparnis beim Fenster_Roboter: keine. Im Gegenteil es dauert viel länger und man muss ständig da sein und nachhelfen. Kostenersparnis: keine. Selber putzen und putzen lassen sind günstiger. So ein Roboter lebt etwa 3-4 Jahre wenn's hoch kommt. 2h Fensterputzen kosten mich 30€, macht 16* oder 8 Jahre. Und so geht es weiter. Trockene Räume haben wir weil wir zuviel heizen und zu wenig lüften. Dagegen soll jetzt mit noch mehr Plastik und Stromverbrauch gehalten werden. Passt alles ins Bild des modernen Konsumenten. Abends am TV die Greta loben und dann schön weiter im kreditfinanzierten Rücksichtslos-Konsum.
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