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Auswanderung

Alle Beiträge

Zum Tod von Jens Büchner Ein lautes, schiefes Schalalala

"Wenn es dir schon scheiße geht, dann wenigstens dort, wo es schön ist": Seine Tragik hat "Mallorca-Jens" Büchner selbst erkannt, nun ist er tot. Am erfolgreichsten war er damit, unerfolgreich zu sein. Von Anja Rützel
18. November 2018, 07:33 Uhr

Raus aus Trumpistan Wohin US-Amerikaner auswandern könnten

"Wenn Trump gewinnt, dann gehe ich": Vor den Wahlen in den USA war das keine seltene Drohung. Nach der Wahlnacht suchen nun wirklich viele bei Google nach Auswanderungszielen. Hier sind einige Vorschläge. Von Frank Patalong
10. November 2016, 05:01 Uhr

Deutsche Island-Einwanderinnen "Wie sehen denn die Eskimos aus?"

Isländischer Bauer sucht deutsche Frau: 1949 warb der Inselstaat per Annonce um "Dienstmädchen für Landhaushalte" - Hunderte wagten den Neuanfang nach dem Zweiten Weltkrieg. Hier berichten die letzten Überlebenden von ihrem Abenteuer. Von Katja Iken
2. August 2016, 18:23 Uhr

DDR-Übersiedler "Geht doch nach drüben!"

Millionen Menschen wollten die DDR verlassen, doch es gab auch eine Gegenbewegung: Rund 500.000 zogen es von West nach Ost, darunter Prominente wie Ralph Giordano, Wolf Biermann und Stefan Heym. Von Hans-Ulrich Stoldt
7. Juni 2015, 18:16 Uhr

Extrempaddler Oskar Speck Im Faltboot nach Australien

Er wurde verprügelt, beschossen und ausgeraubt, doch er paddelte immer weiter: 1932 startete Oskar Speck von Ulm aus eine Fahrt um die halbe Welt. Obwohl er Nichtschwimmer war, durchquerte der Abenteurer in einem winzigen Boot Flüsse, Seen und Meere - und landete am Ende seiner Reise im Gefängnis. Von Sandra Ketterer
1. November 2013, 13:28 Uhr

Jüdische Prostitution in Südamerika Leidensweg der "weißen Sklavinnen"

Es ist ein verdrängtes Kapitel jüdischer Geschichte: Von 1860 bis 1930 wurden Tausende junger Jüdinnen, die Armut und Antisemitismus entkommen wollten, mit falschen Versprechungen nach Südamerika gelockt. Dort wurden sie zur Prostitution gezwungen - nicht selten von jüdischen Zuhältern. Von Sonja Peteranderl
23. Juli 2013, 17:04 Uhr

Leergutinsel Paradies aus Abfall

Eine eigene Tropeninsel - für lau? 1996 zog der Brite Richart Sowa nach Mexiko und konstruierte aus Flaschen und Holzplatten "Spiral Island", eine schwimmende Oase mit Palmenstränden und Wohnhaus. Doch dann fand er seinen Traum aus Müll am Strand - in Stücke gerissen. Von Danny Kringiel
22. Oktober 2012, 11:19 Uhr

Ellis Island Das Pförtnerhaus der Neuen Welt

Zwölf Millionen Menschen strömten seit 1892 über Ellis Island in die USA. Für die meisten war die legendäre Einwanderungsinsel die Tür zum Glück, für andere die Endstation ihres Lebens. Seit Jahrzehnten verfällt ein Teil des Nationaldenkmals, aber genau deshalb ist es immer noch ein Paradies - für Fotografen. Von Linus Geschke
9. Oktober 2012, 11:02 Uhr

Gastarbeiterschicksal "Das ist meine Welt! Da muss ich hin!"

Auf nach Deutschland! 1964 trat das deutsch-türkische Anwerbeabkommen in Kraft und ermöglichte Menschen wie Selahattin Biner eine neue Zukunft. Auf einestages erinnert er sich an die Neugierde auf eine fremde Kultur, das aufregende erste Jahr - und eine Postkarte vom Schloss Neuschwanstein, die sein Leben veränderte.
28. Oktober 2011, 15:49 Uhr

Die amerikanische Freiheitsstatue Mutter der Sparnation

Sie ist das Symbol für den Amerikanischen Traum: 1886 wurde die Freiheitsstatue errichtet - von einem Franzosen, der sich vom Antlitz seiner Mutter inspirieren ließ. Fräulein Freedom begrüßte seither Millionen Einwanderer. Dabei hätte chronischer Geldmangel ihren Bau fast verhindert. Von Marc Pitzke
28. Oktober 2011, 09:36 Uhr

Gefeierter Gastarbeiter Ismail, der Millionär

Ismail Bahadir war fleißig, unauffällig und für wenige Tage eine Berühmtheit: 1969 wurde der Türke am Münchner Hauptbahnhof als "Millionster Gastarbeiter aus Südosteuropa" begrüßt. Bahadir malochte und verhielt sich so, wie es sich die Deutschen wünschten - er fuhr zurück in die Türkei. Von Daniel Steinvorth
26. Oktober 2010, 12:42 Uhr

Jüdische Widerstandskämpferin "So eine Art Jeanne d'Arc"

In Deutschland vergessen, in Israel verehrt: Die deutsche Jüdin Barbara Fuld floh vor dem Nazi-Terror nach Palästina und ging schon als Teenager in den jüdischen Widerstand gegen die Briten. In einer Elitetruppe bildete sie Soldaten aus - und kämpfte mit Guerilla-Methoden sogar gegen englische Panzer. Von Jürgen Voigt
9. Juli 2010, 16:54 Uhr

Deutsche Emigranten in Palästina Schwaben im gelobten Ländle

Sie modernisierten die Landwirtschaft und bauten die Eisenbahn. Die christlichen Templer aus Württemberg, die Ende des 19. Jahrhunderts nach Palästina auswanderten, haben dort viele Spuren hinterlassen. Kurt-Jürgen Voigt hat einen der letzten Zeitzeugen getroffen: einen Juden, der bei einer Templerin ein Stück deutsche Heimat fand.
19. April 2010, 15:37 Uhr

Exil-Schicksale Out of Afghanistan

Ob Kommunisten, Königstreue oder Kaufleute: In den Wirren des Afghanistan-Konflikts hatte fast jede Bevölkerungsgruppe irgendwann Grund zu fliehen. Im Exil treffen viele wieder aufeinander - ob sie wollen oder nicht. Etwa in Hamburg, der größten afghanischen Gemeinde Europas. Von Solveig Grothe
26. Januar 2010, 09:35 Uhr

Exil in der Karibik Letzte Rettung Paradies

Mit billigen Bars und Traumstränden ist die Dominikanische Republik für viele Deutsche Ballermann in der Karibik. Doch 1938 war das Land die letzte Hoffnung für jüdische Flüchtlinge aus Deutschland - obwohl der örtliche Diktator ein brutaler Rassist und glühender Fan Adolf Hitlers war. Von Christoph Gunkel
4. Januar 2010, 09:23 Uhr

Auswanderer Ein Fernseher bereist die Welt

Pferde, Hunde, Katzen und der komplette Hausrat - Gepäck hatte Juergen Helmert mehr als genug, als er nach Kanada und in die USA auswanderte. Doch für einen war immer Platz: seinen unverwüstlichen Philips-Fernseher.
10. Juni 2009, 17:38 Uhr

Türken in Deutschland Kismet vor der Kamera

Ein Bild von einem Türken: Mit der Kamera dokumentierte Mehmet Ünal über Jahrzehnte Ansichten und Alltag von Gastarbeitern in Deutschland. In der Rolle des Beobachters kam der gelernte Schauspieler seinen Landsleuten so nah wie kaum ein anderer.
24. April 2009, 18:46 Uhr

Einwanderer in Texas Das deutsche San Antonio

Wurst, Bier, Lederhosen: Viele Deutsche, die nach Amerika ausgewandert sind, haben im "Hill Country" in Texas ein Zuhause gefunden. In San Antonio haben sie Spuren hinterlassen. Man spricht sogar noch Deutsch - zumindest einen Dialekt. Von Silke Barrow
15. Juli 2008, 13:20 Uhr

Rückwanderer aus Russland Wider die "Leutenot"

Schluss mit der Plackerei: Landarbeiter aus dem ostholsteinischen Lensahn wanderten Ende des 19. Jahrhunderts in die Industriegebiete oder ins Ausland ab. Die Regierung versuchte, der "Leutenot" durch den Einsatz von Kindern, polnischen Saisonarbeitern und Rückwanderern aus Russland Herr zu werden. Uwe Stock über die Situation vor Ort.
28. November 2007, 15:42 Uhr