Umweltsünde Denim: Diese 14 Jeans-Teile wurden nachhaltig produziert

Dieser Beitrag wurde am 26.04.2019 auf bento.de veröffentlicht.

Denim, der Stoff, aus dem Jeans gemacht werden, ist eines der umweltschädlichsten Materialien in der Modeindustrie. Es besteht hauptsächlich aus Baumwolle. Um ein Kilogramm davon zu erzeugen, werden etwa 10.000 Liter Wasser benötigt. Der größte Teil beim Anbau der Baumwolle. Zum Vergleich: Ein T-Shirt aus Baumwolle schluckt in der Herstellung etwa 2000 Liter. Schon das sind mehr als zehn volle Badewannen.

Für die Färbung der Baumwolle mit dem Farbstoff Indigo braucht es außerdem jede Menge Chemikalien und Schwermetalle, die nicht nur für die Umwelt, sondern auch für die Menschen, die die Blue Jeans herstellen, schädlich sind.

Noch dazu kommen Pestizide und Gentechnik auf den Baumwollfeldern, um möglichst schnell möglichst viel ernten zu können, und schlechte Arbeitsbedingungen und Ausbeutung in den Fabriken.

Was jetzt? Nie wieder Jeans? Keine Sorge: Wir stellen 14 Jeans-Teile vor, die nachhaltig produziert wurden.

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1. Das niederländische Label Kings of Indigo setzt bei seinen Denim-Stoffen auf die Verwendung von Bio-Baumwolle, was bedeutet: keine synthetischen Pestizide und nur natürlicher Dünger. Außerdem wird bis zu 50 Prozent weniger Wasser verbraucht als bei der herkömmlichen Produktion. Bei dieser 🛒schwarzen Jeans von Kings of Indigo  sind Label-Patch, Knopf und Reißverschluss außerdem aus recycelten Materialien gemacht.

2. Jeansjacke geht immer. Dieses 🛒Unisex-Modell von Kings of Indigo  ist ebenfalls aus Bio-Baumwolle gemacht.

3. Seit 2009 bezieht s.Oliver nachhaltige Baumwolle aus Afrika: Im Rahmen der Initiative Cotton made in Africa wird so Hilfe zur Selbsthilfe für afrikanische Kleinbauern geleistet. Gentechnik und künstliche Bewässerung sind beim Anbau untersagt. Aus der besagten Baumwolle ist zum Beispiel diese lässige 🛒Bootcut-Jeans für Damen  entstanden.

4. Diese 🛒Herren-Jeans von Cheap Monday  ist mit dem Organic Content Standard 100 zertifiziert. Der belegt, dass das Kleidungsstück zu 95 bis 100 Prozent aus Bio-Material gefertigt wurde. 

5. Und auch dieser 🛒Jeansrock von Mango  ist aus Bio-Baumwolle. 

6. Das schwedische Denim-Label Nudie Jeans setzt auf eine transparente Produktionskette, faire Arbeitsbedingungen – und Langlebigkeit. Im Laden abgegebene, aussortierte Jeans werden als Second-Hand-Kleidung verkauft oder recycelt, auch einen kostenlosen Reparatur-Service bietet die Marke an. Dieses 🛒Herren-Hemd von Nudie Jeans  ist zwar kein Schnäppchen, aber bestimmt sein Geld wert.

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7. Fair gehandelte Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau, chlorfrei gewaschen, ein veganes Label-Patch aus Papier statt Leder und obendrein passt diese 🛒Damen-Jeans von der Kölner Marke Armedangels  auch noch zu allem.

8. Bei der Herstellung dieser 🛒blauen Herren-Jeans von s.Oliver  wurde ebenfalls die Initiative Cotton made in Africa unterstützt. 

9. Der bereits erwähnte Organic Content Standard 100 gilt auch für diese 🛒schwarze Latzhose von Cheap Monday .

10. Bio-Baumwolle und ein ganz spezielles Polyester ergeben diese strapazierfähige 🛒Jeans von Patagonia , die nach einem Verfahren gefärbt wurde, das Wasser und Treibhausgase spart.

11. Mode geht auch anders, beweist Armedangels. Dieser 🛒Jeansrock  wurde fair in Tunesien hergestellt und ist mit dem Global Organic Textil Standard, einem der wichtigsten Siegel für Denim-Stoffe, zertifiziert.

12. Das Gleiche gilt auch für diese 🛒Herren-Jeansjacke von Armedangels .

13. Die bayerische Marke Living Crafts setzt auf faire Arbeitsbedingungen, verzichtet beim Anbau der verwendeten Rohstoffe auf Pestizide und Chemikalien und färbt nur mit giftfreien Mitteln. Diese 🛒dunkle Herren-Jeans von Living Crafts  ist noch dazu vegan.

14. Und dieses helle Herren-Modell von 🛒Nudie Jeans mit schmaler Passform  ist zu 98 Prozent aus Bio-Baumwolle und zu zwei Prozent aus Elasthan. Gefertigt wurde sie in Italien. 

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