Berliner Boheme im Café Größenwahn »Unser Hintern fährt dritte Klasse, unser Haupt ragt über die Wolken« Im Kaiserreich strömten ab 1900 junge Talente ins Kaffeehaus, arm, aber ideenreich. Theater, Malerei, Literatur – die Berliner Szene wollte alles neu erfinden. Kurz vor dem Weltkrieg machte ihr Treffpunkt als »Café Größenwahn« Furore. Von Dirk Liesemer Zur Merkliste hinzufügen
»Im Westen nichts Neues« bei Netflix Welt ohne Helden Erich Maria Remarques Anti-Kriegs-Roman »Im Westen nichts Neues« wurde in der Weimarer Republik zum Weltbestseller und bereits 1930 von Hollywood verfilmt. Jetzt hat sich erstmals ein deutscher Regisseur an den Stoff gewagt. Ist das gutgegangen? Von Oliver Kaever Zur Merkliste hinzufügen
Reich-Ranickis Literaturkanon Deutschland, einig Bücherland "Ganz und gar missraten" oder "großartig": Marcel Reich-Ranicki schrieb leidenschaftliche Verrisse ebenso wie leidenschaftliche Lobreden - und schuf damit einen Kanon, der die Lesekultur der Deutschen nachhaltig geprägt hat. Von Sebastian Hammelehle Zur Merkliste hinzufügen
"Berlin Alexanderplatz"-Premiere Seid umschlungen, ihr Chöre! Kapitalismuskritik und Panzerknacker: Mit ehemaligen Strafgefangenen hat Volker Lösch an der Berliner Schaubühne "Berlin Alexanderplatz" inszeniert. Trotz gewichtiger Absichten hat er einen leichten Abend geschaffen, der sogar einem echten Vorstandvorsitzenden auf die Pelle rückt. Von Hannah Pilarczyk Zur Merkliste hinzufügen