Bewässerungsventile im Test Durstlöscher für den smarten Garten

Gartenpflanzen müssen nicht auf dem Trockenen sitzen, während ihre Besitzer im Badeurlaub sind. Intelligente Bewässerungsventile versprechen, den Garten zielgenau zu gießen. Wie gut funktioniert das?
Von Berti Kolbow-Lehradt
App-Steuerung inklusive: Die smarten Ventile sind aber nicht auf Befehle angewiesen

App-Steuerung inklusive: Die smarten Ventile sind aber nicht auf Befehle angewiesen

Foto: Berti Kolbow-Lehradt

Wer seine Pflanzen automatisch bewässert, muss sich nicht morgens zur besten Gießzeit aus dem Bett quälen und braucht auch keine Nachbarn, die die Urlaubsvertretung übernehmen. Schon lange gibt es dafür Schaltuhren. Doch sie schieben nur Dienst nach einem festen Zeitplan. Es kümmert sie nicht, ob der Rasen noch feucht vom Regen ist oder ob die Stauden durstiger sind als sonst.

Smarte Systeme bewässern sparsamer und flexibler, indem sie mit Sensoren die Erdfeuchte messen oder Wettervorhersagen aus dem Internet berücksichtigen. Sie reagieren auch auf manuelle Steuerbefehle einer Smartphone-App. Damit gönnen Gartenfans dem Grün von ihrem Urlaubsort aus einen Extra-Schluck, wenn eine Dürreperiode vor der Abreise nicht absehbar war.

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Wer den Garten mit smarter Bewässerungstechnik nachrüsten möchte, findet immer mehr Auswahl. Wir haben vier Systeme getestet, die einen Querschnitt des Marktes bilden und für unterschiedliche Bedienansätze stehen.

Die getesteten Modelle im Überblick:

  • Eve Aqua
    Das Computerventil des deutschen Herstellers bewässert ausschließlich den Garten von Apple-Fans. Es ist auf die HomeKit-Plattform abgestimmt und lässt sich einzig darüber oder direkt per iPhone und iPad regeln. Getestet wurde die zweite Generation von 2020.

  • Essentials Smart Garden Bewässerungssystem
    Die Marke des deutschen Herstellers We Smartify will mit einer schnörkellosen Grundausstattung für wenig Geld punkten. Zum Lieferumfang gehört eine Funkbrücke zum Heimnetz, die gleichzeitig ein smarter Zwischenstecker ist.

  • Gardena Smart Water Control
    Das elektrische Ventil des deutsch-schwedischen Herstellers ist Teil eines aufeinander abgestimmten Systems für smarte Bewässerung und Rasenmäher. Das benötigte Funk-Gateway fürs Heimnetz kostet extra.

  • Royal Gardineer Dual-Bewässerungscomputer BWC-510
    Das Testgerät der Eigenmarke vom deutschen Online-Händler Pearl hat als einziges zwei Auslässe und versorgt daher doppelt so viele Wasserkreisläufe. Im Preis inbegriffen ist das Funk-Gateway, das auch als smarte Schaltsteckdose dient.

So haben wir getestet:

  • Montage: Wie aufwendig lässt sich die Technik in Betrieb nehmen und mit dem Heimnetz koppeln? Sind alle nötigen Adapter und Batterien dabei?

  • Manuelle App- und Sprachbedienung: Welche Gießfunktionen bietet die Hersteller-Software und auf welche Sprachassistenzen hören die Ventile?

  • Automatisierung: Wie komfortabel und flexibel lassen sich Gießautomatiken erstellen? Inwiefern sind externe Sensoren für Bodenfeuchte und -Temperatur verknüpfbar?

Eve Aqua (2. Generation 2020)

Foto: Berti Kolbow-Lehradt

In einem eleganten schwarzen und silberfarbenen Gehäuse eingefasst, eignet sich Eve Aqua für Gartenfreunde, denen Ästhetik besonders wichtig ist. Allzu staubig darf es am Montageort aber nicht sein. Dagegen ist der Automat nicht ausdrücklich abgedichtet. Allerdings bescheinigt ihm die Schutzklasse IPX4, dass er einen Regenschauer verkraften kann. An gängigen Außenhähnen ist Eva Aqua schnell angeschraubt, sofern sie ein 3/4-Zoll-Gewinde akzeptieren. Für die Umrüstung auf 1-Zoll-Gewinde liegt kein Zubehör im Karton. An den Auslass passen übliche Schläuche. Einen Adapter für Klickverschlüsse liefert Eve mit. Löblich: Auch die beiden benötigten AA-Batterien gehören zum Lieferumfang – bei den anderen Hersteller ist das nicht der Fall.

Wer das Gerät nicht nur per Gehäusetaste steuern will, braucht für die weitere Einrichtung ein iPhone oder iPad – Android-Geräte bleiben außen vor. Einfache Ein- und Ausschaltsignale der Hersteller-App (Download: iOS ) lassen sich direkt über die Bluetooth-Verbindung des Mobilgeräts verschicken. Automatikregeln und der Fernzugriff von unterwegs setzen hingegen eine HomeKit-Steuerzentrale voraus – etwa den smarten Lautsprecher HomePod Mini oder ein Apple TV 4. Die Steuerzentrale empfängt die Signale per WLAN und leitet sie mit dem Funkstandard namens Thread an Eve Aqua weiter.

Damit alle Befehle ankommen, soll der Abstand zwischen der Steuerzentralen und der Schaltelektronik beim Einsatz von Bluetooth oder Thread eigentlich nicht viel größer als 20 Meter sein. Wir erlebten im Praxistest aber selbst bei einer Distanz von 30 Metern zwischen Gartenlaube und Wasserhahn keine Verständigungsprobleme. Zusammen mit anderen Thread-Geräten lässt sich ein vermaschtes Netzwerk aufbauen, das Steuersignale von selbst weiterleitet und so etwaige Funklöcher schließt.

Die Eve-App braucht eine kurze Einarbeitung, dann geht die Bedienung einfach und schnell von der Hand. Bei einem manuellen Start lässt sich eine Gießdauer von zehn Sekunden bis vier Stunden hinterlegen. Im automatischen Betrieb weichen die verfügbaren Gießlängen leicht ab und gehen bei einer Minute los. Bis zu sieben Zeitschaltpläne pro Tag lassen sich hinterlegen – so viele wie bei keinem anderen Testgerät, dabei kann man auch die Uhrzeiten von Sonnenaufgang und -untergang nutzen.

Zudem kann Eve Aqua auch abhängig von der Bodenfeuchte wässern. Zwar hat der Hersteller keinen eigenen Sensor für Bodenfeuchte, lässt sich aber über die HomeKit-Plattform mit Gardenas Zubehör koppeln. Das ist weniger bequem als bei einer Lösung aus einem Guss. Die Daten fließen nicht automatisch ein, sondern bloß beim Einsatz von Wenn-Dann-Regeln. Alternativ lässt sich eine Automatik mit Eves Temperatursensor Eve Weather abhängig von Temperatur und Luftfeuchtigkeit erstellen, was aber nicht zu vergleichbar präzisen Ergebnissen wie mit einem Bodensensor führt. Eine Regenpause kann man nur umständlich über einen Siri-Sprachbefehl einbinden.

+ Einfache Handhabung

- Kein nativer Bodenfeuchtesensor

+ Sehr flexibel dank bis zu sieben Bewässerungszyklen

- Umständliche Regenpausenautomatik

+ Harmoniert perfekt mit Apple HomeKit

- Hoher Preis

- Nichts für Fans von Android oder Alexa

Essentials Smart Garden Bewässerungssystem

Foto: Berti Kolbow-Lehradt

We Smartifys einfach gestrickter Bewässerungscomputer der Submarke Essentials bietet keine besonders schicke, aber dafür robuste Technik in einem nach IP54 gegen Staub und Spritzwasser geschütztem Gehäuse. Zu üblichen Wasserhähnen nimmt der Automat per 1-Zoll-Gewinde Verbindung auf. Per mitgelieferten Adapter lässt er sich für 3/4-Zoll-Gewinde trimmen, Klickverschlüsse für Schläuche sowie das für den Betrieb erforderliche AA-Batteriequartett fehlen aber.

Per Smartphone steuern lässt sich das Essentials-Ventil mit der Hersteller-App auf beiden gängigen Betriebssystemen (Download für Android  und iOS ). Weil der Bewässerungsautomat Signale auf der Frequenz von 433 MHz austauscht, dient ein Funk-Gateway als Verbindungsglied zum WLAN-Netz. Es ist nicht speziell abgedichtet und benötigt einen Platz im Trockenen. Mit bis zu 80 Metern zwischen Ventil und Gateway ist die Funkreichweite sehr hoch. Der in das Gateway eingelassene Zwischenstecker ist ebenfalls per Funk erreichbar und kann zum Beispiel nicht-smarte Stehlampen in die Smarthome-Steuerung einbinden.

Die Kopplung der Technik in der Essentials-App geht schnell, erfordert aber eventuell Anpassungen am WLAN-Router, weil das Gerät nur im Bereich von 2,4 GHz funkt. Die App ist nach einiger Eingewöhnung einfach zu bedienen. Sie basiert genau wie die von Royal Gardineer auf der Referenz-App der chinesischen Tuya-Plattform und teilt sich die gleiche Bedienlogik.

Manuell aktiviert die App das Ventil für eine einstellbare Dauer von einer bis 60 Minuten. Per Zeitschaltplan lässt sich die Gießdauer auf bis zu zwölf Stunden erhöhen. Die Software speichert nur drei Pläne und lässt sich daher weniger flexibel an den Durst der Gartenpflanzen anpassen als die von Eve und Gardena. Neben Zeitplänen mit festen Uhrzeiten lassen sich auch Wenn-Dann-Regeln für Gießautomatiken zu Dämmerungszeiten erstellen. Eine ist nötig, um das Ventil zum Beispiel 20 Minuten vor dem Sonnenaufgang zu öffnen, und eine zweite, die es zehn Minuten vor den Sonnenaufgang schließt. Bequemer als bei Eve: Mit einer weiteren Regel lässt sich die nächste Bewässerung 24, 48 oder 72 Stunden aussetzen, wenn die Internet-Wettervorsage Regen ankündigt.

Wer die lokale Bodenfeuchte für Bewässerungsautomatiken berücksichtigen will, kann dafür den Sensor von Royal Gardineer verwenden. Er ist baugleich zu dem von Essentials und im Gegensatz zu ihm tatsächlich im Handel erhältlich. Die Kopplung klappt, weil beide den technischen Unterbau von Tuya nutzen. Die Tuya-Herkunft bietet einen weiteren Vorteil. Ihretwegen lässt sich die Essentials-Technik mit der großen Komponentenauswahl in der Tuya-App namens Smart Life (Download für Android  und iOS ) kombinieren. Auch Sprachbefehle mit Alexa und Google Assistant sind dort möglich. Die Essentials-App selbst beherrscht das nicht.

+ Erschwinglicher Preis

- Etwas mehr Eingewöhnung für Automatikregeln nötig

+ Smarter Indoor-Zwischenstecker inklusive

- Originaler Bodenfeuchtesensor nicht erhältlich

+ Ventil koppelbar mit Tuya / Smart Life

- Keine Batterien und Schlauchanschlüsse mitgeliefert

- Hersteller-App nicht zu großen Smarthome-Plattformen kompatibel

Gardena Smart Water Control

Foto: Berti Kolbow-Lehradt

Gardena lässt es Gartenfans richtig was kosten, die Pflanzen smart zu bewässern. Das Set mit dem nötigen Funk-Gateway für die Verbindung zum WLAN-Heimnetz schlägt mit rund 300 Euro zu Buche. Mitunter ist ein Bodenfeuchtesensor bereits inklusive, ansonsten kostet er 65 Euro extra. Dass noch ein paar Euro für die nicht mitgelieferten AA-Batterien obendrauf kommen, fällt vor diesem Hintergrund kaum mehr ins Gewicht, ist aber dennoch ärgerlich. Immerhin liegt eine Komplettausstattung an Adaptern im Karton. An gängigen Wasserhähnen und Schläuchen ist Gardena Smart Water Control daher schnell und einfach angeschlossen.

Außer am Gehäuse selbst lässt sich das Ventil per Hersteller-App (Download für Android  und iOS ) steuern. Sie schickt die Signale zum WLAN-Gateway und dieses zum Ventil, das von der Verbindungsstelle bis zu 100 Meter entfernt sein darf. Zusammen mit Royal Gardineer ist das die höchste Funkreichweite im Vergleich.

Per App lässt sich das smarte Ventil entweder manuell oder automatisch für bis zu 90 Minuten öffnen. Mit bis zu sechs hinterlegbaren Schaltplänen ist die Gießstrategie sehr flexibel festlegbar. Nur Eve bietet noch einen Bewässerungszyklus mehr.

Der Bedienkomfort ist wiederum bei Gardenas Software am höchsten. Sie vereinfacht Gartenfans die Planung mit dem »Gardena-unterstützten Modus« sehr. Dabei klärt ein Assistent die Pflanzenkategorie, Bodenart, übliche Sonnenscheindauer am Pflanzort sowie die verwendete Bewässerungsmethode ab. Optional lässt sich auf Knopfdruck der Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, die Regenprognose sowie die Bodenfeuchte in der Bewässerungsplanung berücksichtigen. Die Software zeigt dann die nächsten errechneten Bewässerungszeiten an und übernimmt den Rest.

Dass Gardena einen batteriebetriebenen Bodenfeuchtesensor aus eigenem Hause anbietet, ist für die Bedienung von Vorteil. Im Test müssen wir nach dem Einpflanzen und Einrichten der Messtechnik praktisch nichts mehr einstellen. Die Software verarbeitet die Daten von allein. Ist der Boden gemäß dem Sensor feucht genug, setzt das Gateway die nächste Bewässerung aus. Der voreingestellte Schwellenwert von 50 Prozent Bodenfeuchte ist auf Wunsch per App anpassbar. Praktisch: Der Sensor steckt so flach im Beet oder Rasen, dass ein Mähroboter ihn nicht köpft.

Gardenas weiteres Smarthome-Sortiment bietet nur wenig mehr als etwa einen smarten Zwischenstecker. Wer aber die Technik mit Komponenten anderer Hersteller koppeln möchte, hat so viel Kombinationsmöglichkeiten wie bei keiner anderen Marke im Test. Gardena Smart Water Control lässt sich in Apple HomeKit, Home Connect Plus, IFTTT, Smart Home by Hornbach und Telekom Magenta Smart Home einbinden. Sprachbefehle akzeptiert das Ventil von Alexa und Siri.

+ Sehr bequeme Einrichtung und Bedienung

- Sehr teure Komponenten

+ Beste Einbindung lokaler Bodendaten

- Trotz hohen Preises fehlen Batterien

+ Koppelbar mit vielen, großen Smarthome-Plattformen

Royal Gardineer Dual-Bewässerungscomputer BWC-510

Foto: Berti Kolbow-Lehradt

Die Bewässerungstechnik von Pearl-Eigenmarke Royal Gardineer ähnelt stark der von Essentials. Das überrascht nicht, denn sie verwendet auch den gleichen Unterbau der Smarthome-Plattform Tuya. Der größte Unterschied: Das nach IP54 gegen Staub und Regen abgedichtete Gehäuse verfügt unten über zwei Auslässe, an denen sich genauso viele Wasserkreisläufe getrennt bedienen lassen. Verbindungsstücke für die zwei zu koppelnden Schläuche liegen aber nicht im Karton. Immerhin das Gewinde für den Wasserhahnanschluss lässt sich per mitgelieferten Adapter von 1 Zoll auf 3/4 Zoll verkleinern. Die vier für den Betrieb erforderlichen AA-Batterien fehlen auch hier.

Um die Bewässerung per Smartphone zu regeln, sind das Ventil und das Funk-Gateway in Zwischenstecker-Bauweise mit der Hersteller-App Elesion einzurichten (Download für Android  und iOS ). Für die Kontaktaufnahme zum WLAN müssen wir im Test das 5-GHz-Band des Routers deaktivieren, sonst klappt sie nicht. Trotz äußerlich identischer Technik darf sich das Ventil noch etwas weiter weg vom Gateway befinden als bei Essentials. 100 Meter Maximalreichweite nennt Pearl.

Die Elesion-App sieht der von Essentials wegen der gemeinsamen Tuya-Herkunft sehr ähnlich und bietet nahezu den gleichen Funktionsumfang. Die manuelle Bedienung ist einfach, Automatikregeln benötigen etwas mehr Einarbeitung. An Bord sind manuelles und automatisches Schalten mit variabler Gießdauer. Außerdem lassen sich pro Gießanschluss maximal drei Bewässerungszyklen nach Uhrzeit oder pünktlich zur Dämmerung festlegen. Eine automatische Bewässerungspause von 24 bis 72 Stunden ist bei angekündigten Regen möglich.

Anders als Essentials gibt es von Royal Gardineer einen Bodenfeuchtesensor mit der Modellnummer NX-6478 für 25 Euro. Nicht per App, sondern nur per Gehäusetaste lässt sich in 20-Prozent-Schritten ein Zielwert für die Bodenfeuchte festlegen. Ist dieser erreicht, stoppt das Ventil automatisch die Bewässerung. Für Wenn-Dann-Regeln lässt sich auf die gemessene Temperatur und Bodenfeuchte des Sensors nicht zugreifen.

Wer eine Bewässerung nicht per App oder am Ventil direkt starten will, erledigt das alternativ per Alexa-Sprachbefehl oder Siri-Kurzbefehl. Allerdings ist dafür zuvor in der Elesion-App erst eine Szene anzulegen. Direktes Schalten geht nicht. Außer mit Amazons-Plattform ist die Technik von Pearl auch mit der Tuya-Plattform kompatibel und lässt sich mit deren App Smart Life steuern. Darüber ist der Bewässerungscomputer mit noch ein paar mehr Marken gleichzeitig steuerbar als in Pearls Elesion-App.

+ Zwei Wasserkreisläufe separat schaltbar

- Etwas mehr Eingewöhnung für Automatikregeln nötig

+ Günstiger Feuchtesensor für lokale Bodendaten

- Keine Batterien und Schlauchanschlüsse mitgeliefert

+ Niedriger Preis fürs Gebotene

+ Viele Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Smarthome-Geräten

+ Kompatibel zu Tuya / Smart Life

Fazit

Alle getesteten Bewässerungssysteme sind einsteigerfreundlich und schnell einsatzbereit – zur Not auch auf den letzten Drücker vor dem Urlaub. Die vier Optionen bieten ab Werk mindestens zeitgesteuertes Gießen und lassen sich im Vergleich zu herkömmlichen Schaltuhren auch per Smartphone bedienen.

Extras wie eine automatische Bewässerungspause anhand aktueller Klimadaten realisiert das Gardena-System am bequemsten. Weil auch die Integration in Automationsplattformen fürs Smarthome nicht zu kurz kommt, bietet der Gartenspezialist das insgesamt beste Paket. Beim Ventil von Royal Gardineer müssen Gartenfans etwas mehr Zeit in den Regelbau investieren, weil die App nicht ganz so viele Schritte abnimmt. Dafür ist die Lösung selbst inklusive Bodenfeuchtesensor bei Weitem nicht so kostspielig wie die von Gardena.

Eve Aqua eignet sich am besten für Apple-Fans, die anhand der HomeKit-Plattform ein flächendeckendes Funknetzwerk mit Thread-Komponenten aufbauen wollen. Das einfach gehaltene Essentials-Modell kommt infrage, wenn niedrige Einstandskosten absolute Priorität haben.

Hintergrund: Produkttests im Ressort Tests

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