Berlinale-Abschluss: Ein Silberbär fürs deutsche Kino

SPIEGEL ONLINE - 18.02.2002

Mit der Verleihung der Goldenen und Silbernen Bären ist am Sonntag die 52. Berlinale zu Ende gegangen. Der Hauptpreis wurde geteilt und ging jeweils zur Hälfte an das irische Polit-Drama "Bloody Sunday" von Paul Greengrass und den japanischen Zeichentrickfilm "Spirited Away". Den Großen Preis der Jury gewann der deutsche Beitrag "Halbe Treppe" von Andreas Dresen. mehr...


Berlinale Tagebuch (10): Gleißende Sonne zum Finale

SPIEGEL ONLINE - 17.02.2002

Ängste, Lebenslügen, gestrandete Hoffnungen und zwischenmenschliche Kältezonen im heißen Griechenland bietet der Film "Ein Tag im August" von Konstantinos Giannaris. Doch einer der Höhepunkte der Berlinale, István Szabós "Taking Sides" (Der Fall Furtwängler), lief außer Konkurrenz. Von Cristina Moles Kaupp mehr...

Berlinale Tagebuch (9): Ausgebuht

SPIEGEL ONLINE - 16.02.2002

Eigentlich hat der neue Film über das RAF-Mitglied Andreas Baader als Voraussetzung alles, was ein guter Streifen braucht. Doch die Umsetzung lässt viele Fragen offen. Vor allem die nach dem warum. mehr...


Berlinale Tagebuch (8): Accept diversity? Ach nö...

SPIEGEL ONLINE - 15.02.2002

Das gummiweiche Motto der Berlinale - "Accept diversity" - kann schon manchmal ganz schön anstrengend werden. Angesichts europäischer Beschaulichkeiten über exzessive Raucher und obsessive Schuhfanatiker wachsen die Zweifel an der Qualität der Wettbewerbsbeiträge. Von Cristina Moles Kaupp mehr...

"Filmfrühstück": Westfalenclub im Bellevue

SPIEGEL ONLINE - 14.02.2002

Es soll niemand behaupten, der Bundespräsident interessiere sich nicht fürs Kino. Ganz staatsmännisch lud Johannes Rau erstmals einige Filmschaffende zum Plausch bei Brötchen und Marmelade ins Schloss Bellevue, begnügte sich aber zur Sicherheit mit einer Altbekanntenrunde alter Landessöhne. mehr...


Berlinale Tagebuch (7): Hype mit Haken

SPIEGEL ONLINE - 14.02.2002

Über mangelndes Interesse braucht sich Regisseur Costa-Gavras auf der Berlinale nicht zu beklagen. Seine Verfilmung von Rolf Hochhuths NS-Drama "Der Stellvertreter" erregt die Gemüter der Pflichtbetroffenen, bleibt als Kino-Erlebnis aber seltsam flach. Auch Wes Andersons Familienfarce "The Royal Tenenbaums" wird dem drumherum produzierten Hype nicht gerecht. Von Cristina Moles Kaupp mehr...

Berlinale Tagebuch (6): Die glorreichen Sieben

SPIEGEL ONLINE - 13.02.2002

Mit nur sieben Leuten brachte Regisseur Andreas Dresen ein großartiges Stück deutsches Kino auf die Leinwand. Sein Film "Halbe Treppe" begeisterte Kritiker wie Publikum. Begeisterung hervorrufen sollte auch das Kinderfilmfest unter der kompetenten Leitung von Renate Zylla, doch die "Kinder-Berlinale" wird immer noch nicht ernst genommen. Von Cristina Moles Kaupp mehr...


Interview mit Cate Blanchett: "Wo sind bloß diese Brüste hergekommen?"

SPIEGEL ONLINE - 13.02.2002

Mit gleich zwei Wettbewerbsbeiträgen ist die viel beschäftigte Schauspielerin Cate Blanchett auf der Berlinale vertreten: Tom Tykwers "Heaven" und Lasse Hallströms "Schiffsmeldungen". Mit SPIEGEL ONLINE sprach die erfolgreiche Australierin über ihre Rollenauswahl, Elbenohren und die neuesten Errungenschaften der Schönheitschirurgie. mehr...

Oscar-Nominierungen: Alles ist offen

SPIEGEL ONLINE - 12.02.2002

Unglaubliche 13 Oscar-Nominierungen haben Peter Jacksons "Herr der Ringe"-Verfilmung in der Favoritenliste ganz nach oben katapultiert. Doch die meisten Nominierungen bedeuten nicht immer auch den Sieg als "bester Film". mehr...

Charlie Chaplin und der Führer: Heil Hynkel!

SPIEGEL ONLINE - 12.02.2002

Neues über Chaplins "Großen Diktator": Eine von SPIEGEL TV co-produzierte Dokumentation, die auf der Berlinale uraufgeführt wird, überrascht mit farbigen Szenen. Von Urs Jenny mehr...

Berlinale Tagebuch (5): Familiäre Affären

SPIEGEL ONLINE - 12.02.2002

Familientreffen in kalter Jahreszeit dominieren - passend zum Februar - den Wettbewerb. Lasse Hallströms Verfilmung der "Schiffsmeldungen" gerät durch Kevin Spacey zum gefälligen Rührstück, die Dänin Annette K. Olesen widmet sich ganz undogmatisch den dunklen Ecken der Gesellschaft und Robert Altman flirtet - leider außer Konkurrenz - mit Miss Marple. Von Cristina Moles Kaupp mehr...