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Berlinale 2005

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Berlinale-Kommentar Julia-Jentsch-Festspiele beendet

Das Festival ist zu Ende, ihre Karriere geht erst richtig los: Julia Jentsch wurde mit dem Silbernen Bären für ihre Rolle in "Sophie Scholl - Die letzten Tage" geehrt. An viel mehr wird man sich von dieser Berlinale nicht erinnern - und das ist auch gut so. Von Daniel Haas
20. Februar 2005, 17:36 Uhr

Berlinale Silberner Bär für Julia Jentsch

Der südafrikanische Film „U-Carmen eKhayelitsha“ von Mark Dornford-May hat bei der Berlinale den Golden Bären gewonnen. Julia Jentsch, Hauptdarstellerin in Marc Rothemunds Film „Sophie Scholl - Die letzten Tage“, wurde als beste Schauspielerin mit einem Silbernen Bären bedacht.
19. Februar 2005, 14:20 Uhr

Berlinale-Tagebuch Was Will man mehr

Am Ende wurde geflirtet, bis der Arzt kommt: Will Smith alias "Hitch – der Date Doctor" war in der Stadt und becircte mit viel Humor Fans und Journalisten. Dennoch war auch am vorletzten Tag der Berlinale Zeit für ernste Töne – und furiosen Camp. Von Daniel Haas
19. Februar 2005, 10:09 Uhr

Berlinale-Film "Peacock" Wenn der Pfau sein Federkleid öffnet

Das chinesische Kino präsentiert sich auf der Berlinale mit einem anrührenden Familiendrama, das in der Zeit vor den wirtschaftlichen Reformen spielt. Anders als prominente Kollegen wie Zhang Yimou konzentriert sich Regisseur Gu Changwei erfolgreich auf Alltagsbeobachtungen und leise Zwischentöne. Von Andreas Lorenz
18. Februar 2005, 14:58 Uhr

Berlinale-Tagebuch Ein Cord-Anzug im Ozean

Acht Tage, viele Filme, zahllose Möglichkeiten: Im Wettbewerb setzte die Berlinale gestern Akzente zwischen Politik, Komik und Dramatik. Am Abend traten dann zwei Erscheinungen auf, die ebenfalls für kreative Vielfalt stehen: Wes Anderson und sein Cord-Anzug. Von Daniel Haas
18. Februar 2005, 11:04 Uhr

Filmfest-Tagebuch Ein Programm, das was taucht

Auftauchen aus der Versenkung, abtauchen im Ozean, eintauchen in die Misere: Der siebte Berlinale-Tag präsentierte mit George Michael, Wes Anderson und Andreas Dresen ein Meer an künstlerischen Möglichkeiten. Von Daniel Haas
17. Februar 2005, 10:18 Uhr

George Michael in Berlin "Ich war die männliche Kylie Minogue"

Abschied eines Popstars: Der britische Sänger George Michael hat auf der Berlinale die autobiografische Dokumentation "A different Story" vorgestellt und angekündigt, sich aus der Popmusik zurückzuziehen. Bestürzt zeigte sich der 41-Jährige über die modischen Entgleisungen der achtziger Jahre.
16. Februar 2005, 15:05 Uhr

Berlinale-Kamera für Day-Lewis Im Namen des Schwiegervaters

Gestern Abend wurde der irische Schauspieler Daniel Day-Lewis mit der Berlinale-Kamera für seine Verdienste um das Kino ausgezeichnet. Erst am Freitag war sein Schwiegervater gestorben, der Schriftsteller Arthur Miller. Nach anfänglichen Bedenken war auch Day-Lewis' Frau, Millers Tochter Rebecca, nach Berlin gekommen.
16. Februar 2005, 11:36 Uhr

Berlinale-Tagebuch Kopfüber durch die Leinwand

Während das Wetter den Festival-Gästen übel mitspielt, lässt der deutsche Wettbewerbsbeitrag "Gespenster" sie von einem sonnenüberfluteten Potsdamer Platz träumen - und der japanische Samurai-Film "Kakushi Ken - Oni No Tsume" erteilt ihnen Lektionen in gutem Benehmen. Von Lars-Olav Beier
16. Februar 2005, 09:55 Uhr

"Cinema for Peace" Filmreife Hilfe aus Berlin

Tim Robbins und Susan Sarandon gehören zu den großen Filmstars Hollywoods. Groß ist auch ihr Engagement für notleidende Menschen. Gestern fungierten die beiden Schauspieler als Veranstalter der Berliner Charity-Veranstaltung "Cinema for Peace" - und sammelten Geld für die Opfer der Tsunami-Katastrophe.
15. Februar 2005, 16:29 Uhr

Filmfest-Tagebuch Lebensmüde auf der Leinwand

In dem Selbstmörderdrama "Paradise Now" scheitern zwei junge Palästinenser bei ihrem Einsatz als Märtyrer, in "Der späte Mitterand" muss sich ein kranker französischer Präsident unangenehme Fragen gefallen lassen: Der Berlinale-Montag brachte schwere Kost bei widrigem Wetter. Von Andreas Borcholte
15. Februar 2005, 12:12 Uhr

Berlinale-Tagebuch Schwereloser Sex

Vier Tage Festival, und Hollywood wird immer noch nicht vermisst. Im Gegenteil: Julia Jentsch konnte sich darüber freuen, dass Scarlett Johansson zu Hause geblieben war, und die Franzosen machen den Amerikanern federleicht vor, wie man Sex auf der Leinwand thematisiert. Von Andreas Borcholte
14. Februar 2005, 13:23 Uhr

Erstvorführung in Berlin Starker Beifall für "Sophie Scholl"

Der deutsche Wettbewerbsbeitrag "Sophie Scholl - Die letzten Tage" ist vom Berlinale-Publikum mit starkem Beifall aufgenommen worden. Am Samstagabend erhielt der koreanische Filmemacher Im Kwon-Taek den Goldenen Ehrenbären der 55. Berliner Filmfestspiele.
13. Februar 2005, 17:12 Uhr

Filmfest-Tagebuch Wendy, die nackte Kanone

Kevin Spacey singt, Catherine Deneuve redet über die Liebe, und der abwesende Gérard Depardieu wirbt für ein Kochbuch. Doch der bisher aufregendste Film der Berlinale läuft quasi unter Ausschluss der Öffentlichkeit: "Dear Wendy", das neue Werk von Thomas Vinterberg und Lars von Trier. Von Martin Wolf
13. Februar 2005, 15:43 Uhr

Sophies Welt Die Julia-Jentsch-Festspiele

Im Wettbewerb sieht man schönen Sex im England der fünfziger Jahre und eine Liebeserklärung an die Kleinkriminellen Europas. Außerhalb der Kinos kann man dem deutschen Berlinale-Gesicht Julia Jentsch kaum entgehen. Wie lange bleibt sie der Liebling des Feuilletons? Von Wolfgang Höbel
12. Februar 2005, 16:40 Uhr

Filmfest-Tagebuch Die orale Berlinale

Nach einer vernieselten Eröffnungsgala weht ein erster Frühlingshauch durch die Stadt – und die rührend-beschwingte Teenager-Geschichte "Thumbsucker" vertreibt die Trübsal über das missglückte Afrika-Drama "Man to Man". Von Lars-Olav Beier
11. Februar 2005, 19:40 Uhr

Berlinale-Eröffnung "Der rote Teppich liegt richtig"

Jubelnde Fans, Blitzlichtgewitter, schicke Roben: Herausgeputzt und gut gelaunt schritt gestern Abend die Filmprominenz zum Start der Berlinale über den roten Teppich. Einziger Verlierer des Abends: Der Eröffnungsfilm "Man to Man", der bei Publikum und Jury wenig Anklang fand.
10. Februar 2005, 22:29 Uhr

Berlinale-Jury Aufgeweckt von früh bis spät

Schon jetzt fürchten die Jury-Mitglieder, von Erschöpfung übermannt zu werden. 21 Wettbewerbs-Filme in neun Tagen - da heißt es Augen offen halten. Die Berlinale-Jury weiß sich allerdings zu helfen - mit viel Traubenzucker und weniger Wodka.
10. Februar 2005, 20:26 Uhr

Nachnominierung Kertész-Verfilmung im Berlinale-Wettbewerb

Eigentlich war dem ungarischen Regisseur Lájos Koltai die Berlinale zu wenig repräsentativ, doch nun läuft sein Film "Fateless" doch noch im Wettbewerb des Berliner Filmfestivals. Die Verfilmung des Buches "Roman eines Schicksallosen" von Nobelpreisträger Imre Kertész wurde in letzter Minute nachnominiert.
9. Februar 2005, 12:11 Uhr

Berlinale "Fußball, Sex und Politik"

Bei der heutigen Pressekonferenz freute sich Festival-Leiter Dieter Kosslik über eine "Rekord-Berlinale": 3320 Filme seien eingereicht worden, Deutschland ist mit 67 Produktionen vertreten, 21 Filme laufen im Wettbewerb. Thematische Schwerpunkte der 55. Filmfests: Leibeslust, Kickerglück und Afrika.
1. Februar 2005, 16:44 Uhr