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Berlinale 2014

Vom 6. bis zum 16. Februar 2014 finden zum 64. Mal die Internationalen Filmfestspiele in Berlin statt. SPIEGEL ONLINE berichtet über die wichtigsten Filme, Stars und Neuentdeckungen des Festivals - und wer den begehrten Goldenen Bären gewinnt.

Alle Beiträge

Berlinale Wim Wenders erhält Goldenen Ehrenbären

Er prägte den Neuen Deutschen Film maßgeblich mit: Die Berlinale zeichnet Wim Wenders für sein Lebenswerk mit dem Goldenen Ehrenbären aus. Zehn Werke des Regisseurs sollen zudem bei den nächsten Festspielen gezeigt werden.
21. August 2014, 13:22 Uhr

Box Office X-Men bezwingen Godzilla

Schauspielgrößen wie Hugh Jackman, Jennifer Lawrence und Michael Fassbender haben die X-Men an die Spitze der Kinocharts befördert. Selbst Godzilla musste vor diesem Aufgebot auf beiden Seiten des Atlantiks in die Knie gehen.
26. Mai 2014, 17:27 Uhr

Regisseur Brüggemann über "Kreuzweg" Glaube um Glaube

"Dem System Katholizismus bei der Arbeit zusehen": So beschreibt Dietrich Brüggemann seinen Film "Kreuzweg", in dem sich ein Mädchen für ihren Glauben opfert. Bei der Berlinale gewann das Drama einen Silbernen Bären - und rückte einen Regisseur in den Mittelpunkt, der keine Provokationen scheut. Von Hannah Pilarczyk
20. März 2014, 16:38 Uhr

"Grand Budapest Hotel" von Wes Anderson So ein schöner Schwindler

Bill Murray hält "Grand Budapest Hotel" für den bisher besten Film von Wes Anderson. Er hat Recht: Die Historienfarce verbindet charmante Charaktere und bezaubernde Kulissen mit politischem Feingefühl. Und eine Traumwelt, die von einem Alptraum heimgesucht wird. Von Hannah Pilarczyk
6. März 2014, 17:13 Uhr

Berlinale-Bilanz Böse Mütter, gute Filme

Was bleibt von der Berlinale jenseits des chinesischen Triumphs? Drei ultralange Filme, die trotzdem zu den unterhaltsamsten zählten, und ein Auftritt des deutschen Kinos, der zwischen beeindruckend und komplett misslungen schwankte. Von Hannah Pilarczyk
16. Februar 2014, 16:07 Uhr

Berlinale-Triumph China glänzt mit Gold und Silber

Chinesischer Thriller statt amerikanisches Coming-of-Age: Viele sind enttäuscht, dass Richard Linklaters "Boyhood" nicht den Goldenen Bären gewonnen hat. Doch "Bai Ri Yan Huo" ist ein würdiger Berlinale-Gewinner, bei einer anderen Auszeichnung hat die Jury viel schlimmer geirrt. Von Hannah Pilarczyk
15. Februar 2014, 23:13 Uhr

Berlinale 2014 Goldener Bär für Film aus China

Der begehrte Hauptpreis auf der Berlinale ist vergeben: Der Goldene Bär geht an den chinesischen Krimi "Bai Ri Yan Huo" (Schwarze Kohle, dünnes Eis). Das deutsche Geschwisterpaar Anna und Dietrich Brüggemann gewinnt mit "Kreuzweg" einen Silbernen Bären für das beste Drehbuch.
15. Februar 2014, 19:54 Uhr

China auf der Berlinale Die besten Western kommen aus dem Osten

Ob Leichenteile in Kohlefabriken oder Liebesdramen unter Blinden: Auf der Berlinale haben die chinesischen Filme eindrucksvoll gezeigt, wie man Genrekino mit gesellschaftspolitischem Kommentar verbinden kann. Auf diese Generation von Regisseuren darf man gespannt sein. Von Tim Slagman
15. Februar 2014, 14:31 Uhr

Berlinale-Favorit "Boyhood" Kind, wie bloß die Zeit vergeht

Ein Triumph von Beharrlichkeit und Menschlichkeit: In Richard Linklaters Langzeit-Filmprojekt "Boyhood" erlebt man mit, wie ein Junge zum Mann heranwächst. Trotz fast drei Stunden Laufzeit möchte man auf keine Minute verzichten, so anrührend wird das erzählt. Von Hannah Pilarczyk
13. Februar 2014, 21:14 Uhr

Berlinale-Tagebuch Lasst uns einen Baum umarmen!

Jetzt wird's seltsam auf der Berlinale: Die Bären-Gewinnerin Claudia Llosa schickt Oscar-Gewinnerin Jennifer Connelly als Wunderheilerin an den Polarkreis, während in Argentinien umstandslos der symbolische Vatermord betrieben wird. Von Daniel Sander
13. Februar 2014, 08:29 Uhr

Afghanistan-Film "Zwischen Welten" Deutsche, auf verlorenem Posten

Das deutsche Afghanistan-Drama "Zwischen Welten" scheitert. Die US-amerikanische Doku "Night Will Fall" über die Befreiung der Konzentrationslager berührt. Und der schwule Liebesfilm "Praia Do Futuro" aus Brasilien ist berückend schön. Unser Berlinale-Tagebuch. Von Lars-Olav Beier
12. Februar 2014, 09:58 Uhr

Heimat-Western "Das finstere Tal" Schneeleichen pflastern seinen Weg

Ein Mann jagt Gewehrkugeln in die Bergluft: In der Bestseller-Verfilmung "Das finstere Tal" befreit ein amerikanischer Held ein düsteres Alpendorf von der Herrschaft eines Tyrannen. Selten hat deutschsprachiges Genrekino so gut ausgesehen. Und so gewaltig. Von Thomas Andre
12. Februar 2014, 06:32 Uhr

Fotografen auf der Berlinale Krieg der Knipser

Wer die Stars der Berlinale fotografieren will, darf nicht zimperlich sein. Manfred Neugebauer fotografiert seit 50 Jahren, Sebastian Gabsch ist 25 Jahre alt. Beide gehören zum Kameratross des Filmfests und sind sich einig: Glamour und Freundlichkeit enden am roten Teppichrand. Von Sarah Tschernigow
11. Februar 2014, 08:37 Uhr

Berlinale-Tagebuch Rendezvous mit Schneefräse

Die Hälfte der Berlinale ist geschafft. Ein neuer Bären-Favorit war nicht dabei, aber dafür ein spaßiges Highlight aus Norwegen, eine sympathische Alltagsstudie aus China - und eine Katastrophe aus Frankreich. Von Daniel Sander
11. Februar 2014, 07:24 Uhr

Berlinale-Tagebuch Eine Nymphomanin und dann auch noch Katholiken

Mit der noch längeren und noch expliziteren Fassung von Lars von Triers "Nymphomaniac Teil 1" hat die Berlinale einen Marketing-Coup gelandet. In Kombination mit Dietrich Brüggemanns gefeiertem Religionsdrama "Kreuzweg" ist ihr ein geniales Doppelpack gelungen. Von Hannah Pilarczyk
10. Februar 2014, 06:17 Uhr

Ende eines bizarren Streits "Snowpiercer" darf ungekürzt laufen

Nach der Berlinale-Premiere des von Kritikern gefeierten "Snowpiercer" gab Hollywood-Mogul Harvey Weinstein auf: Der Film darf nun doch ungekürzt erscheinen. Regisseur Bong Joon-ho muss dafür auf einen möglichen Blockbuster-Erfolg verzichten. Weinstein will den Film nur in Programmkinos zeigen. Von Frank Patalong
9. Februar 2014, 13:34 Uhr

Berlinale-Tagebuch Unser Lehrer Doktor George

Über Kunstgeschichte und deutsche Dichter gibt es viel zu wissen, malen wir's aus: Dominik Graf und George Clooney suchen mit "Die geliebten Schwestern" und "Monuments Men" am ersten Berlinale-Wochenende zweimal das große Historiendrama. Ergebnis ist oft nur gediegenes Telekolleg Geschichte. Von Wolfgang Höbel
9. Februar 2014, 00:00 Uhr

Berlinale-Tagebuch Auch Sozialarbeiterinnen schießen scharf

Vier deutsche Filme sind im Berlinale-Wettbewerb zu sehen. Der erste lässt schon mal auf wenig Gutes hoffen. Und auch Frankreich enttäuscht trotz Stars wie Harvey Keitel und Forest Whittaker mit dem Remake von "Endstation Schafott". Da schlagen sich die Briten besser. Von Hannah Pilarczyk
8. Februar 2014, 09:19 Uhr