Neue Super-Spähprogramme "Wir wissen von zwei Betroffenen in Deutschland" Viele Rechner weltweit wurden mit Schadsoftware von westlichen Geheimdiensten infiziert, fand die Firma Kaspersky heraus. Im Gespräch verrät der Forschungsleiter der Firma Details - und dass der mächtige Schadcode auf ihn wirkt wie eine Droge. Von Judith Horchert
Equation Group Sicherheitsforscher entdecken mutmaßliche NSA-Schadprogramme Vor einem Jahr haben SPIEGEL und SPIEGEL ONLINE über geheime NSA-Schadsoftware berichtet, die sich in der Firmware von Festplatten einnistet. Jetzt haben Experten solche Programme auf Hunderten Rechnern gefunden.
SPIEGEL-Veröffentlichung Experten enttarnen Trojaner "Regin" als Five-Eyes-Werkzeug Telekom-Unternehmen, die EU-Kommission und eine Mitarbeiterin des Kanzleramts - alle wurden zum Opfer der Schadsoftware "Regin". Die Analyse eines vom SPIEGEL veröffentlichten Codes zeigt nun: "Regin" ist ein Werkzeug der NSA und ihrer Verbündeten. Von Marcel Rosenbach, Hilmar Schmundt und Christian Stöcker
Anschlagsverdacht Hacker sollen türkische Ölpipeline zur Explosion gebracht haben Ein Hack bringt die Industrie zum Erliegen - bislang galt die Stuxnet-Attacke auf Iran als erster Fall dieser Art. Jetzt ein neuer Verdacht: Hat ein Cyberangriff auch die Explosion einer Ölpipeline in der Türkei 2008 herbeigeführt?
Spionage-Software Super-Trojaner Regin ist eine NSA-Geheimwaffe Das Spähprogramm Regin attackiert Unternehmen weltweit, nun zeigt sich: Die Software ist augenscheinlich ein wichtiges Werkzeug der Geheimdienste NSA und GCHQ. Auch in Deutschland kommt sie zum Einsatz. Von Christian Stöcker und Marcel Rosenbach
Spionage-Software USA und Briten sollen Trojaner Regin entwickelt haben Die Spionage-Software Regin verblüfft Sicherheitsforscher. Nun berichtet eine Enthüllungsplattform: Der Trojaner hat unter anderem EU-Rechner ausgeforscht und den Telefonanbieter Belgacom - beides Spionageziele von NSA und britischem GCHQ.
Spionageprogramm Angriff von "Roter Oktober" Anti-Viren-Experten haben einen ausgeklügelten Spionagevirus auf Rechnern vor allem in Russland und Zentralasien entdeckt. Dateien und E-Mails wurden in großem Stil entwendet. Zu den Zielen gehörten Regierungen, Botschaften, Forschungseinrichtungen, Militär und Energiewirtschaft. Von Konrad Lischka und Christian Stöcker
Angriffe auf US-Banken Geheimdienst macht Iran für Netzattacken verantwortlich Amerikanische Banken werden massiv im Netz attackiert. Die Angriffe haben offenbar eine neue Qualität: Sie gehen nicht von gekaperten Privatrechnern aus, sondern von ganzen Rechenzentren. Laut "New York Times" vermuten US-Geheimdienste Iran als Urheber - doch es gibt auch Zweifel an dieser These.
Computervirus Iran dementiert eigene Angaben zu Cyber-Attacke Im Süden Irans sollen sich in den vergangenen Monaten Virenangriffe auf Industrieanlagen und einen Stromversorger ereignet haben. Dies hatte ein iranischer Cyber-Abwehr-Beauftragter mitgeteilt. Doch kurz darauf dementierte er diese Aussagen - sie seien falsch interpretiert worden.
Hacker-Angriff auf US-Banken Iranische Offizielle dementieren Cyber-Attacken Seit Tagen wird über angebliche iranische Cyber-Attacken auf die US-Großbanken JP Morgan Chase und Co., Bank of America und Citigroup spekuliert. Jetzt haben iranische Offizielle die Attacken dementiert.
Cyberwar Iranische Hacker sollen US-Banken attackiert haben Die Angriffe sind offenbar Rache für die Wirtschaftsanktionen gegen Iran: Bereits seit Monaten sollen iranische Hacker Cyberwar-Attacken auf amerikanische Großbanken fahren - dies berichteten Insider der Nachrichtenagentur Reuters. In der Branche geht man davon aus, dass weitere Attacken folgen.
Spionage USA und Israel sollen hinter Flame-Virus stecken Bisher gab es nur Hinweise im Programmcode, jetzt zeichnet sich immer klarer ab: Der komplexe Computer-Virus Flame stammt wohl wirklich aus den USA und Israel. Laut "Washington Post" war das Ziel dasselbe wie bei der Schad-Software Stuxnet - Rechner in Iran.
Spionagevirus Virenforscher halten Flame für Stuxnet-Cousin Virenforschern zufolge enthält der Spionagevirus Flame eine Komponente, die auch in Stuxnet zum Einsatz kam. Damit wären die beiden verwandt, auch Flame stammt wohl aus den USA oder Israel. Der Virus hatte vor allem Rechner im Nahen Osten befallen.
Spionageprogramm Flame-Virus erhält Selbstmordbefehl Lösche all deine Dateien, hinterlasse keine Spuren: Dies war der letzte Befehl, den der Flame-Spionagevirus von seinen Entwicklern empfing. Antivirus-Experten fingen den Selbstmordbefehl ab - und stießen auf ein neues Rätsel.
Cyber-Attacken Britischer Minister hält Viren für zivilisierte Waffen Sind Virenangriffe mit Schädlingen wie Stuxnet oder Flame kriegerische Akte? In jedem Fall seien sie doch "eine recht zivilisierte Möglichkeit", mit Sicherheitsproblemen umzugehen, sagte nun ein britischer Minister. Eine US-Behörde warnt unterdessen vor dem Flame-Virus.
Entdecken und Löschen So entfernen Sie Flame von Ihrem Computer Flame gilt als größte Spionage-Bedrohung seit Stuxnet - aber sind auch Privatpersonen von dem Supertrojaner betroffen? Die Antivirus-Firma Bitdefender hat ein Gratis-Programm zum Aufspüren und Entfernen der Flame-Malware veröffentlicht. Von Felix Knoke
Computervirus Flame Irans Ölindustrie war von Flame betroffen In Iran ist man sicher: Den Hightech-Virus Flame wollen die Computersicherheitsfachleute des Landes längst im Griff haben. Einzig Rechner der staatlichen Ölindustrie seien vorübergehend betroffen gewesen. Allerdings ist Flame vermutlich schon seit Jahren am Werk.
Cyberwar Uno warnt vor Computervirus Flame Die Vereinten Nationen sind alarmiert: Der jüngst entdeckte Computervirus Flame scheint zu einer internationalen Gefahr zu werden. Die Uno kündigte eine offizielle Warnung an die Mitgliedsstaaten an - dabei ist noch unklar, wozu der Virus genau in der Lage ist.
Cyber-Attacke Israel preist Spionage-Virus Flame Woher kommt der neue Hightech-Schädling Flame? Der extrem komplexe Computervirus hat vor allem Rechner im Nahen Osten befallen. Ein israelischer Minister sprach nun vom Segen der Technologie und von "Werkzeugen, auf die wir stolz sind". Ist das ein Bekenntnis?
Computerschädling Flame Experten enttarnen neue Cyberwaffe IT-Experten haben einen neuen Computerschädling identifiziert, der noch gefährlicher sein könnte als Stuxnet: Der Virus Flame soll bereits seit Jahren aktiv sein und hochsensible Daten sammeln - Tausende Rechner im Nahen Osten, in Iran und Nordafrika sind demnach befallen.