Stiftung Warentest Das sind die besten Staubsauger mit und ohne Akku

Lohnt sich der Aufpreis für Sauger ohne Kabel? Es kommt darauf an, sagt die Stiftung Warentest. Immerhin: Sowohl mit als auch ohne gibt es mehrere Modelle, die im Test überzeugen – nur eines fällt durch.
Ob mit Beutel oder ohne, mit Kabel oder ohne: Den richtigen Staubsauger zu finden ist nicht leicht

Ob mit Beutel oder ohne, mit Kabel oder ohne: Den richtigen Staubsauger zu finden ist nicht leicht

Foto: Surapong Thammabuht / EyeEm / Getty Images

Wer einen neuen Staubsauger benötigt, hat die Qual der Wahl. In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift »test«  haben die Expertinnen und Experten der Stiftung Warentest neun Geräte mit Akku sowie zehn klassische Modelle mit Kabel getestet. Was beide Produktklassen verbindet: Die Besten kosten auch am meisten Geld.

Bei den Akkusaugern werden für den Testsieger, den Miele Triflex HX2 Sprinter, laut Stiftung Warentest 675 Euro fällig. Der Bosch BSS825CARP, immerhin Preissieger, kostet nur etwa 60 Euro weniger. Im Test schneiden beide Geräte »gut« ab, der Bosch-Sauger mit der Note 2,4 sogar nur 0,1 Punkte schlechter als das Miele-Modell. Durchgefallen ist das günstigste Produkt im Test, der Severin HV7187: Er saugt in sechs von neun Disziplinen »mangelhaft«. Kabellose Staubsauger unter 300 Euro seien ohnehin »kaum zu gebrauchen«, so die Stiftung Warentest.

Das Wichtigste in Kürze

Generell haben es die Akkusauger schwer mit sogenanntem Grobgut wie Linsen oder Reis, überzeugen aber auf Teppich. Ein Plus: Alle getesteten Akkugeräte lassen sich in kompakte Handsauger umwandeln, um Polstermöbel, Bücherregale und Autositze von Staub zu befreien.

Im Vergleich zu Kabelstaubsaugern seien die Akkugeräte relativ laut, sagen die Testerinnen und Tester. Dafür würden sie vergleichsweise wenig Strom verbrauchen. Der Miele Triflex HX2 Sprinter ist besonders sparsam. Das Modell ist deshalb nicht nur der Testsieger unter den Akkusaugern, sondern auch der Umwelttipp.

Günstiger sind Kabelstaubsauger. Aber die Besten sind leider auch hier die teuersten: Der Testsieger mit Staubbeutel, der Miele Complete C3 Starlight EcoLine, kostet etwa 340 Euro. Wer den Schmutz lieber beutellos in eine Staubbox saugt, muss für den ebenbürtigen Bosch BGC41XSIL etwa 261 Euro zahlen. Beide Modelle schneiden »gut« ab. Ebenfalls »gut«, aber günstiger ist der Preistipp der Stiftung Warentest: der Rowenta Silence Force Allergy+ RO7755.

Das Rowenta-Modell punktet besonders auf Hartböden, was, ebenso wie Polster und Ritzen, generell eine Stärke der Kabelsauger ist. Auf Teppich tun sich einige Modelle schwer, aber die Besten bekommen laut den Testern auch das »gut« hin. Wer die Haare seiner Haustiere aufsaugen möchte, sollte trotzdem lieber ein Modell ohne Kabel anschaffen.

Im Vergleich mit Akkugeräten sind die Kabelmodelle dafür etwas leiser, aber auch schwerer. Da sie meistens über den Boden rollen, ist das kein Problem. Nur wer sein Gerät häufig in einen Schrank wuchten muss, sollte das beim Kauf bedenken.

Mehr Informationen sowie die kompletten Testergebnisse von 122 Staubsaugern können Sie bei der Stiftung Warentest nachlesen .

jml
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