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Leni Klum Klums Next Topmodel

aus DER SPIEGEL 36/2021
Foto:

Marcel Kusch/ DPA

Seit anderthalb Jahrzehnten kann man Heidi Klum im Fernsehen dabei zuschauen, wie sie junge Frauen in Aussehen und Verhalten vor einem Millionenpublikum bewertet und erzieht. Man kann das unterhaltsam oder menschenverachtend finden, auf jeden Fall konnte man sich fragen, wie es wohl wäre, tatsächlich Tochter dieser Fernsehübermutter zu sein. Doch man wusste es nie, da Klum zwar Hunderte Mädchen in die Öffentlichkeit zerrte und manchen auch zu Ruhm verhalf, ihre eigenen vier Kinder aber stets abschottete.

Aus: DER SPIEGEL 36/2021

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Vergangenes Wochenende passierte nun in echt, was »Germany's Next Topmodel« stets nur simulierte. Leni Klum, 17, älteste Tochter von Heidi aus einer Affäre mit dem Formel-1-Manager Flavio Briatore, absolvierte ihren ersten Modelauftritt in der Schau von Dolce & Gabbana bei der Modewoche in Venedig. In der ersten Reihe mit dabei eine glückliche Mutter Klum.

Die meisten Absolventinnen der Fernsehshow, zumindest die erfolgreichen, sprachen immer in höchsten Tönen von ihrer Modelmutter Heidi, und auch Leni sendete vom Laufsteg emotionale Grüße an ihre Erzeugerin. Später machten die beiden noch ein paar Fotos für Instagram.

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Und da kamen dann doch ein paar Zweifel auf, ob sich das Sendungskonzept der Fleischbeschau so einfach auf die eigene Tochter übertragen lässt. Die beiden Klums tragen ähnliche silberne Paillettenkleider, doch »das Kind« sehe »irgendwie gruselig aus«, so ein Kommentar unter dem Foto. »Wie eine Puppe« schrieben andere, die Proportionen seien merkwürdig, der Rock zu kurz.

In einer Castingshow wäre die neue Klum damit möglicherweise nicht durchgekommen.

oeh
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