E-Mails von Hillary Clinton "Muss ich das iPad aufladen? Wenn ja, wie?" Das Tablet streikt, das Internet stockt: Unter den neu freigegebenen E-Mails von Hillary Clinton finden sich kaum skandalöse, dafür umso amüsantere Details. Auch für Deutschland interessierte sich die Ex-Außenministerin sehr. Von Veit Medick
WikiLeaks-Gründer Assange scheitert mit Bitte um Asyl in Frankreich In einem offenen Brief hat Julian Assange den französischen Präsidenten François Hollande um Asyl ersucht. Der Élyséepalast reagierte schnell.
WikiLeaks-Gründer Angeblich noch keine US-Anklage gegen Assange Das US-Justizministerium hat nach einem Bericht der "Washington Post" bisher keine Anklage gegen den WikiLeaks-Gründer Julian Assange vorbereitet. Demnach fürchten die Beamten, sonst auch gegen Zeitungen im eigenen Land vorgehen zu müssen.
WikiLeaks Snowden-Begleiterin Harrison will in Deutschland bleiben Sarah Harrison hat Julian Assange in seinem britischen Hausarrest begleitet, die letzten Monate verbrachte sie mit NSA-Whistleblower Edward Snowden in Moskau. Nun ist die Britin in Deutschland - und wird vorerst bleiben. Von einer Rückkehr in ihre Heimat raten ihre Anwälte ab.
Whistleblower Snowden und Manning Die neuen Weltverbesserer Sie setzen ihre Existenz aufs Spiel, obwohl sie aus ihrem Handeln keinen persönlichen Profit ziehen. Sogenannte Whistleblower wie Edward Snowden und Bradley Manning decken Skandale in US-Militär und Geheimdiensten auf - weil sie sich von der Politik im Stich gelassen fühlen. Von Christoph Sydow
Theaterstück "Assassinate Assange" Am Ende doch ein Held Angela Richter hat mit "Assassinate Assange" dem WikiLeaks-Gründer ein Theaterstück gewidmet. Darin zeigt sie ihn als Einzelkämpfer, der den Mainstream verabscheut. Dabei versteht doch gerade er, die Aufmerksamkeit der Massen zu nutzen. Von Judith Horchert
WikiLeaks-Gründer Assange wollte Filmvorführung verhindern Der Enthüller will sich bedeckt halten: Julian Assange hat Festival-Betreibern mit einer Klage gedroht, falls sie eine vermeintlich einseitige Dokumentation über WikiLeaks zeigen sollten - vergeblich. Auch die britische Medienaufsicht weist Vorwürfe Assanges gegen die Filmemacher zurück.
Streit um WikiLeaks-Gründer Assange Ecuadors Verbündete drohen London Das Drama um Julian Assange steuert auf einen neuen Höhepunkt zu: Am Nachmittag will der WikiLeaks-Gründer in London zum ersten Mal seit Monaten öffentlich auftreten. Linksgerichtete lateinamerikanische Staaten warnen Großbritannien davor, die Immunität der ecuadorianischen Botschaft zu verletzen.
Asyl in Ecuadors Botschaft Assange kündigt öffentlichen Auftritt an Ecuador gewährt Julian Assange Asyl - doch wie kommt er aus der Botschaft in London? Die Regierung in Quito fordert Unterstützung durch die Organisation Amerikanischer Staaten. Der WikiLeaks-Gründer selbst kündigt einen öffentlichen Auftritt an.
Asyl für WikiLeaks-Gründer Assange Nervenkrieg um den berühmtesten Flüchtling der Welt Die Nerven in London liegen blank: Seit Ecuador WikiLeaks-Gründer Assange Asyl zugesagt hat, tobt ein diplomatischer Krieg. Ein britischer Diplomat drohte sogar mit der Stürmung der Botschaft. Außenminister Hague dementiert, stellt aber klar: Eine Ausreise des Flüchtlings soll auf jeden Fall verhindert werden. Von Marco Evers
WikiLeaks-Gründer Ecuador gewährt Assange Asyl Ecuador riskiert die Machtprobe mit Großbritannien. Das Land will WikiLeaks-Gründer Julian Assange Asyl gewähren, der sich seit Wochen in der Botschaft des Landes in London aufhält. Die Briten jedoch wollen ihn nach Schweden ausliefern, wo die Staatsanwaltschaft ihn zu Vergewaltigungsvorwürfen befragen will.
Auslieferung nach Schweden Assanges Endspiel Die Richter haben geurteilt, doch Julian Assange kämpft weiter. Der britische Supreme Court hat entschieden, dass der WikiLeaks-Gründer nach Schweden ausgeliefert werden darf. Assanges Verteidiger setzen nun erneut auf eine Verzögerungstaktik - helfen wird es kaum. Von Carsten Volkery
WikiLeaks-Gründer Assange will Senator in Australien werden Schweden will ihn wegen Vergewaltigung, die USA wegen Geheimnisverrat, noch sitzt er im brititschen Hausarrest - doch WikiLeaks-Gründer Julian Assange ficht all das nicht an. Jetzt will er für den australischen Senat kandidieren. Das könnte teuer werden für sein Heimatland.
WikiLeaks US-Anklage gegen Assange existiert angeblich bereits Die US-Regierung ist auf den WikiLeaks-Gründer nicht gut zu sprechen, so viel ist sicher. Nun scheint eine geleakte E-Mail zu belegen, dass bereits seit über einem Jahr eine geheime Anklage gegen Assange vorliegt. WikiLeaks nutzt die Gelegenheit, um Spenden einzuwerben.
Stratfor-Hack WikiLeaks blamiert die "Schatten-CIA" Julian Assange machte zuletzt vor allem mit seinen eigenen Problemen Schlagzeilen. Nun deckt er wieder Geheimnisse auf: Mit der Veröffentlichung von fünf Millionen E-Mails blamiert WikiLeaks den privaten US-Nachrichtendienst Stratfor - und möglicherweise zahlreiche Regierungen. Von Carsten Volkery
Angeblicher WikiLeaks-Informant Bradley Manning droht lebenslänglich "Unterstützung des Feindes": So lautet der Hauptvorwurf gegen Bradley Manning. Der US-Soldat soll die Internet-Plattform WikiLeaks mit Hunderttausenden Geheimdokumenten versorgt haben. Der 24-Jährige, so entschied jetzt eine Richterin, wird sich dafür vor einem Militärtribunal verantworten müssen.
WikiLeaks-Doku auf Arte Alle gegen Assange Sie wollten die Wahrheit ans Licht bringen, als Verräter in guter Sache, dann zerbrachen sie an sich selbst: Der Film "WikiLeaks - Geheimnisse und Lügen" erzählt die Geschichte der Enthüllungsplattform und der Selbstdemontage ihres Gründers Julian Assange - als Tragödie. Von Ole Reißmann
WikiLeaks-Veröffentlichung USA stellen Manning vor Kriegsgericht Ihm wird der größte Geheimnisverrat in der Geschichte der USA vorgeworfen. Dafür muss sich Bradley Manning jetzt vor einem Militärgericht verantworten. Dem mutmaßlichen WikiLeaks-Informanten droht eine lebenslange Haftstrafe.
Angeblicher Informant Manning soll vor ein Kriegsgericht gestellt werden Bradley Manning muss mit einem Prozess vor einem US-Kriegsgericht rechnen. Die Militärstaatsanwaltschaft hat eine entsprechende Empfehlung abgegeben. Laut Anklage soll der Soldat "konstant und methodisch" geheime Kriegsdokumente an WikiLeaks weitergeleitet haben.
Netzwelt-Ticker USA drängten Spanien zu scharfem Copyright-Gesetz Die USA hatten ihre Hände wohl bei der Entstehung eines umstrittenen spanischen Internet-Gesetzes im Spiel, drohten indirekt sogar mit wirtschaftlichen Folgen. Außerdem im Überblick: Samsung verliert in Italien gegen Apple, die Debatte über das Internet als Menschenrecht geht weiter. Von Carolin Neumann