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Geiselnahme von Teheran 1979

Es war eine der längsten Geisel­nahmen der Geschichte: Am 4. November 1979 stürmten etwa 400 iranische Studenten die US-Botschaft in Teheran und hielten 52 US-Diplo­maten für 444 Tage gefangen, ein Befreiungsversuch misslang. Das Ereignis war eine Demütigung für die Supermacht USA und kostete US-Präsident Carter die Wiederwahl.

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Besetzung der US-Botschaft in Teheran 444 Tage Geiselhaft

Ajatollah-treue Studenten stürmten vor 40 Jahren die US-Botschaft in der iranischen Hauptstadt. 52 Geiseln erlebten einen mehr als einjährigen Albtraum, der Iran und die USA fast in den Krieg führte. Von Hans Hielscher
4. November 2019, 11:30 Uhr

Einreiseverbot USA brüskieren Iran im Streit über Uno-Botschafter

Der Streit über Irans neuen Uno-Botschafter dämpft die Hoffnung auf eine Annäherung zwischen Washington und Teheran. Die USA verweigern Hamid Abutalebi ein Visum, weil er 1979 Amerikaner als Geiseln genommen haben soll. Iran will das Einreiseverbot nicht hinnehmen.
12. April 2014, 13:19 Uhr

Kein Visum USA verweigern Irans Uno-Botschafter die Einreise

Das Weiße Haus hat seine Entscheidung getroffen: Irans neuer Uno-Botschafter Hamid Abutalebi erhält kein Einreisevisum für die Vereinigten Staaten. Der Diplomat soll 1979 an der Geiselnahme in der US-Botschaft in Teheran beteiligt gewesen sein.
11. April 2014, 20:06 Uhr

USA gegen Iran in Den Haag Das Milliarden-Dollar-Tribunal

Die USA beklagen die Enteignung von Ölkonzernen, der Iran will das Schah-Vermögen auf eingefrorenen US-Konten zurück: Ein Gericht in Den Haag arbeitet seit 1981 die Islamische Revolution juristisch auf. Auch zwei deutsche Professoren schlichten die brisanten Fälle mit Milliarden-Streitwert. Von André Eichhofer
12. August 2013, 05:41 Uhr

Geiselnahme in Iran "Das Schlimmste waren die Scheinerschießungen"

Es war die längste Geiselnahme der Geschichte: Vor 30 Jahren endete für die Mitarbeiter der US-Botschaft in Teheran eine 444-tägige Gefangenschaft. Wachmann Kevin J. Hermening erinnert sich an brutale Verhöre, gescheiterte Fluchtversuche - und Verräter in den eigenen Reihen. Von Christian Gödecke
19. Januar 2011, 14:49 Uhr

US-Botschaftsbesetzung in Teheran Kampf um "Operation Adlerkralle"

Superstar George Clooney will den Stoff jetzt verfilmen: 444 Tage dauerte die Geiselnahme von 52 US-Diplomaten in Teheran, mit der die Mullahs 1979/80 die Supermacht USA demütigten. Die Rolle der Deutschen in dem Drama wird Hollywood wohl aussparen - zu Unrecht. Von Klaus Wiegrefe
27. März 2008, 21:56 Uhr

Irans Präsident Geiselnehmer dementieren Beteiligung Ahmadinedschads

Mehrere Geiselnehmer haben die Vorwürfe einer Beteiligung des designierten iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad an der Besetzung der US-Botschaft im Jahr 1979 dementiert. Allerdings soll er bei Planungssitzungen teilgenommen haben. Gleichzeitig tauchten auch neue Vorwürfe auf. Von Matthias Gebauer
2. Juli 2005, 09:46 Uhr

Vorwürfe gegen Ahmadinedschad Bush verlangt Antworten

Zweifel in Washington, Dementis aus Teheran - US-Präsident Bush fordert Aufklärung: War der neue iranische Präsident 1979 an der Besetzung der US-Botschaft in Iran beteiligt, wie einige ehemalige Geiseln behaupten? Ahmadinedschad bestreitet das.
1. Juli 2005, 07:28 Uhr

Iran Ein Präsident unter Verdacht

War der designierte iranische Präsident einer der Männer, die am 4. November 1979 die US-Botschaft in Teheran besetzten? Mehrere US-Geiseln und auch der BBC-Journalist John Simpson sind sich sicher, Geiselnehmer bestreiten die Vorwürfe. Allein der Verdacht wird das Verhältnis zwischen Iran und den USA belasten. Von Matthias Gebauer und Charles Hawley
30. Juni 2005, 19:37 Uhr
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