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Helfer für die Küche: Von der Fleischkralle zum Wurster

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Neue Küchengeräte im Test Sushi-Bazooka, Eierschleuder und Gewürzstift

Ein Wurster, Fleischkrallen oder ein Würzstift? Nicht nur in einer Fleischerei können diese Geräte eingesetzt werden, sondern auch in heimischen Küchen. Was taugen die neuen Gadgets? Der Test mit zwei Sterneköchen.
Rolle aus der Sushi-Bazooka: Praktische Küchenhilfe

Rolle aus der Sushi-Bazooka: Praktische Küchenhilfe

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Thomas Martin weiß, was man in der Küche gebrauchen kann und was nicht: Der mit zwei Michelin-Sternen dekorierte Koch tischt in einer der ersten Adressen Hamburgs auf - das Hotel Louis C. Jacob ist nicht nur für seine feine Lindenterrasse mit fabulösem Elbblick bekannt, sondern auch für das Restaurant Jacobs, in dem Martin klassische Küche mit frischen Ideen kombiniert.

Damit das Essen so rasch wie möglich (und kollisionsfrei) an die Tische kommt, führt eine Rolltreppe vom Pass zur Restaurantetage. Direkt daneben: einer der begehrtesten Tische des Hauses - der Küchentisch, von dem aus man Martin und seinem Team bei der Arbeit über die Schulter schauen kann.

Und Martin ist ein Teamplayer. Auch bei unserem Gadget-Test wollte er sich nicht in den Vordergrund spielen: "Wir arbeiten hier zusammen." Deshalb ist Souschef und Restaurantleiter Tobias Haas als gleichberechtigter Co-Tester mit dabei.

Als Thomas Martin den Aufbau unserer mitgebrachten Geräte sieht, ist sein Urteil erst einmal skeptisch: "Sexy sieht hier gar nichts aus, aber vielleicht ist etwas praktisch." Und so war es dann auch - es gab einige Überraschungen. Positive wie negative. Nur so viel sei schon zu Beginn verraten: Die Eierschleuder wird es in absehbarer Zeit wohl nicht in die Haute Cuisine schaffen.

Hier geht es zu den einzelnen Tests.

Steam Roaster von Lékué: Leider schreiend grün, sonst überzeugend

Die Sternecrew runzelt die Stirn, als sie den kreischgrünen, labbrig wackelnden Silikon-Dampfgarer zur Hand nimmt: "Das erschließt sich mir gar nicht", stellt Tobias Haas lakonisch fest. "Pergament ist besser", mutmaßt Thomas Martin über die Funktion des Gadgets, das im Backofen schnelle Gerichte besonders aromatisch servierfertig zubereiten soll.

Ein Stück Lachs, etwas Gemüse, ein paar Kräutlein und (gegen die Gebrauchsanleitung, die keine Flüssigkeit vorsieht) ein ordentlicher Schuss vom Öl aus dem Saladzinger wandern in die grüne Schale, die dann per Lasche verschlossen wird. Martin wundert sich, dass an beiden Enden Öffnungen bleiben. Aber Haas hat die Gebrauchsanleitung gelesen: "Damit die Hitze zirkulieren kann." Aha.

Kurze Zeit später sind Lachs und Gemüse fertig - und das Ergebnis überzeugt. "Wie beschrieben - saftig, aber knusprig", resümiert Haas. Und Martin: "Ich dachte, da geht viel Aroma verloren, aber - gar nicht."

Vernichtend fällt jedoch das ästhetische Urteil aus. "Funktional eine Eins, visuell eine Sechs", befindet Martin, "das Grün sieht doch völlig unnatürlich aus." Für die gehobene Küche daher untauglich. Allerdings, überlegt er, könne das Gadget doch für die Junggesellenküche praktisch sein. Oder für Studenten. "Man könnte da zum Beispiel eine Wachtel mit Steinpilzen reintun..."

Gut, vielleicht kein klassisches Studentenessen. Aber als Sternekoch darf man gerne von einer Welt träumen, in der Studenten sich erlesene kleine, selbst komponierte Speisen statt Fertigpizza in den Ofen schieben.

Steam Roaster, Lékué, um 28 Euro

Der Wurster: "Das klingt schlimm"

Wer anderen eine Bratwurst brät, der braucht ein Bratwurstbratgerät. Diese Erkenntnis hat den Hersteller Severin dazu inspiriert, ein völlig neues Gerät zu entwickeln - den Wurster, der "perfekte Würstchen in fünf Minuten" verspricht. Das sechs Kilo schwere 2000-Watt-Gerät funktioniert wie ein Toaster, nur halt für Bratwürste. Man könnte ja meinen, ein Grill oder eine Pfanne reichten aus, um eine Wurst fachgerecht zu erhitzen. Aber andererseits wäre die Welt dann ärmer an so schönen Sätzen wie "Greifen Sie niemals in die Wurstschächte" (Bedienungsanleitung).

Als Thomas Martin und Tobias Haas das Gerät beherzt mit zwei dicken Gourmet-Bratwürsten in Betrieb nehmen, wandern die Augenbrauen der Mitarbeiter in der Küche sämtlich Richtung Haaransatz. Auch für den Wurster dürfte der Einsatz in einer Sterne-Küche eine Premiere sein. Schließlich richtet er sich küchentechnisch weniger an Leute, die sonst mit Sous-Vide-Geräten arbeiten, sondern eher an Menschen, die sich freuen, wenn sie eine Chipstüte aufreißen können, ohne den Inhalt zu verstreuen. Einzige Voraussetzung: Man muss zwischen dicken und dünnen Würsten unterscheiden können, den Rest macht dann der Wurster.

"Ich finde den Namen… na ja… Wurster klingt einfach nicht gut", meint Tobias Haas, als er das Gerät begutachtet. "Riecht ein bisschen nach Klebepistole", stellt er fest, als der Wurster zu heizen beginnt. Aber als die beiden Würste das Wurstbratgerät entnommen sind, fällt das Urteil überraschend positiv aus: "Sieht gut aus!" befindet Thomas Martin, beanstandet aber die aufgeplatzte Seite: "Das darf natürlich nicht sein." Souschef Haas widerspricht: "Das finde ich nicht - Currywurst ritzt man ja auch vorher ein." Haas' Fazit: Das Ergebnis ist okay, die Wurst auch ohne Zusatzfett kross. Allerdings sei der Wurster "vielleicht eher etwas für die Tankstelle. Für Zuhause - was soll ich mit dem Teil. Da reicht eine Bratpfanne."

Wurster, Severin, rund 400 Euro

Automatischer Saucenrührer Stirr: "Nicht unpraktisch"

Ein automatischer Saucenrührer - das klingt nach einem Hausfrauentraum aus den Fünfzigerjahren. Das handliche kleine batteriebetriebene Gerät steht auf drei Beinen im Topf, oben ist ein Knopf, man drückt drauf, und der Stirr fängt emsig an zu strampeln - so soll die Sauce nicht anbrennen und der Koch sich in Muße anderen Dingen zuwenden können.

"Endlich mal ein Gerät, das ich sofort verstanden habe", sagt Thomas Martin, "das wirkt erst einmal sehr praktisch." Gebrauchsanleitungen lese er nämlich ohnehin nicht. Mit einem einzigen An/Aus-Knopf kann man in der Tat wenig falsch machen. Für den Praxistest setzt Tobias Haas einfach einen Topf Milch auf den Herd. Sein eher kritisches Fazit: "Gegen das Hochkochen tut das Gerät nichts." Martins Urteil fällt positiver aus: "Ist doch nicht schlecht. Ich mach mir gerne Haferflocken, normalerweise nehme ich einen Schneebesen - wenn ich zu Hause im Stress bin, ist so ein Gerät doch toll."

Profi-Tipp: Ohne hohen Topf ist allerdings schnell der Herd versaut.

Saucenrührer Stirr, Brix Design , um 27 Euro

Saladzinger und Aquazinger: "Aquawas?"

Das Prinzip ist bei beiden Zinger-Geräten gleich: Eine Flüssigkeit - beim Aquazinger Wasser, beim Saladzinger Öl - wird durch Zugabe von Zutaten aromatisiert, die im integrierten Häcksler zerkleinert werden und dort nach einer gewissen Ziehzeit ihre Aromen freisetzen.

Aquazinger

"Aquawas?" Thomas Martin ist zunächst skeptisch, was den Nutzen des Gerätes angeht. Aber das Prinzip findet er nicht schlecht: "Wasser aromatisieren ist nicht so einfach - ich muss ja einen klaren Saft haben. Vom Prinzip her ist das nicht dumm." Also kommen ein paar Früchte ins handbetriebene Häckselwerk. "So richtig klein wird das nicht", bemängelt Tobias Haas.

Nach dem Ziehenlassen ist aber ein kalorienarmes, hübsch rosafarbenes Getränk entstanden, das den Geschmackstest besteht und dem Haas "Eisteecharakter" bescheinigt. Martins Fazit: "Ich finde das gut, das ist ein ordentliches Produkt. Aber wenn man Dursttrinker ist, ist das wenig." Knapp 600 Milliliter fasst das Gefäß mit integriertem Strohhalm.

Saladzinger

Beim Saladzinger hat das Häckselwerk schon mehr zu kämpfen - die Zutaten für das aromatisierte Dressing sind einfach härter, Knoblauch und Rosmarin kommen hinein. "Es fühlt sich an, als ob es gleich kaputtgeht", meint Haas, "das ist wohl eher für weichere Sachen." Immerhin: Am Ende des Tests ist das feine Öl aromatisiert, das Dressing überzeugt. Trotzdem fällt der Saladzinger durch. "Das kriegt man doch auch in einer normalen Flasche hin", meint Haas, und das findet Martin auch: "Ich tue die Zutaten hinein und stelle die Flasche ins Regal - da sehe ich den Vorteil nicht. Das geht auch schneller, wenn man den Kram selbst klein schneidet."

Aquazinger, Zing Anything , rund 35 Euro

Saladzinger, Zing Anything , rund 35 Euro

Würzstift Cinnibird: "Das ist ja witzig"

Das kleine weiße kurvenreiche Gerät, das unseren Testern da aus seinem Schaumstoffbettchen entgegenvibriert, sieht ehrlich gesagt ein wenig so aus, als könnte es auch von einem Erotikversender stammen. Natürlich sagt das keiner.

Es handelt sich um einen Würzstift: Man kann ihn mit pulvrigen Gewürzen oder auch mit Kakaopulver befüllen und dann hübsche Muster auf Teller, Gerichte oder Schaumhäubchen malen. Die Vibration soll dabei für eine gleichmäßige Linie sorgen. "Das ist ja witzig", findet Thomas Martin und befüllt den Stift mit Kakaopulver.

Ein Vorteil daran, Küchenchef zu sein, ist es, dass man einfach in irgendeine unbestimmte Richtung rufen kann: "Ich brauche noch mal einen Cappuccino", und dann kommt einer. Feine Sache. Das Gerät allerdings bewährt sich nicht auf Anhieb - der Kakao klumpt, das Herzchen misslingt.

Souschef Haas schaltet sich ein: Man müsse den Kakao vorher sieben. "Das nochmal sieben?" Martin findet das eigentlich zu umständlich, aber dann wird der Kakao halt gesiebt. Und jetzt erwärmt sich der Sternekoch für das unscheinbare kleine Teil - und bemalt gleich mehrere Teller. "Also, wenn du die richtige Technik hast - ich finde das ganz süß", meint er.

Sein Resümee: "Test bestanden. Das Gerät funktioniert." Beide Köche malen sich aus, wie man der Frau zum Valentinstag einen besonderen Cappuccino ans Bett bringen könnte. Trotz umständlichen Siebens: Der unscheinbare kleine Cinnibird hat offenbar überzeugt.

Gewürzstift Cinnibird, über Coolstuff.de , um 30 Euro

Eierschleuder: Das ging ins Auge

Das kleine Gerät verspricht, aus normalen Eiern durchgehend goldgelbe herzustellen - durch Fliehkraft. Man gibt ein Ei in den Halter, zieht die Expander-Schnüre ein paarmal stramm, der Eierhalter wird so in schnelle Rotation versetzt, und in der Schale mischen sich Eiweiß und Eigelb - quasi ein Rührei in der Schale, das man nur noch kochen muss. Soweit die Theorie.

In der Praxis sind die beiden Köche erst einmal ein paar Minuten damit beschäftigt, den Eierhalter überhaupt zu öffnen. Die Anleitung gibt auch keinen Aufschluss - darin liest man nur, was zu tun ist, wenn das Ei schon im Halter ist. Schließlich klappt es, aber Martin will es nicht gelingen, den Halter zum Schwingen zu bringen. Haas springt beherzt ein - zu beherzt, denn das Ei platzt im rotierenden Halter und bespritzt beide Köche. "Toll, Herr Haas", kommentiert Martin trocken.

Trotzdem bekommt das Gerät noch eine Chance. Zwei Eier werden ordnungsgemäß geschleudert, aber nach dem Kochen keine Spur von goldgelben Wundereiern: Ganz normale, hartgekochte Eier kommen aus dem Topf, Eiweiß und Dotter blieben getrennt. "Wahrscheinlich sind unsere Eier einfach zu frisch", vermutet Martin, "bei frischen Eiern ist das Dotter noch zu hart. Aber wir haben eben keine alten Eier." Sein Resümee: "Das Gerät ist Schwachsinn."

Eierschleuder, über Coolstuff.de , rund 10 Euro

Sushi-Bazooka: Leider richtig gut

Auf den ersten Blick macht das seltsame Gerät aus weißem Plastik einen etwas klapprigen Eindruck - mehr wie eine Beigabe aus einem Micky Maus-Heft, die in der Edelküche von Thomas Martin fehl am Platz wirkt.

Man füllt die beiden Hälften des Rohres mit Sushi-Reis und den übrigen Zutaten, komprimiert das Ganze mit ein paar Drehungen und kann dann die fertige Sushi-Rolle aus der Bazooka gleich auf das Algenblatt drücken - eine etwas befremdliche Alternative zur klassischen Bambusmatte, mit der man Sushi sonst rollt.

Haas gönnt dem Gerät eine Premium-Füllung: Selbstgebeizter Lachs, 24 Stunden eingelegt mit Fenchelsamen, Piment und Dill. Dieser Fisch dürfte das Beste sein, was einer Sushi-Bazooka je passiert ist. Ein bisschen Gemüse, feiner Basmati- statt Sushi-Reis - und fertig. Trotz der wenig überzeugenden Optik kommt eine wunderbar stabile, gleichförmige Sushi-Rolle aus dem Gerät auf die fein mit Wasabi eingeriebenen Algenblätter. "Ich traue mich kaum, das zu sagen", meint Tobias Haas, "aber ich habe selten eine so schöne Sushi-Rolle gemacht."

Martin hat einzig zu bemängeln, dass man mit der Bazooka auf einen bestimmten Durchmesser festgelegt ist. Aber das ist ein kleiner Nachteil dafür, dass man auch als Laie eine richtig schicke Sushi-Rolle hinbekommen kann.

Sushi-Bazooka von Sushezi, rund 20 Euro

Fleischkrallen: "Das macht null Sinn"

Die Fleischkrallen lassen ein bisschen X-Men-Feeling in der Küche aufkommen. Der Mutant Wolverine der Filmserie kann aus seinen Händen scharfe Klingen schießen lassen. Mutationslosen Küchenfreunden bleibt da nur Hartplastik mit Griffen - sieht auch fast martialisch aus. Aber eben nur fast. Man kann damit laut Produktinfo Fleisch beim Schneiden festhalten, heißes Bratgut transportieren oder mürbes Fleisch oder Salat in Fetzen reißen.

Für ihr Urteil brauchen die Köche kein Gargut - dafür ist ihnen auch die Ente zu schade, die noch in der Kühlung liegt. Mit Hartplastikkrallen Premiumgeflügel zerreißen? So weit wird es in Thomas Martins Küche nicht kommen.

"Schwachsinn" befindet Tobias Haas, der die Krallen sichtlich ungern in die Hand nimmt, "macht null Sinn", meint auch Thomas Martin. Aber weil der Sternekoch konstruktiv denkt und immer nach ungewöhnlichen Wegen in der Küchenarbeit sucht, fällt ihm doch eine schöne Verwendung für die Krallen ein - er geht herum und kratzt allen freundlich mal den Rücken. Das mag ja eigentlich jeder gern. Auch das mm-Team wird gekratzt. Obwohl wir alle es ganz angenehm finden, wird das Angebot "Einmal Rückenkratzen vom Chefkoch" es wohl nicht auf die Karte im Jacobs schaffen. Schade eigentlich.

Fleischkrallen, verschiedene Hersteller, um 12 Euro

Sous-Vide-Garer Sansaire

Selbst für sehr erfahrene Freizeitköche stellt das Sous-Vide-Garen eine ziemliche Herausforderung dar. Dabei wird das Gargut im vakuumierten Beutel im Wasserbad erhitzt - und es kommt dabei auf eine gleichmäßige Temperatur an. Manche behelfen sich mit findigen Lösungen: Lachs etwa kann man natürlich auch mit dem 65-Grad-Programm einer handelsüblichen Spülmaschine garen.

Profiküchen haben geräumige Sous-Vide-Geräte, in Privatküchen reicht oft der Platz nicht aus. Der Sous-Vide-Garer von Sansaire macht sich relativ klein - und man kann ihn mit einer stabilen Klammer an jeden Topf klemmen, in dem er dann das Wasser zuverlässig auf der voreingestellten Temperatur hält. "Für die Profiküche macht das keinen Sinn, für den Hausgebrauch schon", meint Thomas Martin deshalb, "immer mehr Hobbyköche wollen ja sous vide garen. Das sieht ganz gut aus." Haas gibt zu bedenken, dass man dann natürlich auch einen Vakuumierer bräuchte (die in manchen Kochblogs empfohlene Variante des Vakuumierens mit normalen Gefrierbeuteln plus Strohhalm ist für Profiköche natürlich keine Option) - "aber einer, der sich einen Sous-Vide-Garer kauft, weiß auch, wie er damit umgehen muss. Wenn man die Garzeiten nicht kennt, hilft ein Garer auch nicht."

Also kommt das eingeschweißte Poulardenfilet in den Beutel, und der Sansaire beginnt sein Werk. Nach einer knappen Stunde ist das Fleisch fertig - butterzart und genau so, wie es sein soll. "Test bestanden, ein sehr schönes Ergebnis", lobt Thomas Martin, und Haas ergänzt: "Funktioniert."

Sous-Vide-Gerät, Sansair e, um 200 Euro

Kinto Slow Coffee: "Okay und ganz hübsch"

Slow Drip Coffee, sehr langsam gefilterter Kaffee, ist einer der neuesten Trends für Kaffeefreunde. Aus Japan kommt die kleine Karaffe mit dem Edelstahlfilter und dem Versprechen, dass selbiger dafür sorge, mehr Öle zu erhalten und damit reichere Aromen im Endprodukt. Das Wasser läuft extra langsam durch, man muss immer wieder sorgfältig nachgießen.

Das Design ist elegant und durchdacht: Alle Teile sind stapelbar, für den immer wieder verwendbaren Stahlfilter gibt es extra einen Plastikbehälter, damit er nach Gebrauch tropffrei aus dem Weg ist. "Die Kanne ist ganz hübsch", meint Tobias Haas. Praktisch findet er, dass man den Stahlfilter wiederverwenden kann - weniger praktisch, dass man ihn danach halt immer saubermachen muss.

Beim fertigen Kaffee finden beide Köche keinen Unterschied zu normalem Filterkaffee, aber auch keine geschmacklichen Einbußen. Gesamturteil: "Ist okay", sagt Thomas Martin.

Slow Coffee Carafe, Kinto , rund 58 Euro

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