Tischgrill-Rezept Das zweitbeste Teppanyaki-Fleisch der Welt

Foodbild/ Peter Wagner

Von Hobbykoch

2. Teil: Rezept für Teppanyaki vom Chuck Rib Meat (Hauptgericht für 6 Personen)


Vorbereitungszeit: 30 Minuten (plus 30 Min. Marinierzeit)
Zubereitungszeit: 10 Minuten
Schwierigkeitsgrad: einfach

Zutaten

Chuck Rib Meat
1000 g Chuck Rib Meat (z.B. von australischen F1-Wagyu-Angus-Rindern)
50 ml zuckerfreie Sojasauce

Beilagen
2 große, reife Mango
2 EL Limettensaft
1 EL rote Chiliringe (nach Belieben)
2 EL Shishokresse
20 Radieschen
1 Prise Salz
2 Salatgurken
1 Prise Salz
1 EL Sushiessig (Reisessig)
2 EL Mirin
1 EL frischer Ingwer, sehr fein gehackt
1 TL geröstetes Sesamöl
400 g Flower Sprouts (beim Gemüsehändler bestellen; alternativ: Baby Pak Choi)
100 ML Gemüsebrühe
1 TL Kaffirlimettenpulver
2 EL Sojasoße
1 Prise Salz und Pfeffer

Zubereitung

Chuck Rib Meat
Fleisch parieren: Fettdeckel und sichtbares Bindegewebe entfernen. 50 g des Fettdeckels in feine Würfel schneiden und in der Pfanne bei milder Hitze auslassen. Flomen entsorgen, Fett für den Kohl bereithalten. Fleisch mit der Faser in ca. 6-8 cm breite Stücke schneiden. Diese in max. 5 mm dünne Streifen schneiden. Streifen mit der Sojasauce vermengen und 30 Min marinieren.

Beilagen
Mango schälen, Fleisch vom Kern trennen und in dünne Streifen schneiden. Limettensaft und Chili vermengen.

Radieschen achteln und beherzt salzen. 30 Min. Saft ziehen lassen

Gurken waschen, längs halbieren, Kerne mit Löffel auskratzen. Gurken diagonal in dünne Streifen schneiden, mit den restlichen Zutaten vermengen und 20 Min. ziehen lassen.

Flower Sprouts waschen, putzen und in großer Pfanne oder WOK in dem ausgelassenen Rinderfett bei hoher Temperatur und stetigem Rühren 2 Min. anbraten. Brühe, Kaffirlimette und Sojasauce zugeben, 3 Min. stark aufkochen und durch Sieb abschütten. Kohl mit Salz und Pfeffer abschmecken, warmhalten.

Anrichten

Fleischstreifen auf Anrichtplatte auflegen. Gurken, Radieschen und Mango auf 6 Portionsteller verteilen und mit Kresse garnieren. Flower Sprouts auf 6 kleine Servierschüsseln verteilen (warm servieren). Tischgrill auf volle Leistung aufheizen und die Fleischstreifen pro Seite nicht länger als 1 Minute grillen. Wer befürchtet, dass die Gäste ohne Sättigungsbeilage nicht satt werden könnten, reicht kross (auf)gebackenes Weißbrot dazu.

Getränketipp

In Asien wird zum Fleischgrillen (wenn überhaupt) eher Wein aus dem geographisch vergleichsweise nahen Australien getrunken, meist ein Syrah. Zur besseren Verdauung des relativ fettreichen Chuck Rib Meat passt ein Roter dieser Sorte mit mehr Säure aber besser, wie zum Beispiel der 2016 Cono Sur 20 Barrels aus dem chilenischen Limary Valley mit straffen 5,9 g/l Säure bei allen sortentypischen Resteigenschaften wie Kraft, Cremigkeit und Würze.

insgesamt 24 Beiträge
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dasfred 26.01.2019
1. Nett zu lesen und schöne bunte Fotos
Diese Sorte Fleisch esse ich, wenn ich eingeladen bin. Ich muss mit meinem Haushaltsgeld wirtschaften. Die Beilagen lassen sich allerdings auch anderweitig verwenden. Vielleicht werde ich aber mal preiwerte Fleischsorten ausprobieren. Hauchdünn quer zur Faser geschnitten und mit Sojasoße mariniert sind die Unterschiede noch zu vertreten.
Jo-achten-van-Haag 26.01.2019
2. Jaja
das Fleisch vom Kobe Rind. Das hat mit marmorierung fast nichts mehr zu tun. Es ist einfach nur viel Fett daran und drin. Und schmeckt auch so. Das ist wie mit dem Verzehr von Walfleisch. Muß man nicht haben. Wenn man die Sterneköche fragt, ohne Kamera und Micro, sagen die meißten........ Ist eben eine Hype.
sarapo29 26.01.2019
3. Gönn' Dir
ich gönne es jedem von ganzem Herzen sich ein Fleisch für einen solchen Preis und einer solchen Qualität kaufen zu können- leider gehöre ich die Millionen andere nicht zu diesen privilegierten Mitmenschen. mir würde es schon reichen dass das Fleisch dass ich konsumiere von Tieren stammen würde die nicht ohne jede Betäubung enthornt oder kastriert werden und in zu kleinen Ställen bist du ihren unvermeidlichen Ende vor sich hin vegetieren. ich befürchte allerdings dass die Preise die sie hier für totgestreichelte Tiere aufrufen genau diesen Billigfleischkonsum von Millionen rechtfertigen getreu dem Motto: artgerechte Tierhaltung ist nicht bezahlbar für Otto Normalverbraucher- eine Aussage der fleischverarbeitenden Industrie die schlichtweg falsch ist. Also gerne auch mehr zum Thema artgerecht und doch bezahlbar
schlaueralsschlau 26.01.2019
4. Alternative:
Currywurst mit Pommes (Zubereitung wahlweise mit Backofen, Grill, Herd oder Fritteuse) Für die Pommes die zweitbeste Remoulade (ist nicht so teuer wie die zweitteuerste aber sollte es wert sein) als Getränk empfehle ich eine stilvolle Dose Pils der Marke xy (möchte hier keine Werbung machen) Guten Appetit P.S. Bei Bedarf kann natürlich auch Shishokresse (erhältlich bei Aldi. Vielleicht ich nicht...)über den Teller gestreut werden.
ctwalt 26.01.2019
5. Nebraska Flank Steak
Gibt es bei Citti in Kiel für € 45,- das Kilo und das, meine lieben Wagyu-Fanatiker könnt ihr im Blind-Test nicht unterscheiden! Dazu noch Ostseesalz + Pure Pepper Project Pfeffer und dann ist die Fleisch Diskussion beendet!
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