Nervennahrung Heute gibt es, was Sie wollen

Mehr als hundert Rezepte hat unsere Köchin Verena Lugert in ihrer Kolumne bislang vorgestellt – von thailändischem Glasnudelsalat über Schnitzel bis zur perfekten Mousse au Chocolat. Ein Überblick.

Es gibt Tage, die sind so anstrengend, dass nur ein cremiger Fish Pie der Seele dabei helfen kann, zur Ruhe zur kommen. Es gibt Tage, die machen mit den ersten Sonnenstrahlen Lust auf Zitronen-Granita. Und es gibt Tage, da bleibt vor lauter Leben so wenig Zeit zum Einkaufen und Kochen, dass die Nudelsoße im besten Fall nur aus zwei Zutaten besteht.

Für all diese Tage – und für alle anderen – finden Sie hier die besten Rezepte aus Verena Lugerts Kochkolumne »Nervennahrung« im Überblick. Und keine Sorge: Am Montag gibt es wieder ein neues Rezept.

Heute gibt es Salat

Essen kann gegen Fernweh helfen. So wie der Glasnudelsalat, den Verena Lugert zum ersten Mal in einem winzigen Restaurant in Bangkok gegessen hat. Das Rezept erinnert sie an die Hitze, die Gerüche, das Getöse, die Leuchtreklamen in Thailands Hauptstadt. Und an den Elefanten, den ein Mann ganz selbstverständlich an einem verzierten Seil vorbeiführte, während Lugert auf ihre Bestellung wartete.

Verena Lugert

Verena Lugert ist Journalistin und hat in London eine Kochausbildung absolviert, um danach als Köchin bei Gordon Ramsay zu arbeiten. Von dieser Zeit handelt ihr Buch »Die Irren mit dem Messer«. Heute verbindet sie das Schreiben und das Kochen, sie trifft und porträtiert auf der ganzen Welt Köche für Food-Magazine, berät als zertifizierte Gewürzexpertin die Lebensmittelindustrie und entwickelt Rezepte und Markenkonzepte. Ihre SPIEGEL-Kolumne ist auch als Buch erschienen.

Heute gibt es Suppe

Sternanis, findet Verena Lugert, ist eines der schönsten Gewürze, die es gibt. Und das nicht nur, weil sie den Weihnachtsmarkt ihrer Heimatstadt schon immer heiß und innig geliebt hat und Sternanis untrennbar zur Weihnachtszeit gehört. Sondern auch weil das Gewürz so gut zu Schmorgerichten passt, weil die harte, holzige Frucht ihre Aromen langsam und intensiv abgibt. Deshalb landet Sternanis auch in Verena Lugerts Zwiebelsuppenrezept.

Heute gibt es Vegetarisches

Alain Passard , der im Pariser »Arpège« seit 32 Jahren drei Sterne hält, gilt als Genie und als der größte vegetarische Koch der Welt. Als Verena Lugert ihn einmal in Paris für ein Interview traf, schenkte Passard ihr zum Abschied eine Biografie in Comicform, in der auch Rezepte enthalten waren. Darunter eines für einen köstlichen Kartoffelkuchen mit Salbei und Knoblauch.

Heute gibt es Pasta

Es gibt wenige Nudelsoßen, die so berühmt sind wie die Alfredo-Soße. Was auch deshalb bemerkenswert ist, weil sie nur aus zwei Zutaten besteht: Butter und Parmesan. Der Trick besteht darin, dass die beiden Zutaten eine herrlich cremige Emulsion bilden. Verena Lugert erklärt, wie man das hinbekommt.

Heute gibt es Fisch (oder Muscheln)

Verena Lugerts Kochausbildung war hart, besonders die Prüfungen. Nach einer anstrengenden Prüfungswoche kochten sie und ihre Kollegen und Kolleginnen – nur für sich selbst und ganz ohne Notendruck – einen Fish Pie. Jenen Auflauf aus Kartoffelbreibällchen, Erbsen, Käse und Fisch, den in England Kinder und Erwachsene lieben. Und der aus purer Freundlichkeit zu bestehen scheint.

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Lugert, Verena

Nervennahrung: Gerichte und Geschichten, die einfach glücklich machen

Verlag: ZS - ein Verlag der Edel Verlagsgruppe
Seitenzahl: 192
Für 19,99 € kaufen

Preisabfragezeitpunkt

31.01.2023 09.12 Uhr

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Heute gibt es Fleisch

Beef Wellington im Original ist ein aufwendiger Klassiker. Das Rinderfilet wird dabei von einer Cognac-Champignon-Farce umhüllt, die mit Foie gras belegt wird, auf der Trüffelscheiben thronen. Das Ganze wiederum mit Crêpes umhüllt, papierdünnen Kräuterpfannkuchen. Und noch einmal von Blätterteig umfangen. Das ist ein wenig aus der Zeit gefallen – weshalb Verena Lugert lieber eine moderne, verschlankte Variante zubereitet, die allerdings mindestens ebenso gut schmeckt.

Heute gibt es Comfort Food

In ihrer Kindheit und Jugend wurde Verena Lugert sonntagmorgens manchmal von einem kräftigen "Wumms, bumm, bamm" geweckt. Und dann wusste sie: Einer ihrer Brüder stand gerade in der Küche und hämmerte Schnitzel platt.

Noch heute stellt sich bei Lugert ein spezifisches Wohlgefühl ein, wenn sie das Münchner Schnitzel ihrer Kindheit verzehrt. Weil es zu den Gerichten gehört, die die Welt auf den ersten Biss sehr viel erträglicher erscheinen lassen.

Heute gibt es Süßes

Eis zum Frühstück? Das klingt vielleicht nach Pippi Langstrumpf, ist aber auf Sizilien auch für Erwachsene ganz normal. Hier frühstückt man gerne Kaffee und Brioches, die man in eine Granita stippt. Also in ein sorbetähnliches Eis, das meist aus Zitronensaft, Zucker und Wasser besteht. Das Rezept, das Verena Lugert aus Sizilien mitgebracht hat, schmeckt allerdings zu jeder Tageszeit. Natürlich auch als Nachtisch.

Einfach kochen - aber trotzdem raffiniert

Unsere Koch-Kolumnistin Verena Lugert tischt jeden Montag ein besonderes Rezept auf. Ihr Credo: Gutes Essen macht nicht nur satt, sondern auch glücklich. Hier finden Sie alle bisher erschienenen Rezepte.

mke

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