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Alltag

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Jugend in der DDR Randale, Kleingeld und die Polizei

Vor Frank alias "Krank" war nichts sicher. In den Achtzigerjahren zog der Hüne mit seinem Schulfreund Marko Schubert durch abgelegene Ost-Berliner Klubs. Als ihnen einmal das Geld ausging, riss er kurzerhand einen Fahrkartenautomaten aus der Verankerung. Von Marko Schubert
1. Februar 2015, 10:04 Uhr

Historische Ratgeber "Stoppe keinen Bus mit dem Fuß!"

Wie spielt man Golf im Bombenhagel? Womit wollte Marilyn Monroe erfolgreich werden? Wie wird man Hochstapler? Lange bevor sich Listicles rasant im Netz verbreiteten, waren Ratschläge in Listenform sehr beliebt. einestages erinnert an die skurrilsten historischen Tipps. Von Anja Reumschüssel
8. Januar 2015, 11:49 Uhr

Blindenschrift-Erfinder Louis Braille Punktlandung

Mit den Fingerspitzen die Welt erfühlen: 1825 entwickelte der französische Teenager Louis Braille die Blindenschrift - mit dem gleichen Werkzeug, das ihn einst das Augenlicht gekostet hatte. Von Katja Iken
4. Januar 2015, 20:30 Uhr

Schräges Spielzeug Geigerzähler unterm Tannenbaum

Weltraum-Euphorie, Hippie-Bewegung, Atom-Kult: Der Zeitgeist schlägt sich immer auch im Kinderzimmer nieder. Im vergangenen Jahrhundert häufte sich dort einiges an - vom Göring-Püppchen über die Gasmaske bis zum Ebola-Plüschtier. Von Katja Iken
18. Dezember 2014, 15:42 Uhr

"Fernsehsender Paris" Wehrmachts-TV aus dem Eiffelturm

Die Wehrmacht besetzte Paris und übernahm damit auch den damals stärksten TV-Sender der Welt. Jetzt hat ein französischer Fernsehpionier unbekannte Bilder der längst vergessenen Programms entdeckt. Von Petra Truckendanner
3. Dezember 2014, 19:31 Uhr

Schotten vs. Engländer "Archaische Angst des kleinen Bruders"

Die Schotten? Engstirnig! Die Engländer: arrogant! An Klischees mangelt es nicht, seit Jahrhunderten beharken sich beide Völker. Warum eigentlich? einestages sprach mit dem Großbritannien-Experten Helmut Weber über die historischen Wurzeln des Grolls.
17. September 2014, 11:50 Uhr

Alltag in der DDR Wettklauen im Centrum-Warenhaus

Hübsche Mädchen himmelten Marko Schubert an, als er betont cool auf dem Schulhof rauchte. Ein teures Hobby. Also ging er in den Achtzigerjahren in Ostberliner Kaufhäusern regelmäßig auf Diebestour.
20. Juli 2014, 09:44 Uhr

Tupperparty-Pionierin Geschäftsfrau in Schüssel-Position

Vor 60 Jahren erfand Brownie Wise die Tupperparty. Die charmante Kunststoffkönigin scheffelte Millionen für das Unternehmen und revolutionierte nebenbei das Selbstverständnis vieler Hausfrauen. Sie feierten mit Wise ihren Erfolg auf exzessiven Tupper-Orgien - bis der Firmengründer die Party abrupt beendete. Von Sarah Levy
24. September 2012, 10:49 Uhr

Bewegende Ruhrgebiet-Fotos Ach, du lieber Pott

Schäfer vor Schornstein, Kinder, die unter bleigrauem Himmel spielen, gleichzeitig glitzernde Schaufenster in der Innenstadt von Essen: Nirgends lagen Fluch und Verheißung des Wirtschaftswunders so dicht beieinander wie im Ruhrgebiet. Ein bewegender Bildband erinnert nun an längst vergangene Tage im Revier. Von Jörg Diehl
13. September 2012, 11:46 Uhr

Legendäre Warteschlangen Warum stellen wir uns so an?

Hier sind Steherqualitäten gefragt: Um beim Tennisturnier in Wimbledon eine Karte zu ergattern, verharren Fans stundenlang in der legendären Queue. Doch auch Jugendbücher, Filme und Fast Food waren schon Anlass für kilometerlange Warteschlangen. einestages zeigt, wofür Menschen anstehen.
6. Juli 2012, 11:26 Uhr

BH-Revolution Er hebe hoch!

1912 befreite ein Stuttgarter Unternehmer die Frauen vom Korsettpanzer - mit dem ersten in Serie gefertigten Büstenhalter. Erst wurde der BH von Feministinnen gefeiert, dann als Symbol der Unterdrückung verbrannt. Überlebt hat er trotzdem, heute gibt es ihn sogar mit eingebautem GPS-Sender. Von Katja Iken
5. Juli 2012, 09:57 Uhr

Briefpapier von Stars Sie haben Post - von Einstein

Können wir mal Ihre Briefpapiere sehen? Ob Elizabeth Taylor, Arnold Schwarzenegger oder Sigmund Freud - die Stars der vordigitalen Zeit legten viel Wert auf ihre Briefköpfe. Doch wer stand auf Whiskey-Typo? Wessen Post war ein abstraktes Kunstwerk? Und wer zeigte sich halbnackt auf seinem Briefbogen? Von Christoph Gunkel
15. Mai 2012, 12:05 Uhr

Alltag in der DDR Brötchen als Kaninchenfutter

Butter und Fleisch statt Obst und Gemüse: Das Warenangebot in der DDR bestimmte den Speiseplan ihrer Bürger. Auch Ernst Woll machte diese Erfahrung. Beim Einkaufen und Essen folgte er dennoch am liebstem seinem Bauchgefühl.
5. Januar 2012, 10:56 Uhr

Obdachlosen-Brücke in Hamburg Idyll aus Müll

Jahrzehnte lebten Obdachlose in Hamburg unter der Kersten Miles-Brücke friedlich miteinander. Dann sperrte die Stadt die Heimstatt der Heimatlosen kurzzeitig mit einem Zaun. Was für eine Wendung! In den Achtzigern hätten die Behörden noch Dixi-Klos spendiert, erinnert sich der Fotograf Günter Zint. Er dokumentierte das kleine Paradies damals auf seinen Bildern.
30. September 2011, 17:19 Uhr

Legendäre Reportage Undercover ins Irrenhaus

Wahnsinn! 1887 ließ sich die 23-jährige Reporterin Nellie Bly in eine berüchtigte New Yorker Psychiatrie einweisen. Ihr Erfahrungsbericht über den menschenverachtenden Umgang mit den Insassinnen sorgte für einen Skandal - und begründete eine neue Art von Journalismus. Von Benjamin Maack
27. September 2011, 10:17 Uhr

Deutsch-deutsche Grenze Bei Prof. Flimmrich und Mrs. Karierteskleid

"Drüben" war ein komisches Land: Vor dem Eingang lag ein Baumstamm, der Vater war dort geboren, wollte aber nie mehr dorthin zurück. Und die Lehrerin fuhr fast aus der Haut, als die Viertklässlerin Silvia Friedrich den mutigen Schritt ins Unbekannte wagte.
28. Juli 2011, 12:35 Uhr

Fotoschatz von Krefeld Chronik einer Jedermann-Stadt

Seniorenturnen, Polizisten auf Schweinejagd und ein angewiderter Karl Lagerfeld: Wenn in Krefeld was passierte, war Rudolf Brass dabei. 40 Jahre lang dokumentierte der Fotograf auf mehr als einer Million Bildern das Leben in der Stadt. Die Fotos waren fast vergessen. Nun werden sie veröffentlicht. Von Katja Iken
6. Juli 2011, 15:43 Uhr

Verschwundene Dinge Es war einmal in unserem Leben

Auf dem Weg ins digitale Jahrtausend sind ein paar Dinge auf der Strecke geblieben: Wählscheibentelefone, Parkuhren und Klappzahlenwecker machten den Alltag früher zu einem sinnlichen Erlebnis. einestages über Dinge, die wir zwar nicht wiederhaben wollen - aber trotzdem vermissen. Von Michail Hengstenberg
18. Mai 2011, 11:47 Uhr