Pfeil nach rechts

Andreas Kriegenburg

Alle Beiträge

Salzburger Festspiele Don Juan und die Hühner

In Salzburg geht das Gedenken an den Ersten Weltkrieg weiter: Der Regisseur Andreas Kriegenburg zeigt Horváths "Don Juan kommt aus dem Krieg". Der reale Schrecken wird dabei zum wunderschönen Schauermärchen. Von Anke Dürr
18. August 2014, 09:44 Uhr

Shakespeare-Premiere in Dresden Diktatur der Hormone

"Was ihr wollt" ist eigentlich nicht das richtige Motto für eine Diktatur. Oder? Andreas Kriegenburg versetzt am Dresdner Staatsschauspiel Shakespeares Liebeswirren-Komödie in einen faschistischen Staat. Von Anke Dürr
10. Februar 2014, 09:30 Uhr

Kindertheater Kleine Hexen für Zwerge

So füttert man den Nachwuchs an: Im ersten Spielplan von Frankfurts Neu-Intendant Oliver Reese stehen "Die kleine Hexe" und "Peterchens Mondfahrt". Nun trimmt sein Haus einen Mittelalterstoff auf jung - Parzival in Spielfilmlänge. Von Nora Reinhardt
14. November 2009, 09:07 Uhr

"Öl" im Deutschen Theater Ehekrieg im Krisengebiet

Europäische Profitgier, Wirtschaftsimperialismus - und dazu die Rückwirkungen auf das westliche Durchschnittsego: Das Deutsche Theater Berlin spielte "Öl", das neue Stück des Schweizers Lukas Bärfuss. Ein politisches Statement? Nein, eine ganz normale Ehetragödie. Von Christine Wahl
19. September 2009, 17:48 Uhr

Saisonstart am Deutschen Theater Viel Lehm um nichts

"Apocalypse Now" in der Berliner Republik? Von wegen! Anders als Francis Ford Coppola gelang Andreas Kriegenburg bei der Umsetzung von Conrads "Herz der Finsternis" am Deutschen Theater kein Meisterwerk. Für einen triumphalen Neustart muss Intendant Ulrich Khuon noch zulegen. Von Christine Wahl
18. September 2009, 12:20 Uhr

Lange Nacht der Autoren Vom Wahn, Metallica-Sänger zu sein

Bei den Hamburger Autorentheatertagen laufen in einer Nacht gleich drei neue Stücke, inszeniert von den Regiestars Andreas Kriegenburg, Stephan Kimmig und René Pollesch. Geschichten aus der Psychiatrie - und aus dem Kapitalismus. Von Anke Dürr
9. Mai 2009, 08:59 Uhr

Regiestar Andreas Kriegenburg Selbstgespräche im Knast

Jetzt schreibt der auch noch! Andreas Kriegenburg, gefeierter Regisseur für Schauspiel und Oper, legt sein erstes eigenes Werk vor. Das Monolog-Stück "Die Zelle" kommt zwar schwer pathetisch daher, aber keine Bange: Der Star inszeniert selbst - und kann's noch richten. Von Tobias Becker
15. November 2008, 09:29 Uhr

"Onkel Wanja"-Premiere Stillstand mit Tschechow

Tschechow am Thalia in Hamburg, das ist meistens eine sichere Sache. Auch in Andreas Kriegenburgs dreistündiger Neuinszenierung von "Onkel Wanja" lief alles so präzise ab wie in einem Uhrwerk. So glatt, so sauber, so langweilig, dass die Zeit manchmal stehenblieb. Von Werner Theurich
4. Mai 2008, 13:17 Uhr

Tageskarte Theater Rutschende Recken

Fünf Stunden dauert Andreas Kriegenburgs faszinierende "Nibelungen"-Inszenierung - und ist doch keine Sekunde langweilig. Ab morgen ist sie wieder an den Münchner Kammerspielen zu sehen. Von Anke Dürr
20. Oktober 2007, 08:11 Uhr

Thalia Theater Hamburg Innige Iphigenie, rasender Romeo

Gewichtiges Doppel zum Saisonstart: Die jüngst wieder zum "Theater des Jahres" gekürte Thalia-Bühne in Hamburg präsentierte gleich zwei neue Klassiker-Inszenierungen. Und zeigte dabei, wie Regisseure geschickt der Aktualisierungsfalle entgehen können. Von Werner Theurich
23. September 2007, 12:49 Uhr

"Hexenjagd" in Hamburg Peitschenhieb und Kiez-Parlando

Artur Millers "Hexenjagd" ist ein Stück über Hysterie und Massenwahn und ursprünglich als Kommentar zur McCarthy-Ära geschrieben. Andreas Kriegenburg offeriert am Hamburger Thalia-Theater jetzt eine neue Lesart - und peitscht den ehrwürdigen Text bis an die Grenze des Erträglichen. Von Werner Theurich
21. Januar 2007, 16:35 Uhr

Münchner "Nibelungen"-Inszenierung Plastikmännchen im Führerbunker

Mitten in der Debatte um Leitkultur und Patriotismus inszeniert Andreas Kriegenburg in München Hebbels "Nibelungen" - als sechsstündigen Theatermarathon, der einen Bogen von Karikatur über Klamauk bis hin zu wuchtiger Tragödie schlägt. Das Ergebnis ist eine manchmal ziemlich angestrengte Auseinandersetzung mit dem Deutsch-Sein. Von Christian Stöcker
5. Dezember 2004, 17:49 Uhr

Thalia Theater Hamburg Ausbruch aus Lorcas Gefängnis

"Bernharda Albas Haus“ ist ein düsterer Ort: Trauer, Unterdrückung, Kampf und Intrigen im vorfaschistischen Spanien brachte Federico Garcia Lorca 1936 zu Papier, einen Monat vor seiner Ermordung durch die Falangisten. Ein präzise gezeichnetes Gesellschaftsbild, das Andreas Kriegenburg in seiner Hamburger Inszenierung mit ebenso subtilen wie zielsicheren Mitteln auf Skallpellschärfe zuschliff. Von Werner Theurich
13. April 2003, 14:27 Uhr

"Macbeth"-Premiere Die Mühen des mittleren Managements

William Shakespeares "Macbeth" mit einer nur mittleren Menge Blut über die Distanz zu bringen, erscheint heute schon fast als Regieeinfall. Andreas Kriegenburgs Hamburger Neuinszenierung des klassischen Schlachtfestes offeriert die opulente Banalität des Bösen – erlebt aber eine bös banale Bauchlandung. Von Werner Theurich
2. Februar 2003, 12:36 Uhr

Thalia Theater Hamburg Fader Lessing frisch verdüstert

Gotthold Ephraim Lessings bürgerliches Trauerspiel "Miss Sara Sampson" galt als hoffnungslos antiquiert. Jetzt überraschte das Hamburger Thalia Theater mit einer wagemutigen Neuinszenierung. Paradox: Eine Höllenfahrt in Horror-Ästhetik rettet die Moral des Stückes. Von Werner Theurich
9. September 2002, 10:30 Uhr

"Kinder des Olymp" Die Trauer hinter der Maske

Die "Kinder des Olymp" verzauberten ihr Publikum bei der Premiere im Hamburger Thalia Theater. Andreas Kriegenburgs Bühnenfassung des Filmklassikers ist ein verträumter Bilderreigen. Von Carolin Ströbele
24. September 2001, 14:42 Uhr
Seite 1 / 1