Schnellkochtöpfe im Test der Stiftung Warentest Gar, nicht so schlecht!

Schnellkochtöpfe versprechen mehr Speed und weniger Energieverbrauch, aber lohnt sich die Anschaffung? Welche Modelle überzeugen? Im Test der Stiftung Warentest kam es zum Topf-an-Topf-Rennen zwischen zwei Marken.
Schnellkochtopf

Schnellkochtopf

Foto: Getty Images/iStockphoto

Was fällt Ihnen ein, wenn Sie „Schnellkochtopf“ hören? Schwarz-weiß-Fernsehen? Mutti oder Oma? Viele verbinden mit dem Drucktopf längst vergangene Zeiten - tatsächlich ist die Idee, Lebensmittel bei Temperaturen über 100 Grad Celsius zu garen, ja auch ziemlich alt: Schon vor mehr als 90 Jahren kam in der Schweiz der Sicomatic auf den Markt, nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Duromatic oder Kelomat Küchenlegenden. Aber sind Schnellkochtöpfe deshalb aus der Zeit gefallen?

Die hier empfohlenen Produkte wurden subjektiv, aber redaktionell unabhängig ausgewählt. Über die sogenannten Affiliate-Links im Text erhält der Verlag, aber nie der Autor individuell, bei Verkäufen eine geringe Provision vom Händler.

Rhetorische Frage. Nicht alles, was alt ist, ist auch überholt. Schon gar nicht ein Prinzip, das Lebensmittel nicht nur gesünder und schneller zubereitet, sondern auch noch Energie spart. Und deshalb sind die Speed-Kocher auch nie aus den heimischen Küchen verschwunden – nur die Marken haben sich verändert. Zwei Hersteller haben aktuell die Nase vorn, wie die Stiftung Warentest in ihrem Test zeigt. (Hier können Sie den gesamten Test bei test.de kaufen )

Zehn Schnellkochtöpfe mit einem Fassungsvermögen von sechs Litern wurden eingehend geprüft. Die Testkriterien Garen (20 Prozent), Handhabung (45), Sicherheit (15), Stabilität/Haltbarkeit (10) sowie Energieverbrauch (10) wurden unterschiedlich stark gewichtet. Gemessen wurde neben der Zeit zum Aufheizen (auf einem Induktions- als auch auf einem Wärmestrahlungskochfeld) unter anderem auch das Wärmehaltevermögen der Töpfe.

Der Testsieger (Qualitätsurteil Gut, 1,9)

Im Test durchgesetzt hat sich der Vitavit Premium von Fissler denkbar knapp vor dem Perfect Premium von WMF (Gut, 2,0). Beide Geräte befinden sich in der oberen Preisregion von etwa 200 Euro, aber beide punkteten auch mit fest einstellbaren Garstufen und einer Druckanzeige mit Ringen.

Anzeige
Ab 246,88 €
Produktbesprechungen erfolgen rein redaktionell und unabhängig. Über die sogenannten Affiliate-Links oben erhalten wir beim Kauf in der Regel eine Provision vom Händler. Mehr Informationen dazu hier

Töpfe ohne eine solche Anzeige erkennen zu hohen Druck erst, wenn der Dampf entweicht. Das aber verschwendet Energie. Und Energieeffizienz ist ja eigentlich einer der Vorteile eines Dampfgarers, der mit weniger Wasser und höheren Temperaturen auch vitaminschonender kocht.

Anzeige
WMF Perfect Premium Schnellkochtopf Induktion 6,5l, Dampftopf 22 cm, Cromargan Edelstahl poliert, 2 Kochstufen, All-In-One-Drehknopf

WMF

Ab 173,99 €
Produktbesprechungen erfolgen rein redaktionell und unabhängig. Über die sogenannten Affiliate-Links oben erhalten wir beim Kauf in der Regel eine Provision vom Händler. Mehr Informationen dazu hier

Der Vitavit Premium war in der Gesamtnote vorn und überzeugte in den Teilbereichen Handhabung (1,7) und Sicherheit (1,8). Sein schärfster Konkurrent, der Perfect Premium, kam im Bereich Stabilität und Handhabung auf eine sehr gute Note (1,2).

Preis-Leistungssieger (Qualitätsurteil Gut, 2,1)

Wer auf feststellbare Garstufen verzichten kann (hier muss der Druck stattdessen über das Regulieren der Herdtemperatur geregelt werden), der kann viel Geld sparen – nur um am Ende wieder bei denselben Marken zu landen, die auch den Testsieg unter sich ausmachten: Fissler mit dem Vitaquick und WMF mit dem Perfect.

Anzeige
Fissler Vitaquick / Induktions-Schnellkochtopf (6 L, Ø 22 cm) Edelstahl-Dampfkochtopf, 2 Garstufen, stapelbar

Fissler

Ab 169,95 €
Produktbesprechungen erfolgen rein redaktionell und unabhängig. Über die sogenannten Affiliate-Links oben erhalten wir beim Kauf in der Regel eine Provision vom Händler. Mehr Informationen dazu hier

Für rund 130 Euro bekommt man laut Stiftung Warentest „gute Töpfe zum geringen Preis“. Ein weiterer Vorteil der beiden Hersteller: Als einzige unter den getesteten Produkten können die Deckel bedenkenlos in die Spülmaschine wandern. Alle Hersteller im Test garantieren übrigens Ersatzteile für mindestens zehn Jahre, in einem Fall (Kuhn Rikon) sogar für 15 Jahre.

Anzeige
WMF Perfect Schnellkochtopf Induktion 6,5l, Dampfkochtopf, Cromargan Edelstahl poliert, 2 Kochstufen, Einhand-Kochstufenregler

WMF

Ab 131,99 €
Produktbesprechungen erfolgen rein redaktionell und unabhängig. Über die sogenannten Affiliate-Links oben erhalten wir beim Kauf in der Regel eine Provision vom Händler. Mehr Informationen dazu hier

Wer sich für einen Schnellkochtopf entscheidet, sollte jedoch eine Investition bedenken, die immer mal wieder fällig wird: ein neuer Dichtungsring. Dieser muss je nach Verschleiß nachgekauft werden und kostet zwischen 7 und 25 Euro.

goe
Mehr lesen über
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.